<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888</id><updated>2011-08-31T05:09:59.145-07:00</updated><category term='über uns'/><category term='beschreibung'/><category term='Einleitung'/><category term='erster post'/><category term='david'/><category term='fahrt nach minsk'/><title type='text'>Hin und wieder zurück</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>27</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-1741881718306497170</id><published>2010-01-10T02:47:00.000-08:00</published><updated>2010-01-11T09:07:10.004-08:00</updated><title type='text'>Max und David in Nordvietnam</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;21.10.- 4.11.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maxx und ich haben Vietnam unter uns aufgeteilt. Um über unsere dortigen Erfahrungen zu berichten, meine ich natürlich. Ich bin dabei für Nordvietnam zuständig, das wir vor fast drei Monaten bereist haben, wie mir ein Blick in den Reisepass ins Gedächtnis ruft. Inzwischen sitze ich nämlich im verschneiten Owschlag und Südostasien liegt weit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zunächst einmal müssen Maxx und ich irgendwie von Laos nach Vietnam gelangen. Und das möglichst schnell, denn wie Maxx bereits verraten hat, brauchten wir für unsere Reise durch Vietnam möglichst jeden Tag. So entschlossen wir uns &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;von Thakek aus mit dem Bus direkt nach Hanoi zu fahren, 28 Stunden&lt;/span&gt;. Natürlich war uns klar dass das hart werden würde (für den Po im wahrsten Sinne des Wortes) und dann reisten wir doch ganz anders als erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir den Bus gegen frühen Abend bestiegen, stellten wir nämlich fest, dass es nur im vorderen Teil Sitzplätz gab. Die waren natürlich alle belegt, bzw. besetzt. Die Liegeplätze waren uns vorbehalten. Und zwar waren im hinteren Teil des Busses die Sitze rausgenommen und anstelle bis knapp unter die Busdecke Säcke gestapelt.&lt;br /&gt;Pessimistische Gedanken wie Überfrachtung oder was sich in den (angeblichen) Zuckersäcken befunden haben mag, blendet man in solchen Situationen besser aus und versucht sich so gut es geht einzurichten. Das ging eigentlich auch ganz gut- bis weitere Passagiere einstiegen und es sich um uns "gemütlich" machten. Maxx hatte jetzt rechts und links von sich jeweils einen Vietnamesen im Arm liegen, während ich meine Beine möglichst anziehen musste, da vor mir eine Schwangere lag. So ging das mehrere Stunden, in denen Maxx und ich uns gegenseitig einzureden versuchten, dass man sich auch eingeschlafene Körperteile als Erholung anrechnen könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wirklich funktionierte das dann aber doch nicht und wir waren ziemlich froh, als am nächsten Morgen die Grenze öffnete, vor der wir das letzte Stück der Nacht gewartet hatten. Glücklicherweise sollte sich dann jedoch beim Grenzübergang ein Perspektive für mehr Beinfreiheit ergeben. Beim Einreichen der Pässe stand nämlich jemand mit einem mongolischen Pass neben uns. Agi war nicht nur eine willkommene Gelegenheit sich unser weniges Mongolisch ins Gedächtnis zu rufen, er erzählte uns ausserdem, dass er gerade in einem Bus mit zugewiesenen Plätzen auf dem Weg nach Hanoi sei. Auch wenn wir inzwischen ein inniges Verhältnis zu unseren Mitreisenden aufgebaut hatten, war die Aussicht auf einen eigenen Platz zu verlockend. Gegen Abend erreichten wir Hanoi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hanoi&lt;/span&gt; habe ich als unglaublich durcheinander erlebt. Die Häuser haben lauter bunte An- und noch mehr Aufbauten und ragen so gen Himmel, während sich dazwischen ein unglaubliches Verkehrswirrwarr schlägelt. Ziemlich müde war das ein anstrengendes Ankommen, aber nachdem wir erst einmal ein Hotel gefunden hatten und unsere Rucksäcke abgeladen hatten, begannen wir die Stadt recht schnell zu mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen liehen wir uns Fahrräder und liessen uns vom Verkehr treiben. Tatsächlich charakterisiert "sich treiben lassen" wohl am ehesten die Teilnahme am vietnamesischen Strassenverkehr. Würde man zum Beispiel bei dem Versuch die Strasse zu überqueren nach deutschem Vorbild auf eine Lücke im Verkehr warten, so käme man niemlas auf der anderen Strassenseite an. Stattdessen muss man einfach den ersten Schritt machen, die anderen reagieren dann schon und plötzlich sind Maxx und ich mittendrin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Weise erleben wir recht viel von der Stadt und sie gefällt uns beiden sehr. Maxx vergleicht sie mit Paris, was aufgrund der vielen kleinen Cafes durchaus berechtigt ist. In ihnen sitzen die Vietnamesen beisammen und geniessen den vietnamesichen Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oftmals kommen wir erst spät ins Hotel zurück. Hier versteht es ein Ire, Brian, unglaublich gut alle noch einmal zum Weggehen zu motivieren. Maxx und ich lassen uns also weiter treiben und es soll sich lohnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser eigentlicher Plan ist es nämlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mit Motorrädern von Hanoi bis Ho Chin Minh Stadt zu fahren, fast 2000 Kilometer&lt;/span&gt;. Bereits am Baikalsee hatten wir einen Amerikaner getroffen, der diese Strecke in umgekehrter Richtung gereist war und empfohlen hatte, sich dafür alte russische Maschienen zu besorgen. So hatten Maxx und ich auf unseren Radtouren um die Wette nach den berühmt, berüchtigten "Minsk" Ausschau gehalten, zwischen tausenden von Motorrollen bisher aber keine entdecken können. Als wir dann aber an einem Abend zuammen mit anderen aus dem Hotel in der Stadt unterwegs waren, erspähte Maxx eine Minsk und wie sollte es anders sein- der Fahrer hatte eine Visitenkarte von der Werkstatt in der Tasche. Superknacks!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen standen wir aufgeregt wie zwei kleine Jungen in der Werksatt, wovon wir uns aus verhandlungstechnischen Gründen natürlich nichts anmerken liessen. Doch obwohl wir in einem reiseerprobten Wechselspiel, aus Begeisterung meinerseits und Skepsis vertreten durch Maxx, feilschten, kam uns der Händler mit dem Preis nicht entgegen. So haderten wir zwei Tage und entschieden uns letztlich zum Kauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine ersten Probefahrten hatte ich im Verkehr von Hanoi (Feuertaufe nennt man das glaube ich). Maxx erwies sich dabei als guter Lehrer, war ich doch noch nie mit einem nicht automatischen Zweirad unterwegs gewesen. Und jetzt einmal ganz durch Vietnam!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht liesse sich unsere Reise auf den Motorrädern als Comedy aufziehen, Pointen böten sich zur Genüge. Dabei ginge aber verloren, dass wir durchaus Respekt vor dem Verkehr hatten, ich entgegen meinem üblichen Leichtsinn am Anfang sogar ziemliche Angst. Umso besser jedoch das Gefühl, es geschafft zu haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich merke schon, es muss endlich losgehen. Nach sechs Tagen Hanoi brechen wir nach letzten Reperaturarbeiten an Maxx Bremse (!)  gen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Halong Bay&lt;/span&gt; auf. Unsere einzige Möglichkeit dorthin zu gelangen ist die Hauptverkehrsstrasse A1.  Dabei ist anzumerken, dass auch ausserhalb der Städte Vietnams für uns eher ungewohnte Verkehrsregeln gelten. "Hauptverkehrsstrasse" meint zwei Fahrbahnen, auf denen sich hauptsächlich Busse und LKW entgegendonnern. Neben jeder der beiden Fahrbahnen gibt es einen kleinen Seitenstreifen, der zum einen den kleineren Verkehrsteilnehmern (uns!) dient den entgegenkommenden Lastern auszuweichen (die sich von Kleineren natürlich nicht vom Überholen abhalten lassen) und ist gleichzeitig aber auch Sammelfläche für Schulkinder, Obststände oder gerne auch einmal einen Sandhaufen hinter uneinsichtigen Kurven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder beinahe Herzinfakt wird aber immer wieder mit fantastischer Landschaft belohnt, durch die wir uns frei bewegen. Das schönste Stück erreichen wir als wir an unserem Ziel, dem Meer, ankommen. Es ist zwar schon dunkel, aber das stete Branden der Wellen hat trotzdem die beruhigende Wirkung, die wir uns verdient haben. Geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen setzten wir mit unseren Motorrädern auf einer Linienfähre zur Insel &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CatBa&lt;/span&gt; über. Dabei kommen uns lauter Touristenboote entgegen, die das fünfzigfache zahlen und trotzdem bekommen wir die gleiche Landschaft. Unzählige Limestone- Felsformationen an denen vorbei uns die Fähre zur Insel bringt.&lt;br /&gt;Auf der Insel gibt es nur wenige Stassen und endlich wird das Fahren angenehm. Eine Mischung aus Meeresluft und Fahrtwind flattert durchs Tshirt und wir sind die freiesten Helden überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt bleiben wir drei Tage auf der Insel. Dabei unternehmen wir mehrere kleine Fahrten und spielen ausserdem mit den Einheimischen Fussball am Strand. Den Ball haben wir immer dabei und er hat für einige intensive Kurzfreundschaften gesorgt.&lt;br /&gt;Am Morgen bevor wir aufbrechen mieten wir uns noch ein Kajak. Anders als in Deutschland stand uns somit nicht ein kleiner See zur Verfügung, sondern der Verleiher entliess uns quasi aufs offene Meer. So paddelten wir an mehreren bunten Hausbooten von Fischern und den Felsformationen vorbei und gelangten schliesslich zu einer Bucht, in der wir einen Sandstrand für uns ganz alleine hatten. Paradies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wir aber verlassen, um wieder über die Insel und im Anschluss mit zwei anderen Fähren nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;HaiPhong&lt;/span&gt; zu gelangen. Dort gibt es zunächst das von uns ausgesuchte Hotel nicht, später finden wir den von mir ersehnten Eisladen nicht und Internet gibts auch nicht. Also bald weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Motorrädern wird aber ohnehin der Weg zum Ziel und auf der folgenden Etappe schaffen wir es auch über weite Strecken die A1 zu meiden. Dabei kommen wir zu einer Brücke (für die man jeweils Gebühr zahlen muss), an der die Zollbeamten total von uns begeistert sind. Sie laden uns zum Tee ein und für ein paar Fotos dürfen wir noch die Schranke übernehmen. Das ganze dauert nur zehn Minuten, füllt den Bauch aber für viele viele Kilometer mit Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder ist es schon dunkel, als wir endlich in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;NimBinh&lt;/span&gt; ankommen. Wieder sind wir dabei ziemlich müde, aber im Hostel soll uns eine schöne Überraschung erwarten. An einem der Tische sitzt nämlich Jamie, ein Bekannter aus Hanoi.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen mietet der sich einen Motorroller und gemeinsam erkunden wir die Gegend. Dabei stellen wir zunächst enttäuscht fest, dass unsere Maschienen maximal 70 kmh eigentlich eher sogar nur 60 kmh fahren. Jamies Roller hat nämlich einen Tacho, der sogar funktioniert. Wir haben gar nicht erst einen und gefühlt hätte ich bis dahin geschätzt, wir würden über hundert fahren. Aber auch wenn es nicht stimmt, das Gefühl bleibt gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen unternehmen wir eine Bootstour durch mehrere Höhlen, vor der im Lonely Planet schon gewarnt wurde. Detaillgetreu ist in der Bibel der Reisenden geschildert, wie in jedem der Boote eine ältere Dame sitzt, die weniger des Antriebs halber mitrudert, als vielmehr um später dem Mitleid der Touristen ein saftiges Trinkgeld zu entlocken. Vorgewarnt ergreife auch ich gleich eines der Ruder und habe so später kein schlechtes Gewissen, ihr keines zu geben.&lt;br /&gt;Auch als wir hinter der Haupthöhle auf ein paar Boote mit Getränken treffen und unsere alte Dame ganz durstig guckt ist Maxx vorbereitete und zieht aus seinem Rucksack eine schon vorher extra für die Dame gekaufte Wasserflasche. So müssen wir auf dem Rückweg nur noch etwa bei hundert kleinen Stickereien versichern, dass wir in unseren Rucksäcken nicht zu viel tragen können und verlassen letztlich das Boot, ohne etwas gekauft zu haben. So hatten wir diesmal gut lachen, generell bleibt es aber ein Wermutstropfen ständig mit einer Geldbörse verwechselt zu werden, sowie es andererseits natürlich schön ist sich eine leisten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch am selben Abend brach Jamie mit dem Bus weiter gen Süden auf. Wir zwei schliefen noch eine weitere Nacht und brachen früh am nächsten Morgen auf, hatten wir uns doch zum Ziel gesetzt 400 Kilometer bis kurz vor die (ehemalige und teilweise dennoch weiterbestehende) Grenze zu Südvietnam zu fahren. Es sollte anders kommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass an den Maschienen öfters etwas kaputt gehen würde war klar und "Kleinigkeiten" gab es so viele, dass ich sie bis hier gar nicht erwähnt habe (Zum Beispiel ging eine ganze Zeit mein Motor aus, wenn ich nicht fuhr, weshalb ich konstant rote Ampeln ignorierte, was in Vietnam widerum nicht ungewöhnlich ist).&lt;br /&gt;Kurz vor&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Vinh&lt;/span&gt; hörte dann aber in voller Fahrt mein Motor auf zu laufen und plötzlich geht gar nichts mehr. Diagnose Motorplatzer. Ein Vietnamese der gerade neben mir gefahren war versucht zwar noch Anschwunghilfe zu leisten, hilft aber alles nichts. Wir sitzen fest wie mein Motor. Glücklicherweise gibt sich der Anschwunghelfer aber als Mechaniker zu erkennen, ruft zudem seinen Freund an und beide beginnen an der Maschiene zu tüfteln. Ausgang ungewiss, aber welche Möglichkeiten bleiben einem mitten auf der A1 übrig, als zu vertrauen! So warten wir im Gras neben dem berüchtigten Seitenstreifen- bis es dunkel wird.&lt;br /&gt;Beim Licht von Taschenlampen wird weitergetüftelt. Längst sind auch mal die Bewohner der benachbarten Häuser zum Gucken gekommen. In China wären wir schon längst auf Tee eingeladen, hier Fehlanzeige. Immerhin dürfen wir über Nacht unsere Rucksäcke unterstellen, denn das mit dem Motor wollen die beiden über Nacht in ihrer Werkstatt lösen, während Maxx mich mit seiner Maschiene mit ins nächste Dorf nimmt. Auch wenn die ganze Geschichte irgendwie zum Ärgern wäre, ist es doch schön dass das Dorf direkt am Meer liegt und die letzten Ausläufer eines Sturms (der weiter südlich ziemliche Verwüstungen angerichtet hat) blasen die schlechtesten Gedanken aus unseren Köpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich können wir am nächsten Tag weiterfahren. Diesmal erschwert uns aber der Sturm die Fahrt, der uns noch am Vorabend auf bessere Gedanken gebracht hatte. Er bricht schon kurz nach unserer Abfahrt mit jeder Menge Regen über uns herein. Zum ersten Mal seit der Mongolei spüre ich das Gefühl von Kälte wieder, undzwar gleich so stark, dass mir beim Zähnezittern der Kiefer knackt.&lt;br /&gt;Völlig durchnässt müssen wir irgendwann zum Tanken halten. Beide haben so kalte Hände, dass der Tankwart für uns die Tankdeckel aufschrauben muss. Um wieviel angenehmer wäre es doch in einem Bus mit Heizung zu reisen. Wir lachen trotzdem und sind umso glücklicher, als wir endlich unser Ziel erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dong Hoi&lt;/span&gt; ist vor allem erst einmal trocken. Darüber hinaus liegt es direkt am Meer und hat einen schönen Strand. Im Hotel kommen wir mit einem älteren Norweger ins Gespräch, der zusammen mit seiner Frau reist und wegen des Unwetters auch unsicher wegen der Weiterreise in den Süden ist.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen kommt er uns Verabschieden, als wir in einem eingespielten Ritual unsere Rucksäcke auf die Motorräder schnallen. Man kann in seinen Augen sehen, wie gern auch er so mit uns fahren würde. Ein gutes Gefühl zu sehen, dass man dabei ist das zu tun, was man später mal vermissen könnte. Weiter gehts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dong Hoi war die südlichste Stadt Nordvietnams, vor uns liegt die historische Grenze. Bevor wir die aber erreichen besichtigen wir die Tunnel, die die Vietcong zum Schutz vor den Amerikanern gegraben hatten. Es ergeht uns ein wenig wie mit dem Kajakfahren. Die Frau an der Kasse weist uns den Weg zum ersten Eingang und dann wandeln wir auf uns allein gestellt durch die engen verschachtelten Gänge. Das ist für einen Besuch sehr spannend, um auf Dauer dort zu leben aber ganz gewiss sehr schrecklich gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren weiter und erreichen die historische Brücke, die über den Fluss führt, der Vietnam über lange Zeit geteilt hat. Auf der anderen Seite soll Maxx weiterschreiben und so übergebe ich zum letzten Mal an meinen guten Reisegefährten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-1741881718306497170?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/1741881718306497170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2010/01/max-und-david-in-nordvietnam.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/1741881718306497170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/1741881718306497170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2010/01/max-und-david-in-nordvietnam.html' title='Max und David in Nordvietnam'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-7265935449184117098</id><published>2010-01-08T02:46:00.000-08:00</published><updated>2010-01-08T02:52:04.784-08:00</updated><title type='text'>Laos - Thakhek</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;18.10.2009 - 20.10.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thakhek&lt;/span&gt; die letzte Station in Laos. Durch die unerwartete Zugabe an Zeit vom vietnamesischen Botschafter, waren wir nun gezwungen eine Entscheidung zu treffen. Wir hatten noch 1 Tag bis zum erstmoeglichen Einreisetag nach Vietnam. Wollten wir aber vorher in Tha Khek den sogannten "Lupe or Tube (auf Deutsch Runde)" 2 Tage abfahren. Daran (Yangshou) hatte uns darauf hingewiesen dies nicht zu verpassen. Gleichzeitig wuerde diese Strecke auch ein Training fuer unseres naechstes Vorhaben werden. Ein weiterer Grund zum Bleiben waere endlich abseits der Touristenwege Laos kennenzulernen. All diese Argumente machte die Entscheidung nicht leicht. Doch wussten wir, dass wir in Vietnam &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;JEDEN&lt;/span&gt; Tag gebrauchen koennen. Ein Kompromiss musste her. Wir entschieden uns gegen die grosse Runde und beliessen es damit einen Teil der Route abzufahren. Mit den Maedels (Jess und Freya) im Schlepptau machten wir uns auf eine Tagesreise entlang des Weges. 4 Hoehlen gab es zu besichtigen. Die selbstgezeichnete Karte vom Motorradverleiher schickte uns quer durch den laotischen Dschungel. Wegen Mangels an Orientierung und der gewoehlichen sprachlichen Schwierigkeiten, koennten wir am Ende zwei der vier Hoehlen besichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hoehepunkte an diesem Tag waren aber nicht die Hoehlen. Auf der Suche kamen wir an einer "noch nicht fertigen" Schule vorbei. Mit einem '&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rest-Mini-Stueck&lt;/span&gt;' Kreide schafften es Jess und David die Aufmerksamkeit der Kinder zu bekommen. Ohne die gleiche Sprache zu sprechen, konnten sie mit Hilfe "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wunderschoenen&lt;/span&gt;" Zeichnungen, das Wissen der Kinder abfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spaeter beschlossen wir nach einer Abkuehlung zu suchen. Ein Fluss am Rande der Strasse lud uns regelrecht dazu ein. Freya die voellig ohne Furcht, als erste ins Wasser ging, kam nach 10 Sekunden buchstaeblich wieder rausgesprungen. Der Grund war eine Schlange, die sich gelant durchs Wasser bewegte und aufs andere Ufer zu schwamm. David den ich immer als furchtlosen Menschen kannte, hatte die Hose &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gestrichen&lt;/span&gt; voll. Jess und ich konnten ihn spaeter dennoch ueberreden ins Kuehle zu springen. Daraus machte ich mir den Spass ihm einen Stock (oh je ich bin ein schlechter Mensch) nachzuwerfen. Wir riefen ihm zu, dass sich die Schlange direkt neben ihm befindet. Die Angst in seinem Gesicht werde ich nie vergessen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selber verlor an diesen Tage ein Teil meines Respekt vor den budistischen Moenchen. In einer der Hoehlen hatte ich meine Brille liegen gelassen. David der mittlerweile sein Kunst im Motorradfahren unter Beweis stellte, schnellte mit mir zurueck, wo die Moenche mir schon entgegen kamen. Mit Haenden, Fuessen und meinem Phrasenbuch machte ich ihnen klar, dass ich meine Brille vergessen hatte. Zuerst wollten sie mich nicht verstehen (warum auch immer lesen koennen sie alle). Tatsaechlich mussten sie dank meiner Hartnaeckigkeit am Ende handeln. Wir gingen also zurueck zur Hoehle um nachzuschauen. Schon in diesen Augenblick wurde mir klar, dass ich meine Brille nie wieder sehen werde. Zurueck auf dem Roller beruhigte mich David damit, dass solche Menschen zu Ausnahme gehoeren. Man koennte ja meinen, dass gerade die Personen, die an eine Relegion glauben mehr Ehrlichkeit praktizieren, als jene die dem Profitdenken unserer Welt verfallen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwer enttaeuscht ueber den Verlust (der weniger auf den Wert der Brille zurueckzufuehren ist), kann ich dennoch sagen, dass Laos ein wunderschoenes Land ist. Die Menschen dem Touristen-Dollar noch nicht so nacheifern wie ihre Nachbarn. Es ist das aemrstes Land in Suedostasien und dennoch verlieren sie nie ihr Laecheln. Woran liegt das nur, ... ?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-7265935449184117098?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/7265935449184117098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2010/01/laos-thakhek.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7265935449184117098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7265935449184117098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2010/01/laos-thakhek.html' title='Laos - Thakhek'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-4281546341674421245</id><published>2009-12-31T23:20:00.000-08:00</published><updated>2010-01-01T04:43:58.113-08:00</updated><title type='text'>Laos - Vientiane</title><content type='html'>&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;14.10.2009 - 18.10.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Vang Vieng&lt;/span&gt; ist abgehackt. Auf gehts zur laotischen Hauptstadt. Immer noch angetrieben durch Daniels (Mongol Ralley) Tramper-Erzaehlungen, haben wir den Versuch nach Vientiene per Anhalter zu fahren gestartet. In der Mittagshitze gings ca. 4km mit vollen Gepaeck zur Haupstrasse. Kurz vor dem Erreichen, das erste Auto. Ein &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Limolaster&lt;/span&gt; aber nicht beladen mit frischer Limonade, sondern randvoll mit Bierkisten. David der sich die Fahrt schon so schoen ausgemalt hatte, stuerzte auf die Strasse und wurde kurzerhand enttaeuscht. Der Laster fuhr leider nur bis zu 200m entfernten Tankstelle. Also weiter und neuer Versuch! Diesmal waren es 2 Jungs die uns auf ihre Ladeflaeche einluden. Nach ca. 10km stoppten sie den Wagen mitten im &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Nirgendwo&lt;/span&gt; und wollten von uns einen nicht akzeptablen Betrag haben. Wir schlugen aus und wartenten im Dschungel erneut. Vielleicht ist das Fahren per Anhalter nicht unsere Sache oder was ich eher denke, ist Trampen seit China nicht ueblich. Fast uberall verkehren zwischen den Staedten Busse oder Taxis die jeden am Strassenrand Wartenden mitnehmen. Der Preis wird vorher abgemacht und los gehts. Das Verhandeln uebernehme wie immer ich und wir kommen immer noch billiger nach Vientiane als die Anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ruhig und gelasssen die Loaten das Leben angehen, ist auch ihre Hauptstadt. Noch nie habe so viel Gelassenheit in einer Stadt erlebt, die das politisches und wirtschaftliches Zentrum eines Landes darstellt. Die Nationalbibliothek wuerde man in Deutschland als Dorfbuecherei bezeichnen. Ein Anzeichen dafuer, dass Laos zu den aermsten Laendern Suedostasieans gezaehlt wird. Die Menschen auf den Strassen gehen ihr Leben mit Gelassenheit an und werden nicht hektisch von irgendwelchen Lichtern gesteuert. Eine grosse Diskothek, wo sich die Jungend am Wochenende trifft, unzaehlige Strassenstaende und alle folgen dem Lauf des Mekongs. Das die Laoten ihren eigenen Kopf haben, ist an der Geschichte von ihren Triumpfbogen zu erfahren. Als "gut" gemeinte Geste boten die &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;USA&lt;/span&gt; ein wirtschlaftlichen Beitrag zum Bau eines Flughafen an. Der von amerikanischen Geld bezahlte Beton wurde aber nicht fuer den Flughafen, sondern kurzehand fuer den Uebergrossen Triumpfbogen verwendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen, dass wir Vientiane mit herrlichen rosafarbenden Hello Ketty Fahrraedern erkundenten, mussten wir unseren Plan fuer Vietnam festsetzen. Vietnam ist das einzige Land auf unserer Reise, in das man kein Zeitfenster fuer die Einreise hat. Jeder Tag in dem man spaeter einreist ist sozusagen ein verlorener Tag. Wir wussten schon vorher, dass wir in Vietnam jeden Tag gebrauchen koennen. In Vang Vieng liessen wir uns von den Maedels ueberreden, dass Visum bereits im Netz anzumelden. Was wir bis zu unseren Abholung nicht wussten, ist dass diese Art der Visavergabe nur per Flug-Einreise gilt. So stehen wir ahnungslos in der Botschaft (in der uns die Maedels mit verzogener Miene entgegekommen) und aergern uns, weil wir nicht auf unsere eigenen Reiseerfahrungen vertraut haben. Nach der Mittagspause versuchen wir mit dem Botschafter die Situation zu regeln. Der bleibt aber vorerst hart. Doch wie schon gesagt. Begnuegt euch nie mit dem ersten Nein. David und ich legten alles in die Wagschale. Die unorganisierten Deutschen ernteten so viel Mitleid, dass der Botschafter nicht nur, den im Internet schon bezahlten Betrag gegengerechtnet hatte, sondern uns auch ein 35 anstatt 30 taegiges Visum ausgestellte. Die Freude stand uns regelrecht ins Gesicht geschrieben. Vietnam hatte einmal mehr an Sympathie dazu gewonnen. Ausserdem lernten wir Jessica (Amerikanerin) und Freya (Australierin) kennen. Mit diesen beiden werden wir im Laufe unserer Reise noch viele Gemeinsames erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Tag darauf verliessen wir Vientiene erneut mit dem Versuch zu Trampen. Nach einer halben Stunde gaben wir auf und fuhren im Tuk Tuk zur Bushaltestelle. Die 12 stuendiger Fahrt nach Tha Khek, unser lezten Station in Laos, wurde fuer mich zur Hoelle. Meine Zahnschmerzen von Luang Prabang machten mir immer noch sehr zu schaffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-4281546341674421245?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/4281546341674421245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/vientiane.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4281546341674421245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4281546341674421245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/vientiane.html' title='Laos - Vientiane'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-282206964032076227</id><published>2009-12-30T06:44:00.000-08:00</published><updated>2010-01-01T04:42:39.771-08:00</updated><title type='text'>Laos - Vang Vieng - Tubing</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;11.10.2009 - 13.10.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Wahrscheinlich kommt so ziemlich jeder Backpacker der durch Laos reist auch nach Vang Vieng. Viele lieben es und tragen zum Bekenntnis Tubing-Shirts (Maxx wird erklaeren was das ist). Aber ich kann auch den gut verstehen, der ueber diesen Ort nur den Kopf schuettelt. &lt;p&gt;Die Einheimischen haben sich jedenfalls bestens auf den Besucherstrom eingestellt und neben den ueblichen Souveniershops gibt es vor allem Sandwichstaende, an denen sich betrunkenen Partyurlauber tummeln. Zu alle dem droehnt alle halbe Stunde die Anfangsmelodie von Friends, immer dann wenn eine neue Folge in einem der Strassencafes beginnt, wo die mueden Reisenden sich vom Tuben erholen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber ich merke schon, wie ich immer wieder aufs Tuben zu schreiben komme. Tatsaechlich laesst sich der Ort kaum erklaeren, ohne dass man weiss worum es sich dabei handelt. Und auch Maxx und ich haetten den Ort, also eigentlich seine Besucher, abartig gefunden, waere da nicht das Tuben gewesen ...,&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;In dem David sich mehr des triumphialen Sieges ueber mich alten angeschlagenen Mann &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;und ueber die Leute in Vang Vieng ausgelassen&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt; hat, ist ihm ein Ereignis ueber unseren Aufenthalt entflogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am ersten Abend sitzen wir nichts ahnend gemuehtlich mit den Maedels im Lokal, als Alexi uns in verbluefft in die Augen schaut. Alexi ist sozusagen unsere erste Backpacker-Bekanntschaft von unserer Reise. In Moskau hatten wir ihn mit den Worten wir sehen uns in Ulan Bator verabschiedet. Ein Monat spaeter trafen wir ihn dann wirklich durch Zufall im gleichen Hostel (Golden Gobi) wieder. 2 Tage spaeter sagten wir erenut mit weissen Taschentuechern zu Alexi "Lebe Wohl"! Nach meinen Informationen wollte er kurz China sehen und spaeter nach Vietnam und Indien. Von Laos war keine Rede. Einen super Beispiel wie sich Reiseplaene aendern koennen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Doch kommen wir zurueck zum &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Tuben&lt;/span&gt;! Die Vorstellung mit einem Traktorreifen den Fluss herunterzugleiten verschwand schon am Tag zuvor. Am Abend wurden wir Zeuge, wie sich einige Backpacker respektlos den lokalen Menschen gegenueber verhalten. In Gedanken fragte ich mich, warum in Gottes Namen ist diese Frau halb nackt mit ihrem Reifen hier auf der Strasse unterwegs? Und warum ist sie so sternhagelvoll? Was hat das mit "Tuben" zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Tag darauf standen wir an der Ausgabe der Reifen. 2 Enlaender die mit uns im Tuk Tuk fuhren, erklaerten mir auf der Fahrt, was auf mich zukommen wird. Nach einer ca. 10 minuetigen Fahrt befanden wir uns am Ufer des Flusses, wo ein Mitwirkender jeden Neuankoemmling zur Begruessung die Wisky Flasche regelrecht in den Hals steckte. 2 Schritte weiter das erste Bier. Hmm ich glaube ich habe die Antwort auf meine abendlichen Fragen. Hier geht es nicht um den Spass im Reifen auf dem Wasser, sondern mehr um das drum herum. Prinzipiell bewegten wir uns in unseren "Tube" von Bar zu Bar die keine 50m auseinander lagen. Ein Glueck das unsere Gruppe immer den Kopf bewarte und ich am Ende des Tages von einem einziartigen Erlebnis sprechen konnte. Diese Erfahrungen wurden am naechsten Tag noch verstaerkt, als wir uns das zweite Mal ins Abenteuer stuertzen. Aber diesmal mit unseren amerikanischen Zimmernachbarn Christin, Mike und Adam (jeder sollte solche Menschen auf seiner Reise treffen). Aehnlich drauf wie wir, koennten wir die Erlebnisse vom Tag zu vor noch uebertrumpfen. Ich selber hielt mich mehr oder weniger zurueck. Meine Ziel war es, diesen Ort mit den verrueckten Attraktionen fotografisch festzuhalten, um euch eine gewisse Vorstellung von dem zu geben was da tatsaechlich taeglich ab geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Die Attraktionen&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;1. Der "Schwinger" schaetzungsweise 8-12m Hoehe, Ausdehnung (Flugweite) bis zu 30m. Absprung von max. 3-6m. Ein herrliches Gefuehl umgibt Dich, wenn man die Plattform hinter sich gelassen hat. Ja und um ehrlich zu sein, begleitete mich bei jedem Absprung ein gewisse Angst. Die Konstruktionen wuerde unser Deutscher TUEV nicht einmal anschauen. Die Stahlkabel haenger quer ueber den Fluss, festgemacht an den Baeumen und an vielleicht 15m Hohen Holzstangen. Kein Mensch in Deutschland wuerde auch nur im Geringsten auf solche Ideen kommen. All unsere Kirchenbesuche muessen David's Schautzengel wohl wahrgenommen haben. Er bestieg am zweiten Tag allen voran die Plattform. Wie immer mit einer Haltung die jeden Turner blas erscheinen liess. Hinzu kamen noch seine spektakulaeren Abspruenge, wo er meist "rechtsseitig" auf dem Wasser aufschlug. Seine Brusthaelfte lied unter den Aufpraellen von den 2 Tagen erheblich. Doch kommen wir zureuck zum Schuztengel. Nach ihm erklom ein Zweiter die Plattform. Kurz nach dem Absprung riess das Seil ab und er landete unsanft immer Wasser. Zum Glueck war es da noch tief genug und er erliet keinerlei Verletzungen. Ausgeruestet mit einen 10ner Schraubschluessel bestieg ein Mitarbeiter die Holzkonstruktion. Nach ca. 15 min war die Sache gegesen und wir konnten weiter machen. Natuerlich traute sich keiner von den Anwesenden. So vergingen noch einmal ca. 15 Minuten. Zum Glueck gibt es immer wieder ahnungslosen Neuankoemmlinge, die als Testpersonen dienten. Wir schauten uns gemuethlich die ersten 10 von unten an ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Kommen wir zum Zweiten, meinen persoenlichen Lieblingsapparat. Der Stopper! Eine einfache aber grandiose Erfindung. Ein Seil wird in ca. 4-8m Hoehe befestiget und weiter unten an einem Fixpuntk straf gezogen. Man steht oben nimmt die 2 Griffe in die Hand und rauscht UNGEBREMST in Richtung Wasser. Kurz vorher dem Aufkommen, immerhin meistens noch zwischen 3-4m Hoehe stoppt es den halb fliegenden Passengier an einem festgeschraubten Metalstueck von 100 auf 0. Der Koerper wird bis auf jeden forhandenen Muskel regelrecht auseinander gerissen. Wer kein Maedchen sein will, haelt sich bis zum Ende fest und sieht zu, wie glimpflig man dann davon kommt. Ehrlich! Traumhaft anzuschauen, wie es die Leute da regelreich ins Wasser rein katapultiert. Man stelle sich vor man fliegt sitzend, so wie ich auf dem Foto, einen Meter ueber dem Wasser und wird dann immernoch mit dem Nacken rueckwaerts gegen die Stroemung ins Wasser geschluedert. Wem das dann noch nicht reicht der versuchte es rueckwaerts, mit den Fuessen oder zusammen im&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Duett. Aus unserer Gruppe konnte ein Hollaender nach seinem ersten Versuch auch gleich wieder gehen, weil er sich mit seinem eigenen Knie unter dem Auge eine Paltzwunde verpasst hatte. Auf Nachfragen der dort arbeitenden Leute passiert dies dort anscheint fast taeglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artraktion Nummer 3. Die Schlammbar! Ein Volleyballfeld voller Schlamm mit so tiefen Loechern, wo es jeden noch so sicheren, ob mit oder ohne Alkohol im Blut, hinschmeisst. Ein Schlammbad im Pool und alle fuehlen sich wie die Wasserbueffel auf den Reisfeldern. Lustig aber im Vergleich zu den anderen Atraktionen eher langweilig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurueck im Tube gehts zur letzten Station, die uns leider erspart geblieben ist. Man kauft sich ein Getraenk und einmal Rutschen fuer frei. Die Rutsche misst eine Hoehe von ca. 8m hoch und ist mindestens 3m breit. &lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;Der Abflug (aehlich wie bei einer Skichance) geschieht aus ebenfalls ca. 3m Hoehe mit einer Arschgeschwindigekeit. Nach Erzaehlungen soll der Aufprall wohl sehr schmerzhaft sein. Der Fluss wird fuer jeden Gast der sich dieser Sache hingibt an der Stelle komplett gesperrt. Wahrscheinlich wissen die Leute dort selber nicht wie weit der Flug des Einzelnen am Ende geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss sind wir dann doch beim "Tuben" angelangt. Circa eine Stunde oder auch laenger gehts, dann in Richtung Stadt, wo die Leute schon auf die Ankunft der Betrunkenen warten. Am ersten Tag hatten wir uns etwas verschaetzt und sind weiter flussabwaerst mitten in einer Karaokebar ausgestiegen. Peinliche Angelegenheit zwischen den Leuten mit den riesen Reifen halbnakt durchzutaenzeln. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-282206964032076227?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/282206964032076227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/vang-vieng-tubing.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/282206964032076227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/282206964032076227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/vang-vieng-tubing.html' title='Laos - Vang Vieng - Tubing'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-8905664738287109653</id><published>2009-12-25T04:44:00.000-08:00</published><updated>2009-12-25T05:34:32.550-08:00</updated><title type='text'>Laos - Luang Prabang</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;08.10. 2009 - 10. 10 2009&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Der Plan zunaechst nach Luang Prabang zu fahren, war in China entstanden. Dort hatte uns ein aus Laos eingereister Backpacker eine Karte mit den wichtigen Plaetzen seiner Zeit in Laos eingezeichnet. Generell war Laos von vielen Reisenden als Land empfohlen worden, in dem Reisende noch als Exoten und nicht als potenzielle Geldquelle empfangen werden. Tatsaechlich habe ich aber in wenigen Staedten der Reise mehr Touristen getroffen, als in Luang Prabang. Dies hat sicher seinen Grund, denn viele Tempel haben die Stadt sogar ganz offiziell Welterbe werden lassen. Maxx und ich haben keinen einzigen gesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Statt dessen wagten wir ein nahezug waghalsiges Unterfangen. Nachdem die Ausruhtage in Kunming naemlich nicht wirklich neue Energie gebracht hatten, aenderten wir unsere Strategie. Getreu dem Motto "von nichts kommt nichts" beschlossen wir uns Fahrraeder zu mieten und zu einem 30 Kilometer entfernten Wasserfall zu fahren. Das war an sich schon ziemlich unvernuenftig, im Sinne von nicht rentabel, weil ein Kleinbus (TukTuk) deutlich billiger gewesen waere, als die Leihgebuer fuer die Fahrraeder. Und auch gesundheitlich bedenklich, weil wir beide deutliche &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Grippesymptome&lt;/span&gt; (oder gar Malaria) aufwiesen. Bei Maxx kamen auch noch Zahnschmerzen hinzu. Wenn ich die Zahnschmerzen im folgenden aber als Altersschwaeche deute, liest es sich viel lustiger. Unser kleiner Ausflug wurde naemlich die Hoelle...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich sogar noch viel heisser, denn nach einem selbst zusammengestellten Fruehstueck (immer nur Nudelsuppe ist irgendwann dann doch nicht so toll) brachen wir genau in der Mittagshitze auf. Und recht schnell stellten wir fest, dass 30 Kilometer in Laos nicht gleich 30 Kilometer in Deutschland sind (diese &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;verflixten&lt;/span&gt; kulturellen Unterschiede) denn Laos ist deutlich bergiger! (vielleicht also eher wie Bayern als Deutschland). Die ersten Steigungen nahmen wir noch tapfer, motiviert von beeindruckt winkenden Touristen, die uns im TukTuk ueberholten und die Aussicht genossen, waehrend es begann fuer uns schmerzhaft zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wahrend ich aber die Zaehne zusammenbiss, musste Maxx wohl doch einsehen nicht mehr 20 zu sein und letztlich schon auf halber Strecke das letzte Stueck (eines wirklich ueberhohen) Berges schieben. Zum Glueck ging es danach bergab und nachdem wir uns ueber einige kleinere Berge gequaelt hatten, wohlverdiente Pause (noch 15 Kilometer verbleibend und beide bereits fix und alle- und lieber nicht darueber nachdenken: der Rueckweg!).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit wenig frischen Kraeften machten wir uns irgendwann weiter auf den Weg und schafften es auch irgendwie bis zwei Kilometer vor dem Wasserfall. Hier setzte ein letzter &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;moerderischer&lt;/span&gt; Berg an, von dem just zwei munter (und viel schlimmer nicht erschoepft) wirkende Maedels auf ihren Raedern geschossen kamen und uns froehlich zuriefen: "you nearly reached".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das fuehlte sich fuer uns aber ganz anders an. Wahrend ich es unter &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unsaeglichen&lt;/span&gt; Schmerzen (von denen ich mir ausser einem hoch roten Kopf, zittrigen Beinen und pitschenassem Shirt natuerlich nichts anmerken liess) auf den Berg schaffte, kam Maxx eine Weile spaeter angeschoeben. Genug Zeit fuer mich seine Kamera vorzubereiten und ein paar herrlich deprimierende Zielfotos zu schiessen. Das war wirklich schrecklich, fuer uns beide.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Rueckweg stand ja noch an, aber wenn man gar nicht weiter kann (im wahrsten Sinne des Wortes), dann hilft meistens Einsicht, bzw. Demut. Unsere bestand darin weiteres Geld (aber diesmal vernuenftiges) zu investieren und im TukTuk (die Raeder auf dem Dach) zurueck in die Stadt zu fahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Urspruenglich wollten wir von Luang Prabang aus den Mekong mit einem Boot heunterfahren. Doch fehlende Information ueber diese auch unter den Backpackern Moeglichkeit des Reisen, brachte uns dazu die Idee zu verwerfen. Daniel (Mongolian Rally) erklaerte uns spaeter in Vietnam, wie wirs es haetten anstellen sollen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stattdessen fuhren wir mit einem Kleinbus, in dem doch noch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;14&lt;/span&gt; Leute hineinpassten in Richtung Vang Vieng. Die Fahrt war nicht nur wegen der schon eingespielten Reisegruppe erlebnisreich. Auch die herrliche Landschaft trug sein Teil dazu bei, dass die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;10&lt;/span&gt; Stunden wie im Fluge verflogen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-8905664738287109653?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/8905664738287109653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/laos-luang-prabang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8905664738287109653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8905664738287109653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/12/laos-luang-prabang.html' title='Laos - Luang Prabang'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-2172486468558563577</id><published>2009-11-17T21:56:00.000-08:00</published><updated>2009-11-17T22:10:10.569-08:00</updated><title type='text'>Maxx's - China Teil II</title><content type='html'>&lt;em&gt;25.09.2009 - 07.10.2009&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder zurueck im Zug auf dem Weg nach &lt;strong&gt;Nanning&lt;/strong&gt; wollte Gott mir keine Ruhe goennen. Als ich mein Platz gefunden hatte und doch nicht ganz sicher war, sprach mich Sonia mit den Worten "I have no idea" an! Hmm ich zeigte ihr mein Ticket und im Abgleich mit ihrem bestaetigte sich, dass wir beide nicht falsch lagen. Darueber froh, einen Gespraechspartner fuer die Fahrt zu haben, begann ich erstmal ueber mein naechstes Ziel zu gruebbeln. Typisch Frauen! Sonia unterbrach die wortlose Ruhe. Wir kamen ins Gespraech und sie erzaehlte mir, dass sie hauptsaechlich wegen eines 3D Kinofilms nach Nanning faehrt. Spaeter aber noch Freunde treffen wird, um mit ihnen auf alten Studentenzeiten anzustossen. Gluecklich ueber den perfekten Uebersetzer, versprach ich sie ins Kino zu begleiten, wenn sie mir bei meiner weiteren Reiseplanung zur Seite steht. Schnell war abgemacht, dass ich 2 Naechte in Nanning bleiben werde. Ich sollte es nicht bereuen. Sonia entpuppte sich als schoenster Teil meiner Reise. Gleich am naechsten Morgen holte sie mich im Hostel ab und wir fuhren in das besagte Kino. An der Kasse wurde mir die Vorfreude genommen, einen Film in Englisch sehen zu koennen. Im gleichen Atemzug machte mir die Kassiererin aber wieder Mut, dass ich nicht der erste Auslaender bin, der sich das antut. Sonia erwies sich als gute Uebersetzerin und mir blieb die Geschichte nicht ganz verborgen. Den Rueckweg zum Hostel nuzte ich fuer meine Lieblingsbeschaeftigung. &lt;strong&gt;FOTO's&lt;/strong&gt;! Die Stadt wurde kurzerhand zum Studio umfunktioniert. Trotz extremer Hitze gelang es mir mit Sonia einige lustige Aufnahmen zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend gestaltete sich aehnlich wie in Yangshuo. Das Dach von Monkey Jane verwandelte sich in eine Studentenbar, wo es 5 Flaschen (630ml) Tschingdoa zum Spottpreis fuer 10 Yuan (ca. 1 Euro) gab. So wie ich es verstanden habe, wird diese Kneipe von der Brauerei gesponsert. Perfekte Marketingstrategie! Ein Appell von mir, an alle deutschen Braustuben.&lt;br /&gt;Da nur Bier trinken fuer die Chinesen auf Dauer zu langweilig wurde, ging es nach der zweiten Runde auf eine Geburtstagsparty. Ahnungslos dachten die Jungs im Taxi noch ueber ein Geschenk nach. Keine Ahnung wie sie darauf gekommen sind aber sie waehlten mich als lebendes Mitbringsel? Jegliche Diskussion meinerseits wurde sofort abgewehrt und ich musste mich Zaehne knirschend meinem Schicksal hingeben. Etwas unwohl war mir schon zu Mute, doch Sonia stand mir immer tapfer zur Seite, so dass letztendlich meine Zweifel nicht von Noeten gewesen waeren. Den Tag bzw. die Nacht liessen wir dann irgendwo in einem der unzaehligen Strassenlokale mit einem chinesischen Trinkspiel (das sich dem Schwindel-Max aehnelt) ausklingen. Kopfrechnen und Luegen waren meinen Mitstreitern zu dieser Zeit schon zu viel. Ich wurde Zeuge wie sich alle nacheinander verabschiedten. Der Nachtzug durch Nanning war beendet und ich war froh das Ticket fuer meine naechste Station schon in der Tasche zu haben. Ohne diesen 'genialen' Schachzug waere ich wohl ein weiteres Mal haengen geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Auftritt von &lt;strong&gt;Carlo&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Neffe keine 7 Monate alt, ueberhaupt der Star in China, diente mir als Lesezeichen im Lonley Planet. Ohne diesen Reisefuehrer verlaesst kein Backpacker seine Heimat. Es ist beeidruckend wichtig einem dieses Buch werden kann. Ich hatte meinen LP im Hostel liegen gelassen und sass schon im Zug, als ich die Katastrophe bemerkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonia bei der ich mich ein weiteres Mal bedanken moechte, holte den ab und brachte diesen am naechsten Tag zeitig frueh zur Busstation. Grandioses China! Man kann fuer stolze 10 cent Dinge mit dem Bus mitschicken so lang der noch Platz im Kofferraum hat. Ausgeruestet mit einer SMS in chinesisch, machte ich mich am naechsten Tag auf den Weg zur Busstation, um meinen kleinen Neffen wieder zu mir zu holen. Bemerkenswert wie hilfreich die Chinesen zu uns Auslaender sind. Ich zeigte die SMS einer Frau und schon scharrten sich ca. 10 Helfer/in um mich herum. Natuerlich sprach keiner von ihnen Englisch. An der Paeckchenausgabe angekommen, konnte ich meine Reiseerfahrungen einsetzen. Lasse dich nie mit dem ersten "&lt;strong&gt;NEIN&lt;/strong&gt;" abspeisen. Bleibe hartnaeckig und draenge die Leute zum Handeln. Wegen der sprachlichen Probleme wollte mir die Frau an der Theke nicht so recht zu hoeren und verwies mich auf spaeter. Es haette bedeutet, dass ich noch einen weiteren Tag in Baise verbringen muesste. Ich war mir sicher, dass das Buch mit dem besagten Bus mitgeschickt wurde. Wie schon erwaehnt blieb ich hartnaeckig und siehe da die Dame setzte sich in Bewegung, um mein Paekchen zu holen.&lt;br /&gt;Ueber Baise selbst ist wenig zu berichten. Ausser einem Denkmal und einem Museum, die den Helden des Kommunismus gewidmet sind, findet man dort nur die Betonetagen des schnell wachsenden China. So bekam ich endlich meine lang ersehnte Pause von den letzten stressvollen Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tausche Elektro- gegen Dieselmotor!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt nach &lt;strong&gt;Funning&lt;/strong&gt; fuehrt erstmals abseits jegelicher Touristenpfade mitten uebers Land. Kurz bevor ich die Stadt erreichte beschaeftigte sich ein Maedchen mit meinem Sprachfuehrer. Sie zeigte mir ein paar Phrasen und die stille pantominische Gespraechsrunde ist eroeffnet. "Wollen wir heute Abend etwas zusammen essen?" Hmm ja klar warum nicht. Das Hotel war, dank der Chinesin schnell gefunden. Mit dem Taxi gings dann zum Restaurant, wo ihre Freunde schon auf uns warteten. Es gibt Fisch, Huhn und nun ja (was ich erst spaeter in Erfahrung gebracht habe) Ratte. Um ehrlich zu sein war es das beste Fleisch auf dem Tisch. Seit meiner Abreise habe ich kein Filet oder Bruststueck von welchen Tier auch immer gegessen. Wahrscheinlich gehen die Delikatessen alle nach Deutschland? Ich schaetze mal, dass es nicht noetig ist das Fleisch dieses kleinen Tierchen zu trennen. Was soll man dann noch essen? Mein Sprachfuehrer erweist sich einmal mehr als bestes Unterhaltungsmittel und lenkt die Aufmerksamkeit von meiner Person zunaechst etwas ab. Nach dem Essen gings zurueck zum Hotel, wo sich die Maedels erstmal meiner Dusche bedienten. Meine Vorahnung hatte sich bewahrheitet. &lt;strong&gt;KARAOCKE&lt;/strong&gt;! Erfahrung konnte ich aus der Mongolei und China schon vorweisen, doch konnte ich mir nicht vorstellen mit 4 Chinesinnen singen zu gehen. Der naechste Vorschlag war noch schlimmer &lt;strong&gt;TANZEN&lt;/strong&gt;!!! Jeder der mich kennt, weiss das diese 2 Woerter in meinem Wortschatz nur selten vorkommen. Zumindest wenn es mich selber betrifft. Stattdessen ging ich ins Internet-Cafe. Bis heute eine super Entscheidung. Mein Couch-Nachbar machte sich mit einem Uebersetzungsprogram aufmerksam. Chinesisch-Englisch - Englisch-Chinesisch die Plauderstunde wurde eroeffnet. Er gab mir zu verstehen, dass ich der erste Europaeisch aussehende Mensch bin mit den er spricht und deswegen sehr aufgeregt sei. Eine feine Sache diese Seite. Ab sofort konnte ich mich, zumindest in den Internet-Cafe's mit den Chinesen unterhalten. Ein sicheres Reisen war nun vorprogrammiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Guangnan&lt;/strong&gt; eine kleine Stadt irgendwo in nordoestlichen Teil der Provinz Yunnan.&lt;br /&gt;Eine Strasse quer durch die Berge, mal rechts mal links immergruene Reisfelder, wo der Fahrer unseren Bus elegant am Abgrund entlang manovriet hatte. Vor jeder Kurve gabs ein Hupen, gebremst wurde aber nicht. Schliesslich kann der Gewarnte seine Fahrgeschwindigkeit reduzieren. Dennoch brachte mich diese Fahrweise, nach all dem schon Erlebten, nicht aus der Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Guangnan angekommen fuehle ich mich einmal mehr wie im offenen Zoo. Welche Kreatur steigt dort aus dem Bus und was in Gottes Namen sucht diese hier in unserer Stadt. Da mir die Hilfe der Leute vorerst verborgen bleibt, versuche ich mir das Schriftzeichen fuer Hotel einzupraegen und gehe damit auf die Suche durch die Strassen. Nach einer Weile erfolglosen umherirren, ist es Ami die mir ihre Hilfe anbietet. Ami 17 Jahre jung und mit einer Menge Selbstbewusstsein ausgeruestet. Ihr Englisch ist leider nicht so gut, so dass unsere Unterhaltung schon bei den ersten Saetzen ins Stocken geraet. Zu meinem Glueck! Ami hat einen tragbaren Ubersetzer. Ich brauche ein Hotel, aber vorher muss ich dringend anderes loswerden. Schnell geht es auf ihren Roller durch die Stadt zum stillen Oertchen. Die Beschreibung ueberlasse ich dem beigelegten Bild. Ungestoert konnte man dort nicht seinem Geschaeft nachgehen. Also doch erstmal Hotel. Nach dem Einchecken verabschiedet sich meine neue Bekanntschaft zur 'Performance'. Wie ich spaeter erfuhr, hatte Ami einen Tanzauftritt. Zu gern waere ich beim dem traditionen Fest dabei gewesen. Was ich bis dahin nicht wusste, ich wuerde spaeter noch Traditionelles zu hoeren bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch erst einmal musste ich meinen Hunger stillen. Eine Wassermelone, die ich mit ins Hotel nahm benutzte ich zur Kommunikation mit anderen Gaesten. Angetan von mir haben die mich auch gleich zum Essen eingeladen. Aehnlich wie bei einer "James Bond Entfuehrung" fuhr ein Mini-Van mit getoenten Scheiben vor und ich sollte einsteigen. Ja ein bisschen mulmig war mir schon zumute. Aber scheiss drauf ich stieg dennoch ein!&lt;br /&gt;Im Restaurant angekommen ging es auch gleich los wie immer. Den Fuehrer raus und ich kann in Ruhe essen. Es gab Fisch! Bis auf dem Baikalsee konnte ich mich gekoehnt dem Fischgenuss entziehen. Aber nun gab es kein Entkommen mehr. Fisch und M. Grafe vertragen so ungefaehr so wie Peter Pan und Kapitain Hook. Als Gast erhalte ich natuerlich das beste Stueck. Den Kopf!!!! Tapfer arbeitete ich mich durch die Schuppen, um an das wenige Fleisch zu kommen. Natuerlich sind die Augen die Delikatesse. Gluecklich alles hinter mir zu haben, blicke ich mich kurz um und schon schauten mich 2 neue Fischaugen an. Puh was fuer ein Glueck, es gab genuegend Bier und Schnaps zum Hinterspuelen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zureuck im Hotel wartete Ami schon auf mich. Sie und Risk (ihr Banknachbar) zeigten mir stolz ihre Stadt mit der wuenderschoenen Parkanlage. Anders als in Deutschland widmen sich die Chinesen am Ende des Tages oft traditonellen Dingen wie Singen, Tanzen oder sportlichen Aktivitaeten. Wir kommen zu einer Gruppe von Rentnern, die mit einem mitgebrachten Mikrofon und selbstgespielter Musik den Abend ausklingen lassen. Meine beiden Begleiter liessen es sich nicht nehmen, mir ein Staendchen dieser traditionellen Gesaenge darzubieten. So kam ich doch noch den Genuss etwas ueber die chinesischen Kultur zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor etwa 3 Jahren hatte ich im WDR eine Dokumentation ueber China gesehen. &lt;strong&gt;Bamei&lt;/strong&gt; ein Dorf in dem die Zeit still zu stehen scheint. Eintritt erhaelt man durch eine bzw. 2 Hoehlen, durch die ein Fluss fliesst. Abgeschnitten von der Aussenwelt stellte ich mich auf ein Leben, wie noch vor ein paar hundert Jahren ein. Eben so war es in der Doku und im Internet beschrieben. Ami die am 1.10 Schulfrei hatte bot sich als meine Fuehrerin an. So verbachte ich einen weiteren Tag in Guangnan mit Internet und wie immer mit Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fruehzeitig gings dann (nach einer Woche Anfahrt) endlich los. Leider wurde ich schon im Vorfeld durch Erzaehlungen enttaeuscht. Auch in Bamei sei der Tourismus mittlerweile angelangt. Da die Chinesen wenig vom Oekotourismus halten, wurde Bamei mit Strom versorgt und die ersten Gaesthaeuser im Dorf errichtet. Fuer auslaendische Touristen noch unbekannt, sind es hauptsaechlich die Chinesen selber, die das Dorf in Augenschein nehmen. Traurig auch, das jene Dorfbewohner sich nicht mehr dem traditionellen Leben widmen, sondern den ganzen Tag am neu geplasterten Wegesrand (quer durch das Dorf) sitzend, um ihre Souveniers zu verkaufen. Enttauescht nicht das vorgefunden zu haben was ich eigentlich gesucht hatte, konnte mich Bamei dennoch mit der beeindruckenden Landschaft begeistern. Mit einem guten Gefuehl alles so durchgezogen zu haben, verlasse ich Guangnan in Richtung zu den Reisfeldern Yuanyang. Mit dem Bummelbus ging es immer wieder an der Schnellstarsse vorbei die wir nie benutzten. In jedem kleinen Dorf und dazwischen hielten wir an, um neue Fahrgaeste aufzunehmen. Nach 13h ueber ein Piste die schlechter ist als jeder deutsche Waldweg, hatte ich die Nase so voll, so dass ich mich schon auf der Fahrt entschied nach Kunming zu fahren, wo ich mich spaeter mit David treffen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;strong&gt;Kunming&lt;/strong&gt; wartete das wahrscheinlich coolste Internet-Cafe von ganz China. Kaffee und Tee kostenlos am Platz serviert, konnte man vom eigens angestellten Koch versorgt werden. Dort laesst es sich aushalten. Kein Wunder dass die Chinesen Weltmeister in Computerspielen sind. 2 Tage spaeter hole ich David am Bahnhof ab. Ab sofort geht es im Duett weiter, ...,&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-2172486468558563577?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/2172486468558563577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/maxxs-china-teil-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/2172486468558563577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/2172486468558563577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/maxxs-china-teil-ii.html' title='Maxx&apos;s - China Teil II'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-5228866983193641442</id><published>2009-11-13T02:41:00.001-08:00</published><updated>2009-11-13T02:49:57.391-08:00</updated><title type='text'>In the mood for love - Iannis in Hong Kong</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;20. - 28. Oktober 2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Stadt ist nur aeusserst schwierig zu beschreiben, dass einzige, was ich vorher von ihr wusste ist, dass Wong Kar Wei den ein oder anderen meiner Lieblingsfilme hier gedreht hat. Und ich glaube in "In the mood for love", "Fallen Angels" oder "2083" findet man tatsaechlich ein wenig Hong Kong wieder.&lt;br /&gt;Als ich am Abend hier ankam hat mich die Stadt ersmal erschlagen. Grosse Strassen, Leuchtreklamen und asiatisches Ambiente kannte ich schon. Nun kamen noch Strassenhaendler, die mir gefaelschte und echte Uhren, massgeschneiderte Anzuege, Hostels, Restaurants, Haschisch und alles was ich sonst so kaufen wollen koennte andrehen wollten, sowie Temperaturen von knapp 30 Grad und eine atemberaubende Luftfeuchtigkeit hinzu.&lt;br /&gt;Um ehrlich zu sein, am ersten Abend war ich froh als ich in meinem Einzelzimmer lag und die Welt so gut es ging ausgesperrt hatte...&lt;br /&gt;Mein Hostel lag in der Dschunking Manson, ein 15 stoeckiges Hochhaus, deren unterstes Geschoss voll mit kleinen Elektro-, Schmuck- und Ramschlaeden ist, die oberen Stockwerke beherbergen jeweils 2-4 Hostels und die eine oder andere indische Kueche. Es gibt jeweils einen Flur der Durchgang, Rezeption und Aufenthaltsraum in einem ist und von dort zweigen die einzelnen Raeume ab. In jeder anderen Stadt haette ich so eine Bleibe dankend abgelehnt, aber mein Reisefuehrer hatte mich schon darauf vorbereitet und mit den Worten "...you can take comfort in knowing it used to be much worse."&lt;br /&gt;Doch schon am naechsten Tag sollte sich meine Sicht der Dinge aendern, ich erinnerte mich schnell wieder wie Strassenhaendler abzuwimmeln sind, das Beantragen meines Visums verlief erstaunlich unkompliziert und vor allem entdeckte ich den Hafen und seine Faehren. Hong Kong besteht im Wesentlichen aus Inseln und zwischen denen Pendelt man am Besten mit den Faehren. Preiswerter als Metro, schnell und immer mit huebscher Aussicht verbreiten sie ein nahezu hanseatischen Flair und wurden schnell zu meinem favourisierten Fortbewegungsmittel. Nach dem Wechsel meines Hostels und der Entscheidung in einen Dormroom zu ziehen, machte ich mich auf die Stadt zu erkunden. In den folgenden Tagen habe ich so oft es ging versucht ins Gruene zu fluechten. Besorgungen und abendliches Essengehen, komischerweise lediglich Indisch, reichten mir aus um die Stadt zu erkunden.&lt;br /&gt;Ich erklomm den Victoria Peak, der Gipfel eines Berges auf Hong Kong Island im Sueden, um eine wunderbar versmogte Aussicht ueber Stadt und Meer zu geniessen und anschliessend durch den Victoria Peak Garden zu spazieren, in den sich komischerweise kein Tourist mehr verirrte, obwohl er nur knapp 1 km entfernt lag. Tagsdrauf stand ein Besuch auf Lama Island an, eine kleine Insel, keine Autos, nur Wandern, Natur, Strand und Baden. Leider ohne Handtuch und Sonnenmilch...&lt;br /&gt;Ich wanderte noch mehr Teile der Umgebung ab, lernte nette Menschen in meinem Hostel kennen, besuchte einen wunderbaren, abgelegen Strand mit Korallenriff, schnorchelte dort und blieb mal wieder laenger als eigentlich geplant, einziger Wehmutstropfen, dieser sonst fantastischen Station, mein Iphone hat sich, hoffentlich voruebergehend, verabschiedet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/sredir?uname=iannis.kase&amp;amp;target=ALBUM&amp;amp;id=5402681768707029345&amp;amp;authkey=Gv1sRgCKai7J3C7d-CXA&amp;amp;feat=email/LINK"&gt;Bilder aus Hong Kong&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-5228866983193641442?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/5228866983193641442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/in-mood-for-love-iannis-in-hong-kong.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5228866983193641442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5228866983193641442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/in-mood-for-love-iannis-in-hong-kong.html' title='In the mood for love - Iannis in Hong Kong'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-183794566694979670</id><published>2009-11-01T06:12:00.001-08:00</published><updated>2009-11-01T06:12:55.443-08:00</updated><title type='text'>David in China- zweiter Teil</title><content type='html'>&lt;div&gt;26.09-07.10.2009&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Neben Beijing war &lt;strong&gt;Guilin&lt;/strong&gt;(zusammen mit Yangzhou) der zweite Ort an dem ich mich in China laengere Zeit aufhalten wollte, weil er von anderen Reisenden sowie von Chinesen als schoenste Gegend Chinas beschrieben wurde. Ich schliesse mich an...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Und bin bei meinerAnkunft so froh endlich da zu sein, dass ich bereits auf dem Weg ins Hotel mein woechentliches Budget verprasse: Auf der Strasse spricht mich ein Typ an und obgleich man sich irgendwie angewoehnt recht souveraen alles abzulehnen, gelingt es ihm mich in ein Teehaus zu komplimentieren. Mit der Versicherung ein guter Sohn (bzw Bruder) zu sein, kaufe ich den teuersten Tee des ganzen Ladens und das wahrscheinlich auch noch zum doppelten Preis.&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ausserdem dreht mir der Typ noch ziemlich teure Eintrittskarten fuer eine chinesische Oper an, was sich aber noch am selben Abend als lohnenswerte Investition erweisen soll (ich hoffe das selbe vom Tee). In der Oper sitze ich zusammen mit zwei chinesischen Reisegruppen, sowie einigen europaeischen Maennern samt deren chinesischen Begleiterinnen im Zuscheuerraum und verfolge gespannt die Show. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es wird fast nichts Gesprochen, dafuer aber Gesungen, Getanzt, Gezaubert und immer wieder unnachahmliche Akrobatik dargeboten. Was mir aber am besten gefaellt sind die Kostueme, sowohl des Affenstammes im Urwald als auch der Tiere einer Unterwasserwelt. Unbeschreiblich, aber definitiv empfehlenswert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zwei weitere Tage in Guilin verbringe ich in dem Versuch moeglichst wenig Geld auszugeben und halte mich uebrwiegend in Parks und am Li River auf. Dabei schreibe ich ein bischen fuer mich, was der Seele auch mal ganz gut tut.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Beim Wohltun faellt mir ein, dass ich in Guilin aussderdem noch meine erste Massage hatte. Das guenstigste Angebot versprach eine einstuendige Massage fuer umgerechnet zwei Euro. Was kann man da schon verlieren, dachte ich und vertraute mich einer Chinesin an, die mir vom Koerperbau eindeutig unterlegen war. Selbiges galt nicht fuer ihre Finger, mit denen sie mich eine geschlagene Stunde (gefuehlt eher zwanzigstuendige Busfahrt) quaelte. Tatsaechlich war das einzig gute an der Massge, dass sie irgendwann zu Ende war. Und zwar nicht weil dann eine irgendwie erzielte Entspannung einsetzte, sondern schlicht und ergreifend weil der Schmerz aufhoerte. Massage-Dumping-Angebote kann ich definitiv nicht weiterempfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohl aber die Flussfahrt auf dem Li River von Guillin nach Yangshuo. Die Landschaft (die ich normalerweise nur zu wuerdigen weiss, wenn man in ihr schwimmen, auf ihr rennen oder sie erklettern kann) ist so unglaublich schoen, dass sogar ich es wahrgenommen habe und fuer zwei Stunden sprachlos bewunderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yangshuo&lt;/span&gt; liegt inmitten dieser Landschaft, ist aber als Stadt ein Fall fuer sich. Im Planet wird sie weniger als China beschrieben, denn als Teil der Backpackerworld und tatsaechlich war diese Stadt absolut auf Tourismus eingestellt (was man gut heissen oder nicht moegen kann- je nachdme was man sucht). Ich persoenlich folgte dem Tip von Maxx, der in den Tagen vor mir in Yangshuo sein Unwesen getrieben hatte und quartierte mich im "Mokey Janes Guesthouse" ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich nachdem ich den Doormroom bezogen hatte (also Sachen aufs Bett schmeissen) , begab ich mich auf das Dach des Hotels. Denn von dort hatte man nicht nur einen schoenen Ausblick ueber die Daecher der Stadt, sondern auf dem Dach befand sich zudem die Bar, in der ich eine wichtige (von Maxx gestellte Aufgabe) zu erledigen hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bar wird ein Spiel gespielt, dass sich "Beer Pong" nennt und bei dem man ein shirt des Gasthauses gewinnen kann, wenn man gegen einen der Mitarbeiter gewinnt (Maxx hatte eines, was natuerlich enormer Ansporn war). Dazu stellen sich die Kontrahenten an den gegenueberliegenden Seiten eines etwa drei Meter langen Tisches gegenueber. Jeder hat vor sich sechs Becher stehen, die pyramidenfoermig angeornet sind und auf die der Inhalt einer 0,6 Literflasche Bier (pro Spieler) verteilt ist. Die Spieler versuchen dann abwechselnd mit zwei Tischtennisbaellen in die Becher des jeweils anderen zu treffen. Gelingt es einen der Baelle im Glas des anderen unterzubringen, muss der Besitzer des Bechers ihn trinken. Dies bringt ihn nicht nur dem Verlieren des Spiels naeher (wer keine Becher mehr hat, hat verloren und muss zudem noch die Becher des anderen trinken), sondern erschwert in der Summe auch eindeutig die Zielsicherheit beim eigenen Wurfversuch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meinen ersten Versuch an diesem ersten Abend verlor ich gegen Daran, der als Backpacker angekommen, bereits seit geraumer Zeit in der Bar auf dem Dach arbeitete (und es dabei zu einiger Expertiese im Beer Pong gebracht hat). Ohne zu spielen trank ich einige weitere Bier und ohne es so wirklich zu merken, war ich letztlich ziemlich betrunken, was sich in Gesellschaft anderer Backpacker nur zu leicht ergibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Versuch nicht in die getorkelten Fussstapfen von Maxx zu treten, der all seine Abende auf dem Dach verbracht hatte, organisierte ich gleich am naechsten Morgen ein eigenes Projekt. Daniel (unter anderem Mongol Rally) unterrichtete naemlich seit einiger Zeit Englisch an einer Schule in Yangshuo und ich bat ihn mich am Abend mit zu dieser Schule zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor lieh ich mir ein Fahrrad und startete eine ziemlich wilde Tour, auf der ich erstens meinen Alkohol verlieren, auf der ich zweitens einige didaktische Plaene fuer meinen abendlichen Unterricht schmieden und nicht zuletzt soviel als moeglich von der Landschaft sehen wollte.&lt;br /&gt;Alle diese Ziele schienen in Anbetracht meiner Verfassung zwar etwas hochgegriffen, sollten sich auf unuebliche Weise aber erfuellen. So verlor ich naemlich, im Kopf noch ziemlich durcheinander, bereits nach wenigen Kilometern die Orientierung. Im tapferen Pantomimenspiel fragte ich von Siedlung zu Siedlung nach dem Weg (wurde spaeter im dunkelsten Hinterhof zum Essen eingeladen) und gelangete auf den verschlungensten Wegen letztlich wieder auf eine grosse Strasse, auf der ich einfach den Weg zurueck fand. Dabei machte ich dann noch einen recht guten Plan, wie ich das Thema meiner Examensarbeit (Strategievermittlung) am Abend fuer den Unterricht wuerde nutzen koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber letztlich nicht noetig gewesen waere. Es stellte sich naemlich heraus, dass von mir nicht erwartet wurde zu unterrichten, sondern dass ich mich fuer zwei Stunden in einer Gruppe von sechs chinesischen Studenten(die teilweise besseres Englisch sprachen als ich) unterhielt. Weil das Motiv der meisten Studenten war, sich durch verbesserte Sprachkenntnisse beruflich zu entwickeln, wurden jeweils Businessthemen vorgeschlagen (worin Backpacker ja ausgewiesene Experten sind). Mein erstes Thema hiess "my personal investment strategie" zu dem ich in ungefaehr sagen konnte, dass ich am Vorabend zu viel Geld in zu viel Bier investiert hatte. Was aber in Ordnung war, denn tatsaechlich waren auch die Studenten mehr an meinem Leben in Deutschland und an meiner Reise interessiert. Und auch ich bekam viele Fragen beantwortet und so vergingen zwei Stunden, als haette man sich gemeinsam in einer Bar getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In eine solche (natuerlich die auf dem Dach) eilte ich im Anschluss, da ich im naechtlichen Beer Pong Tournier eine gute Chance fuer mein shirt sah, dass weiterhin den Sieg ueber einen Mitarbeiter oder aber mit besonderem Aufdruck (beerpongchampion) den Gewinn des Turniers honorierte. Insgesamt hatte ich sechszehn Konkurrenten und ich fragte mich, wie viel Vorteil mir die etwa eine Millionen Steine, die ich im Zuge meiner inneren Kindheit weiterhin immer mal wieder auf ausgesuchte Ziele schmeisse, helfen wuerden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel! Denn drei Siege brachten mich ins Halbfinale, wo ich auf die Besitzerin Jane traf. Waerend wir beide souveraen begannen und schnell einige Baelle in die Glaeser des jeweils anderen trafen, tat dies scheinbar seine Wirkung und es wollte keinem von uns beiden so richtig gelingen, in den jeweils letzten verbliebenen Becher des anderen zu treffen (spannend!). Trotzdem aber ohne jegliche Koerperspannung und auf ziemlich wackeligen Beinen gelang es mir im ungefaehr zwanzigsten Versuch ihren Becher zu treffen. Jihaa, shirt gewonnen und im Finale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Finale war allerdings recht unspektakulaer, denn ich traf wieder auf Daran und waehrend das Bier meine Zielsicherheit ziemlich beeinflusste, schien es bei ihm als Zielwasser zu wirken. Ich traf nur einen seiner Becher und war unbeabsichtigt wieder betrunken (aber mit shirt!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den folgenen Tag verbrachte ich ausruhend auf dem Dach, bevor ich Abends wieder in die Schule ging. Wieder war das Businessthema schnell abgehakt und statt dessen freies Gespraech angesagt. Dabei gelangten wir auch zu zwei von drei Themen, von denen die Schulleitung den Backpackern abraet (nur mir hatte das keiner gesagt!).&lt;br /&gt;Das erste Thema war Mao ueber dessen Schwierigkeit ich mich schon am Vorabend mit Daniel unterhalten hatte. Dabei war mein Standpunkt klar gewesen, dass man die Meinung der Studenten definitiv respektieren und die eigene Haltung mit respektvoller Zurueckhaltung vertreten sollte. Aber wie so oft ist die Theorie klarer hergeleitet, als sie ihren Weg in der Praxis nimmt, zumal weil sie dort so komische Umwege nimmt. Die Studenten fragten mich naemlich, was ich von Taetowierungen hielt. Nichts ahnend erzaehlte ich von der Jugendsuende auf meinem Ruecken (nein, nicht der russische Penis), waehrend die Studenten mir erzaehlten, dass viele der chinesischen Basketballspieler Tatoos haetten und dann kam es (mit zwoelf strahlenden Augen auf mich gerichtet): Von Mao.&lt;br /&gt;Nicht im Stande ihre Begeisterung zu teilen und leider auch nicht wirklich im Stande einen Versuch zu unternehmen dies zu erklaeren, wurde dieses Thema schnell wieder fallengelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zufriedenstellender war das zweite unangeratene Thema Taiwan (das sich wohl auf das dritte Thema Tibet teilweise uebertragen laesst). Diesmal hatte ich aber auch Zeit gehabt zu ueberlegen, denn das Thema kuendigte sich an, als alle sechs sich einig waren, dass Taiwan unbedingt wieder chinesisch werden muesse ("zum Beispiel damit bei einem Krieg gegen Amerika dort keine Raketen positioniert werden koennen").&lt;br /&gt;Ich sagte ihnen dass Taiwan naeher an ihrem China laege (Meinung anerkannt), dass ich aber auf ein Stueck Deutsche Geschichte verweisen koenne. Und zwar dass im ersten Weltkrieg Gebiete entgegen des Willens der dortigen Bevoelkerung abgetrennt wurden und dies nicht zuletzt Grund fuer folgenden (zweiten) Weltkrieg war.&lt;br /&gt;Auch dieses Thema haben wir danach nicht weiter diskutiert aber es trat eine kurze Stille ein, in der deutlich wurde, dass sie meinen Punkt nachvollziehen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist mir natuerlich klar, dass ich historisch grob vereinfachend argumentiert hatte. Was aber den Unmut des Geschichtswissenschaftlers erzeugen mag, bewaehrt sich in der Praxis. Nicht nur im politischen sondern auch im privaten habe ich gemerkt, wie viel besser man selbst versteht, wenn man versucht jemandem etwas zu erklaeren (bei dem man davon ausgehen muss) dass er davon noch nichts gehoert hat, bzw. dass anderes Grundverstaendnis vorliegt.&lt;br /&gt;Und so erklaerte ich den Beruf Foerderschullehrer angefangen bei der sozialen Ungerechtigkeit bis hin zur Zielperspektive der Gleichheit. Dabei stellte ich nicht nur fest fuer welch wichtige Aufgabe ich mich entschieden habe sondern auch, dass es die gleichen Probleme natuerlich auch in China gibt (Anders wuerden meine geliebten Metaphern nicht funktionieren).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erlebte ich die Gespraeche in der Schule als absolute Bereicherung, auch ohne dass ich das freie Zimmer (eigentlich als Entlohnung fuer den Unterricht) in Anspruch nehmen musste. Dabei war urspruenglich das Zimmer meine Hauptmotivation fuer den Unterricht gewesen, weil zwei Tage spaeter der Geburtstag Pekings zwar nicht in zu vielen Soldaten wohl aber in zu hohen Preisen auch Yangshuo erreichen sollte. Ich hatte an einem Freitag also schon meine Sachen gepackt und auch schon ausgecheckt, als ich es mir auf der Strasse anders ueberlegte und fuer einen Spezialpreis den ungewoehnlichsten Dormroom bezog, in dem ich (Afrika eingerechnet!) je geschlafen habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war nicht wie gewoehnlich das Zimmer mit Etagenbetten ueberfrachtet, sondern im Gegenteil gab es nur ein einziges Bett. Das war dafuer aber sechs Meter breit und dafuer gedacht, von fuenf Menschen geteilt zu werden. Vor dem Zimmer traf ich zwei Finnen, die gerade erst in Yangshuo angekommen, zwei meiner Bettgenossen werden sollten. Nach einigen Spaessen ueber das Bett versuchte ich den beiden zu erklaeren wie Yangshuo ist und was man hier so machen koenne. Mag es am Englisch oder an der vielen Feierei und dem wenigen schlaf gelegen haben, ich erklaerte so schlecht, dass ich nachdem ich mich bereits verabschiedet hatte noch einmal zurueck kam und den beiden sagte, dass ich nicht geistig verwirrt waere oder so. Viel mehr sei ich selbst in meiner Verwirrung die beste Anschauung dessen, wie Yangshuo sei (zu wenig schlaf, zu viel Feierei) und das sie das nach einer eigenen Woche hier aber selbst spueren wuerden.&lt;br /&gt;Und ich moechte behaupte ich sollte recht bekommen, als ich in dieser Nacht in unser Bett kam, lagen die finnen bereits darin, einer in seinem erbrochenen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch wenn solche Geschichten wie Ibiziaurlaub klingen moegen, hat (ohne dass ich dort gewesen waere) Yangshuo (und besonders das Monkey Janes) seine eigenen Atmosphaere. Denn auch wenn hier viel getrunken wird, geschieht dies nicht einhergehend mit Respektlosigkeit.&lt;br /&gt;Uns so musste ich nach einer Woche feststellen, dass ich doch wie Maxx fast jeden Abend auf dem Dach gelandet war. Eine gute Investition!&lt;br /&gt;Aber in der Summe auch eine teure (fuer chinesische Verhaeltnisse) und am Morgen vor dem letzten Abend stellte ich fest, dass ich recht viel Geld in der Bar gelassen hatte. So kam der Vorschlag von Jane gerade recht, dass ich frei Trinken duerfe, wenn ich dafuer das Barbecue machen wuerde. Im Zuge einer darauf folgenden Revanche im Beerpong unterbreitete sie dann den fast sogar zu verlockenden Vorschlag, meine Freigetraenke nicht am Barbecue sondern als professioneller Beer Pong Spieler (den Abend ueber) zu verdienen. Da ich das Barbecue aber mit Li (einem chinesischen Angestellten, mit dem ich fast jede Nacht zum Streetfood gegangen war) machen wuerde entschied ich mich lieber dafuer. Zumal wie haette das andere enden sollen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so versuchten Li und ich uns am Abend daran das Feuer zu machen, Li auf seiner Seite im chinesischen, ich auf meiner Seite im deutschen Feuerentzuendungsversuch (beide natuerlich ohne Grillanzuender oder andere in Europa gebraeuchliche Hilfsmittel). Dabei gelang es mir letztlich nicht meine afrikanischen Erfahrungen auf chinesische Verhaeltnisse zu uebertragen und letztlich musste Li mir sogar was von seinem Feuer abgeben. So dauerte alles etwas laenger (und wegen der Freigetraenke in Effizienz auch nicht steigernd), was aber egal war. ehrlich gesagt war das ganze Barbecue ne ziemliche Katastrophe, weil ich selbst aber solchen Spass dabei hatte und auch alle Gaeste darin einbezog ("David, du laechelst die ganze Zeit"), war Jane trotzdem mit meiner "Arbeit" zufrieden. Und natuerlich war ihr Vorschlag laenger fuer sie zu arbeiten verlockend, aber so funktioniert reisen nicht, denn bleiben ist ihr Gegenteil. So hiess es nach einer Woche Abschied nehmen. Halb schweren Herzens, mehr aber Vorfreudig auf alles Neue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS Wegen des Geburtstages bin ich nur zweimal an der Schule gewesen, was ich wirklich schade fand. dafuer war ich an meinem einzigen Nicht-Dach-Abend von den Studenten zu einer Feier anlaessliche des chinesischen Geburtstags zu einem Feuer an den secret beach eingeladen. Was sich dort abspielte war wirklich unglaublich, denn waehrend ich die Chinesen in ihrer Ausgehkultur (wenn es denn ueberhaupt eine gibt) eher als zurueckhaltend erlebt habe (wenn Tanzflaechen, dann leere) , fand ich mich am Strand in einer Gruppe von sechzig absolut ausgelassenen Chinesen. Leider waren meine Kraefte zu erschoepft, um wirklich Teil des ganzen werden zu koennen. Aber wenigstens habe ich ihnen Limbodance beigebracht, den sie in der Folge fuer ueber eine Stunde mit groesster Freude vollzogen. Ein schoener Gedanke, etwas so gutes Importiert zu haben- denn das ist eben auch wie reisen funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so verabschiede ich mich aus China auf die chinesiche Weise, mit einem Laechen, und freue mich schon auf Maxx. Tatsaechlich gelingt es mir im Zug mal keine neuen Leute kennenzulernen, sondern 24 Stunden nach Kunming fast durchzuschlafen, wo Maxx mich vom Bahnhof abholt. Gemeinsam kann die reise weitergehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-183794566694979670?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/183794566694979670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/david-in-china-zweiter-teil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/183794566694979670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/183794566694979670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/11/david-in-china-zweiter-teil.html' title='David in China- zweiter Teil'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-5020064541618062551</id><published>2009-10-25T22:23:00.000-07:00</published><updated>2009-10-25T23:51:45.100-07:00</updated><title type='text'>I got Seoul - Iannis in Suedkorea</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;06. - 20. Oktober 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Nachdem ich es tatsaechlich geschafft hatte Beijing zu verlassen, stand meine erstes Reiseziel, dass ich alleine erreichen wuerde vor der Tuer, Suedkorea.&lt;br /&gt;Der Flug nach Incheon verlief entspannt ereignisslos und am Flughafen wartete auch schon Hong, ein alter Freund mit dem ich meine Ausbildung beim NDR gemacht habe, auf mich. Obwohl wir uns seit knapp 3 Jahren nicht gesehen haben, war es weder ein Problem, uns gegenseitig zu erkennen, noch da wieder anzuknuepfen wo wir das latzte mal aufgehoert haben, bei einem Bier.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag lernte ich Hongs Eltern kennen. Beide haben sich ruehrend um mich gekuemmert. Waehrend seine Mutter mir jeden Tag aufs neue koreanisches Fruehstueck servierte, fuer die ganze Familie Spaghettie kochte, als Sie spuerte, dass ich nach 10 Tagen Lust auf etwas anderes als Kimchi bekam, und es die kompletten 2 Wochen tapfer ertrug  einen Vegetarier zu bewirten, obwohl 95% der koreanischen Kueche aus dem Meer kommen, begleite sein Vater mich zum Sightseeing und unterhielt sich mit mir ueber seine Zeit in Deutschland und meine in Korea. Beiden gemein war, dass Sie in Sorge gerieten, wenn ich nicht spaetestens um acht zu Hause war oder mich telefonisch bei Hong gemeldet hatte, etwas gewoehnungsbeduerftig, fuehle ich mich doch in juengster Zeit nahezu erwachsen...&lt;br /&gt;Die Wochentage verbrachte ich damit Seoul zu erkunden. Die Stadt ist riesig, egal wohin ich wollte, ich sass fast immer eine Stunde in der Metro um mein Ziel zu erreichen. Ausserdem uebertraf die Stadt in Sachen Wolkenkratzer alles was ich bis dato erleben durfte, riesig, modern extravagant und protzig und vor allem so zahlreich, dass die Riesen das Stadtbild fast alleine praegen. Versteckt in den Hochhausschluchten, fand ich dann neben Einkaufsstaedten, die man ansonsten wohl nur in den Staaten findet, die ein oder andere traditionelle oder zumindest touristisch aufbereitete Strasse durch die ich schlendern und Strassenhaendler bestaunen konnte. Ansonsten zog es mich vornehmlich in die Palaeste und vor allem die buddhistischen Tempel der Stadt, ruhig und im Gruenen gelegen, erwiesen sie sich stets als interessant und entspannend zu gleich.&lt;br /&gt;Sobald Hong Feierabend hatte trafen wir uns zum Essen und Trinken, in Korea scheint beides eng miteinander verknuepft, und Ich lernte einige seiner Freunde und Arbeitskollegen kennen.&lt;br /&gt;Ein Highlight war auf jedenfall der Trip an die Ostkueste, wandern im Odaesan Nationalpark, um total erschlagen aber gluecklich eine phaenomenale Aussicht zu geniessen und am naechsten Tag an der Ostkueste in der tosenden Brandung zu baden.&lt;br /&gt;Am naechsten Wochenende fuehren wir zur Westkueste, leider zu spaet um noch zu baden, dafuer gab es ein kleines Feuerwerk, ueberall an Koreas Kuesten kaeuflich zu erwerben und zwar das ganze Jahr ueber. Und haette es mich nicht weiter gezogen, haetten wir bestimmt auch noch die Suedkueste besucht...&lt;br /&gt;Abschliessend kann ich nur sagen, dass ein Teil von mir wohl fuer immer in Korea bleiben wird...um genau zu sein meine kurze Hose, die Ich naemlich bei Hong vergessen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/sredir?uname=iannis.kase&amp;amp;target=ALBUM&amp;amp;id=5393187912650198737&amp;amp;authkey=Gv1sRgCKTu7eOtupOLBw&amp;amp;feat=email"&gt;Photos aus Korea&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-5020064541618062551?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/5020064541618062551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/i-got-seoul-iannis-in-suedkorea.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5020064541618062551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5020064541618062551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/i-got-seoul-iannis-in-suedkorea.html' title='I got Seoul - Iannis in Suedkorea'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-8935242927816596793</id><published>2009-10-25T09:57:00.000-07:00</published><updated>2009-10-25T10:05:18.364-07:00</updated><title type='text'>Maxx's - China Teil I</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;16.09.2009 - 25.09.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;"Ich bin dabei, du bist dabei, wir sind dabei uns zu verlieren" Clueso&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;Fuer  mich war schon das Ankommen in dieser scheinbar unendlichen Stadt so beeindruckend, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Auf einer Flaeche halb so gross wie Belgien, tummeln sich so viele Menschen wie in ganz Ostdeutschland leben. London, Berlin, Moskau,  Paris, Singapor oder  Kuala Lumpur  viele Hauptstaedte habe ich schon gesehen. Aber Peking uebertrifft alles bisher dagewesene. 6 Ringe (Autobahnen) grenzen die Stadt ein. Als wir diese einzeln passieren dauert es mit Tempo 80 von Ring 6 zu Ring 2 eine geschlagene halbe Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgestattet mit einer Karte in der 4 spurige Strassen als Wege eingezeichnet sind, machte ich mich  allein mit dem Fahrrad zur Nationalbibliothek. Als Bibliothekar ist es fuer mich ein Muss und eine fortgefuehrte Tradition die Hallen des Wissens in den Hauptstaedten zu besuchen. Nach einer 1h bin ich auch fuendig geworden, doch weiterhin zu muede, um das Innere zu bestaunen. Den Rueckweg wollte ich auf einer anderen Route radeln. Bloedsinnige Idee! Noch 2 weitere Stunden sollten vergehen, bis ich die Jungs wiedertraf. Eigentlich ist es einfach sich in Grosssatedten zu orientieren. Immer an irgendwelchen Fixpunkten wie Hochhaeusern festhalten und drauf zusteuern. Mit einkalkulierten Umwegen klappte das bisher auch immer. Doch in Peking war das nicht mehr der Fall. Die ganze Zeit in der ich umherirrte, waren immer wieder neue imposante Bauten aufgetaucht. Keines konnte ich als Anhaltspunkt fuer meine Standortbestimmung benutzen. Spaet Abends, es war schon dunkel, hatte mich  ein Polizist auf den richtigen Weg gebracht. Unglaublich aber diese Stadt sollte jeder mal gesehen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 'Pekinger-Zeit' verging so schnell, dass ich von den Attraktionen nicht viel gesehen habe. Die verbotene Stadt, die in meinen Gedanken und mit ihrer Geschichte schon ein Bild aufkommen lies, blieb hinter den Erwartungen zureuck. Vielleicht lag es auch einfach an den uebertriebenen Vorstellungen ('dank' Hollywood ) die ich als Europaeer von diesem Gelaende hatte. Oder es war der Audiofuehrer, der mehr ueber die Lebensweise in der Stadt berichtete und nicht ueber das Geschehene mit deren Folgen fuer dieses riesigen Land. Vorher besichtigte ich mit Stephan (our mongol rally), den wir wiedergetroffen hatten, noch den Tempel des Himmels. Im Vergleich zur verbotenen Stadt bot dieser mit dem dazugehoerigen Audioguide mehr Beeindruckendes. Die Tempelanlagen sind wissenschaftliche Meisterwerke. Besonders beeindruckt hatte mich der Himmelsaltar. Ein ausgefeiltes System in dem die Schallwellen fuer Reden oder Gottesanbetungen so miteinander verknuepft werden, dass der Sprecher von jeder Stelle aus gehoert werden kann. Dabei steht die Zahl 9 als heilige Zahl der Chinesen immer wieder im Mittelpunkt. Der erste Kreis besteht aus 9 Steinen, der zweite zaehlt 18, der dritte 27 und so weiter. Dies fuehrt sich auf 3 Platformen (9 Stufen in der Hoehe) fort und am Ende sind es 27 Kreise. Als dritte Touristenaktion stand die Mauer auf dem Programm. Ich will behaupten, dass es wenige Menschen gibt, die diese nicht in ihren Bann zieht. Das steinerde Gebilde durchschneidet die gruene Landschaft wie ein weisses Tau, das man einfach ins frischgemaehte Gras wirft. Wer fuer diesen Bau verantwortlich ist, muss von der Angst vor den Mongolen nur so besessen gewesen sein.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;Martin, unser Gastgeber, hatte sich als perfekter Peking-  und Chinaeinstiegsguide erwiesen. Die Spuren der Backpacker zu verlassen und das Leben auf eine andere Art und Weise kennenzulernen, waere ohne ihm nicht moeglich gewesen. Hier auf diesem Wege noch einmal mehr ein grosses Dankeschoen von mir, fuer Deine Muehe mit uns und die Gastfreundlichkeit, die du uns entgegen gebracht hast.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt;"&gt;Am 16. Oktober ziemlich genau 2 Monate nach unserem gemeinsamen Start in Berlin , habe ich wegen unterschiedlicher Interessen in Sachen China  die Reisegruppe als Erster verlassen. Nach der 13 stuendigen Zugfahrt ueber Nacht im Softseat (vergleichbar mit unseren ICE-Sitzen) erreichte ich Xi'an. Die Hauptstadt der alten Kaiser. Wie bestimmt fast jeder hatte ich von dieser Stadt vorher nicht viel gehoert. Doch immerhin leben zur Information da noch mehr Menschen als in Belin. Beruehmt geworden ist Xi'an hauptsaechlich durch die Terra Cotta Armee, welche ich unbedinmgt sehen wollte. Dort angekommen erkundigte ich mich gleich, wie ich am preiswertesten in Richtung Sueden komme. Das Glueck heftete weiterhin an mir und ich bekam als letzter ein billiges Ticket fuer einen Flug nach Guilin. Es erparte mir nicht nur die 27h Zugfahrt, sondern auch (was viel wichtiger war) viel Zeit die ich in Peking verloren hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt Xi'an ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das alte Zentrum ist umgeben von einer komplett erhaltenen Stadtmauer. Leider blieb es mir verwehrt diese mit dem Fahrrad abzufahren. Die Chinesen wollten mich aus Sicherheitsgruenden nicht bei Regen fahren lassen. Die muessen wohl denken, dass nur sie Fahrrad fahren koennen. So blieben mir "nur" der Trommel- und Glockenturm und, wie schon erwaehnt, die steinerne Armee von Soldaten. Vor ca. 2000 Jahren, als wir noch in den Waeldern gehaust haben, hatte sich ein Kaiser aus Angst vor dem Tode diese Beschuetzer mit ins Grab stellen lassen. Beeindruckend ist, das keine Figur der anderen gleicht. Natuerlich weisen die Chinesen mit gutem Recht so oft sie koennen darauf hin, wie entwickelt ihre Kultur in dieser Zeit gewesen ist. Ein Schild beschrieb, dass das Volk schon vor 2000 Jahren die Veredelung des Stahls durch Chrome entwickelt hatten und erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts die Amerikaner und wir Deutschen darauf gekommen sind. Der Text endet mit dem Satz  "How amazing is that". In Diskusionslaune fragte ich unseren Tourguide was sie aus diesen Vorteil gemacht haben und warum wir es wieder neu erfinden mussten? Aus einem Buch erfuhr ich, dass es einige Kaiser gab, die ganze Bibliotheken mit deren Aufzeichnung vernichtet hatten. Und sich somit immer wieder in das Reich des Nichtswissen zurueckkatapultierten. Glueck fuer uns oder wir wuerden heute alle chinesisch pauken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Flugstunden auf dieser Reise waren abgesehehn von einem nervenden, schmatzenden, dicken Chinesen neben mir noch recht angenehm. Fuer 38 Euro einen 2 stuendigen Flug inklusive Essen  und Trinken, daruber kann man nicht meckern. In Guilin angekommen nahm ich nach der Touristeninformation den Bus in Richtung Stadt. 2 Tage inklusive einem Parkaufenthalt mit 2 Deutschen, wovon einer perfekt Chinesisch sprach, reichten mir dann auch aus. Der Hoehepunkt war der letzte Abend, als wir 3 Deutschen und ein Englaender halb betrunken vor ca. 100 Chinesen Karaoke gesungen haben. Bei der Songauswahl taten wir uns schwer. Andre und ich waren mit den Liedern, nicht so vertraut wie die anderen beiden Mitstreiter. Die Einigung fiel auf George Michael "Last Christmas! I gave you my heart". Ich moechte hinzufuegen, dass wir einige Biers intus hatten und es zudem ca. 35 Grad heiss war. Zum Glueck werde ich Guilin so schnell nicht wieder besuchen.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;Schon vorher war klar, dass Guilin  nur als Startpunkt fuer die Bootsfahrt nach Yangshuo genutzt werden wuerde. Daniel den ich durch Zufall wieder getroffen hatte, schloss sich mit seiner Angetrauten auch gleich an. Die Fahrt geht durch die schoensten und am meisten fotografiertesten Landschaften von ganz China . Fast jeder Chinese ist voller Neid, wenn man ihm vom "Li Fluss" erzaehlt. Leider war Annika beim Anblick des Bambusbootes nicht von der Sicherheit ueberzeugt und so musste ich mir fast die ganze Fahrt ihre Diskussion mit Daniel ueber mich ergehen lassen. Ich selbst war des Gespraeches leid und genoss mit meinem I-Pod die Schoenheit der Natur fuer mich. Am Ende der Fahrt war ich um 2 Erfahrungen reicher. Einmal wie geduldig wir Maenner doch mit den Frauen sein koennen und zum zweiten, wie schoen es doch ist allein zu reisen. Diese Unabhaengigkeit sollte mich in den naechsten Tagen noch mehr beeindrucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plan war Yangshuo nach einer oder 2 Naechten, wegen meines eigentlichen Ziel's (Bamei) wieder zu verlassen. Am Ende wurden es 5 Tage eh ich mich von diesen wunderschoenen Ort trennen konnte. Ich traff gleich bei der Ankunft im Zimmer auf 2 Norweger (Nick und Alex angehende Aerzte), die ich wohl so schnell nicht mehr vergessen werde. Spaeter kamen noch 2 Englaender hinzu, die in der hauseigenen Bar arbeiteten. Mit diesen 4 verbrachte ich 5 immer wiederkehrende aber wunderschoen Tage. Frueh 'aehm' mittags aufgestanden ging es erstmal zu Anni, in das beste Lokal der Stadt. Gleich danach mit den Fahrraedern zum geheimen Strand , wo ich den Kater vom Vorabend mit Klettern, Schwimmen und in der Sonne liegend immer auf ein Neues besiegen konnte. Zum Glueck waren Nick und Alex mit ihrer Reise kurz angebunden und ich konnte mich mit ihnen von Yangshou gemeinsam trennen. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-8935242927816596793?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/8935242927816596793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/maxxs-china-teil-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8935242927816596793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8935242927816596793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/maxxs-china-teil-i.html' title='Maxx&apos;s - China Teil I'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-7570437871534995397</id><published>2009-10-21T07:11:00.000-07:00</published><updated>2009-10-21T08:11:39.383-07:00</updated><title type='text'>28 Days later... - Iannis in Beijing</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;08. September - 06. Oktober 2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat, irgendwie habe ich es geschafft nahezu mein gesamtes chinesisches Visum fuer Beijing auf den Kopf zu hauen, es hat gerade noch gereicht um rechtzeitig das Land zu verlassen. Und, tut mir leid, doch ich bereue es nicht.&lt;br /&gt;Es wurde schon so viel ueber die Stadt geschrieben, dass auch ich nur von meinen persoenlichen Highlights berichten werde.&lt;br /&gt;Mehr als alles andere habe ich zwei Dinge genossen, das Fahrradfahren und Martins Gesellschaft. Besonders letztere hat mir den Start in mein Soloreiseprojekt enorm erleichert. Selbiges sollte aber dann doch noch nicht in Beijing beginnen. Kaum waren die anderen beiden aufgebrochen, habe ich eine alte Bekannte wiedergetroffen. Tamara aus Oesterreich, der wir Unterwegs schon mehrmals begegnet sind. Ihr hat es in ihrem Hostel nicht gefallen, in dem Couchsurfingprojekt "Hostel Red Star" gab es auf einmal wieder freie Zimmer, also wurde sie kurzerhand aufgenommen. Zusammen mit ihr habe ich einige Tage verbracht, "Strong Island Icetea" im Ballroom, Danke fuer diesen Tipp Martin, super Cocktail, super Kicker, um anschließend, trotz Protest des Einlassers in den Park gegenueber der verbotenen Stadt zu schleichen und einen Sonnenaufgang in Beijing zu genießen. Auf dem Rueckweg kamen uns dann die anderen Besucher entgegen...&lt;div&gt;Am 60. Jahrestag ergriffen wir gemeinsam die Flucht vor geballter Polizeipraesenz und eingeschraenkter Bewegungsfreiheit und besuchten ein winziges Dorf im Westen Beijings.&lt;br /&gt;Ein zwei Dinge habe ich dann aber doch alleine geschafft, zum Beispiel den Besuch im Sommerpalast. Im Norden der Stadt gelegen und wunderschoen. Mindestens soviel Kultur und Historie wie die verbotene Stadt aber bei weitem weitlaeufiger und idylisch zwischen See und Berg gelegen, habe ich dort einen Tag verbracht und oftmals beinahe vergessen, dass ich nicht der einzige Tourist dort bin...&lt;br /&gt;Gegen Ende meines Aufenthaltes wurde es noch einmal spannend, die von mir favorisierte Faehrverbindung war fuer mich leider nicht zu buchen, mangelnde sprachkenntnisse und zu wenig Zeit um es einfach auf gut Glueck zu probieren, ließen mich dann ein wirkliches Last-Minute Flugticket nach Korea buchen. &lt;br /&gt;Es war wirklich eine besondere Zeit und nicht zuletzt die wunderbaren Fruehstuecke auf dem Balkon, 08 - 18 Uhr, werden mich noch oft (in Gedanken) nach Beijing zurueckkehren lasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Keine Fotos von mir aus Beijing, da ich keine digitale Kamera habe. Ab dem naechsten Post wird das anderes...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-7570437871534995397?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/7570437871534995397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/28-days-later-iannis-in-beijing.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7570437871534995397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7570437871534995397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/28-days-later-iannis-in-beijing.html' title='28 Days later... - Iannis in Beijing'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-452288408489996818</id><published>2009-10-18T01:29:00.000-07:00</published><updated>2009-10-18T02:03:55.179-07:00</updated><title type='text'>David in China- erster Teil</title><content type='html'>08.09-26.09.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer recht abendteuerlichen Taxifahrt erreichen wir Beijing, vorerst das letzte Stueck gemeinsamer Reise. Weil ich Sehnsucht nach Lia habe fuehle ich das Beduerfnis meiner Reise zwar kein sofortiges, wohl aber ein greifbares Ende zu setzen und will nur 30 Tage in China bleiben. Max waere wohl gerne laenger geblieben, will aber auch zusammen mit mir durch Vietnam. So beschliessen wir uns fuer China zu trennen (weil er mehr sehen will, waehrend ich laenger sehen will) und uns in Lao wiederzutreffen (was inzwischen geschehen ist- soweit kann ich wohl schon vorweggreifen).&lt;br /&gt;Iannis, der fuer China einige Plaene hat, beschliesst laenger zu bleiben. So trennen wir uns nach ueber zwei Monaten gemeinsamen Reisens in gegenseitigem Einverstaendnis und mit vielen gemeinsamen Erlebnissen. Zuvor jedoch noch Peking...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Beijing&lt;/strong&gt; haben wir die Moeglichkeit bei Martin zu wohnen, den Iannis von seiner Ausbildung kennt und der dort fuer die ARD arbeitet. MaDing liebt es einem die Worte im Mund zu verdrehen, wie es den ungeuebten Staebchen mit Nudeln auf dem Weg in selbigen ergeht. Aber wenn man sich erst einmal daran gewoehnt hat (an beides) lernt man es lieben. Denn wer mich ein wenig kennt, weiss dass ich kulinarisch nirgens besser aufgehoben bin als im Herkunftsland der Nudeln. Und MaDing war ohnehin das beste was uns passieren konnte, um Beijing zu erleben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben seiner Taetigkeit fuer den ARD legt MaDing naemlich als DJ auf und erwies sich als kompetenter Tourguide im Beijinger Nacht- und Partyleben. Tatsaechlich scheint es mir angebrachter meine Zeit dort nicht in zwoelf Tagen, sondern eher in Naechten zu zaehlen. Naechte, die ein ums andere Mal ihren Abschluss auf Madings Balkon fanden, wo wir China dann tatsaechlich als Land der aufgehenden Sonne erlebten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da unsere Tage (anders als die von MaDing, im wackeren Kampf fuer die Pressefreiheit) in der Konsequenz eher zeitverschoben begannen (also ungefaehr gemeinsames Aufstehen mit euch;) gestaltete sich das sight-seeing etwas schwieriger:&lt;br /&gt;An einem "Morgen" sind wir zusammen zur Mauer gefahren, was sich lohnen sollte. Denn auch wenn keiner wirklich Anstalten machte wenigstens ein paar Kilometer des scheinbar unendlichen Bauwerks (beeindruckend!) abzuwandern, war es schoen zusammen auf der Mauer zu sitzen und Strategien zur Abwehr der Mongolen zu diskutieren.&lt;br /&gt;Auch die "Verbotene Stadt" haben wir gesehen, was mich persoenlich aber weniger beeindruckt hat. Schoener war die anschliessende Besteigung eines nahen Berges und der Blick ueber die Verbotene Stadt, gerahmt vom modernen Hoch(haus)aufstrebenden China.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich Beijing ueberhaupt verstanden habe, dann auf dem Fahrrad. Schnell gelingt es einem auf den achtspurigen Strassen (aus dem Westen kommend) sich gen Osten zu orientieren (und auch wieder zurueck), um sich dann doch immer wieder in den dazwischenliegenden verwinkelten Virteln (Hutons) zu verlieren. Besonderer Reiz dabei die Verkehrsregeln, die sich recht einfach im Gesetz des Staerkeren (also Vorfahrt wer groesser ist) zusammenfassen lassen. Da mir diese Fahrweise (weniger auf Schilder, mehr auf die anderen achten) deutlich entsprach, habe ich auf den Strassen Beijings wohl meine freiesten Momente erlebt. Ganz gleich ob am Abend in wilder Jagd zusammen mit den Jungs oder am naechsten Morgen, um allein ein wenig klar zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis nach acht Tagen Maxx als erster unser Gespann verliess. Eigentlich schon viel frueher (aber Beijing klaut Zeit) hatte Maxx nach Xian aufbrechen wollen, um dort die 6000 Mann starke Terrakottaarmee zu besichtigen. In den Tagen die ich laenger in Beijing blieb als er zeigte sich, dass er dort deutlich mehr Soldaten haette bewundern koennen. Denn anlaesslich des nahenden 60sten Geburtstags von China verwandelten Unmengen von Soldaten und Panzern meine so geliebten Fahrradwege in abgesperrte Paradestrecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch wenn das nervte und den eigenen Abschied nahelegte, brachte es eine gewisse Komik mit sich. Zum Beispiel in Form eines dramatischen Schauspiels militaerischer Praesenz. Schauplatz war die Simbabwische Botschaft, auf die wir von MaDings gegenueberliegendem Balkon quasi Logenplaetze hatten. Im ersten Akt stellten sich die simbabwischen Demonstranten vor, die allesamt Chinesen, weder in Kostum noch Unmut wirklich ueberzeugen konnten. Erst als im zweiten Akt eine Spezialeinheit chinesischer Soldaten anmarschiert kommt, verspricht das Schauspiel von Komik in Dramatik umzuschlagen. Und tatsaechlich stehen sich auf dem Klimax die maessig entruesteten "Simbabwer" mit den straffen Soldaten in zwei Fronten Gegenueber.Es kommt jedoch wie es im (militaerischen) Drehbuch steht und die Soldaten loesen den Protest souveraen auf.&lt;br /&gt;Einzig retardierender Moment vielleicht, dass die militaerischen Strategen das Absperrband bereits gezogen hatten, bevor sie die Demonstranten dahinter trieben (was zu einigen Umstaenden fuehrte). So war letztlich Ruhe und Ordung wiederhergestellt und dem Zuschauer drueckte sich die (Militaer) Moral in diesen Tagen fast ein wenig zu deutlich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da aber trotzdem das gemeine Volk (und das sind die alleremeisten!) weiterhin freundlich blieb, war weniger der Belagerungszustand der Grund fuer meinen Aufbruch, sondern tatsaechlich das gemeine Volk. Denn so sicher ich mich bald in Beijing bewegte, so sehr verpasste ich dabei den Kontakt zur Bevoelkerung, wie mir fast peinlich bewusst wurde, als ich mein Fahrrad von der Reperatur abholte. Als ich naemlich zum Abholen kam, gelang es mir nicht wie ueblich die Preisverhandlungen mit den Fingern durchzufuehren, weil der alte Chinese irgendwie nicht verstand welches Angebot ich ihm machte und ich nicht lesen konnte, welchen Preis er in chinesischen Schriftzeichen notierte.&lt;br /&gt;Erst als ein vorbeikommender Passant uebersetzte verstand ich, dass mir der Mann erst einmal seinen Namen aufschrieb. Und so wurde klar, dass es sich in Beijing mit den gaengigen Vokabeln "Hallo, Danke, Prost" und vor allem vielen Laecheln durchaus gut leben laesst, dass sich in China aber noch mehr entdecken laesst...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fand ich schliesslich die Motivation mich von Beijing, MaDing und Iannis zu trennen, um mich allein auf die Reise zu machen. Nachdem ich die letzte NAcht noch einmal mit MaDing und Shen Shen in einen Tag verwandelt hatte, brachte Iannis mich am naechsten Morgen zum Zug. Der haette mich eigentlich schon recht weit in den Sueden bringen sollen (denn das einzig fixe Ziel ja die Grenze nach Lao), kurzentschlossen und recht muehsam umgesetzt (noch einmal danke fuer die Geduld Iannis;) hatte ich aber mein Zugticket getauscht und so sollte es fuer mich nach Quingdao ans chinesische Meer gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer &lt;strong&gt;die Zugfahrt nach Quingdao&lt;/strong&gt; hatte ich mir eigentlich vorgenommen einerseits zu schlafen und falls daraus ein wenig Energie resultieren sollte, noch ein bischen im Kopf zu sortieren, was in Beijing und auf der Reise ueberhaupt passiert war. Natuerlich kam es anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam naemlich neben einer Chinesin meines Alters zu sitzen, die mir recht bald sympathisch wurde, weil sie staendig anfangen musste ueber eine Serie zu lachen, die sie auf ihrem Laptop sah. So wenig ich auch von der Serie selbst verstand, so sehr hatte ich doch meine Freude an der Situation. Und tatsaechlich ist es mir mit dem Maedchen Yiang (und auch den meisten anderen Reisebekanntschaften) so ergangen, dass die Verstaendigung weniger durch die Worte, denn durch die Situation getragen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei Worte absolut nuetzlich sind, und so erweiterte Yiang meinen chinesischen Zwoelfnaechtewortschatz auf einer einzigen Zugfahrt um ungefaehr 400 Prozent (ohne uebrigens selbst wirklich englisch koennen). Letztlich resultierte daraus dann auch eine Verabredung fuer den naechsten Tag, da auch Yiang nach Quingdao fuhr.Wir erreichten &lt;strong&gt;Quingdao&lt;/strong&gt; am fruehen Abend und zum erstaunen aller Hostelbewohner verzichtete der Deutsche gaenzlich auf Bier (Quingdao ist deutsche Kolonie gewesen, hat aus dieser Zeit noch eine Brauerei, die das bis Europa exportierte Tsingtao braut und in der Stadt einkaufstuetenabgefuellt verkauft) und geht sofort schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen weckt mich die Rezeptionistin, Yiang habe angerufen. Anscheinend waren wir fuer das 10 Uhr Morgens verabredet, nicht Abends. Mit einem musternden Blick empfiehlt mir die Rezeptionistin unter die Dusche zu gehen, dann setzt sie mich in den Bus zum Ort meiner Verabredung. Dort wartet Yiang seit einer Stunde, aber ich trumpfe mit einem chinesischen Satz auf, den mir die Rezeptionistin aufgeschrieben hat und den ich im Bus auswendig gelernt hatte: Sehr, viel, viel, viel entschuldigung fuer meine Verspaetung. Anscheinend betone ich so unmoeglich, dass sofort glaubwuerdig wird, dass ich sie aus Orientierungslosigkeit habe warten lassen und sie laechelt wieder. Eine Situation mehr als tausend Worte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsaechlich bietet sich wenig spaeter die rechte Situation, um Yiang endgueltig von meinem Edelmut zu ueberzeugen. Wir wandern naemlich an der Promenade entlang und in einem der Baeume hat sich der Drache zweier Kinder verfangen. Es versuchen bereits mehrere Chinesen den Drachen mit Hilfe eines Besenstiels aus den Aesten des Baumes zu befreien, aber alle Arme greifen zu kurz. Auch meine europaeischen Arme reichen nicht weit genug, kurz entschlossen greife ich aber einen der Aeste und hangle mich hoch, um den Drachen zu befreien, was mir letztlich auch gelingt.&lt;br /&gt;Dabi ist mir natuerlich klar das der klassische Held den Drachen besiegt und nicht befreit, trotzdem sind sich fuer eine Situation alle einig, dass etwas gutes passiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yiang und ich setzen das fort, essen noch zusammen und versuchen uns mit Haenden, Fuessen und Worten zu sagen, was uns einfaellt. Nachdem wir uns verabschiedet haben, hole ich im Hotel meine Laufschuhe und erkunde die Stadt laufend. Dabei hoere ich Musik, fantastisch energetisch.&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg laufe ich ein Stueck am Strand lang und pausiere fuer ein Quingdao mit zwei Deutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spaeter setze ich leicht angetueddelt und absolut froehlich meinen Rueckweg fort. Dabei ueberholt mich ein Bus voller Koreaner, die Fotos von mir machen. Natuerlich motiviert das und ich sprinte von Ampel zu Ampel neben dem Bus her- bis der abbiegt und ich nicht mehr weiss wo ich bin und weder eine Karte oder Geld mit mir habe, noch weiss wie mein Hotel heisst. Hilfe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im wahrsten Sinne ernuechtert brauche ich ueber eine Stunde, um mein Hotel zu finden. Wieder trinkt der Deutsche kein Bier, komischer Typ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen gehe ich wieder Laufen, diesmal gleich zum Meer um zu baden. Anschliessend bewundere ich die chinesische Bademode. Besonders Frauen tragen  Ganzkoerpergummianzuege und sogar Masken (ein wenig wie Powerrangers), um nicht braun zu werden, was von Armut zeugen wuerde (denn die Armen arbeiten auf den Feldern und werden braun).&lt;br /&gt;Natuerlich ist es viel gesuender sich vor der Sonne zu schuetzen, als wie bei uns fuer Muenzmallorca zu bezahlen und trotzdem ist es ungewohnt- und somit irgendwie lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich Abends noch einmal mit Yinag verabredet bin, bleibt mir noch Zeit eine Kirche zu besuchen, die ebenfalls aus deutscher Zeit stammt. Sie steht auf einem Berg oberhalb der Stadt und schuetzt vor der Sonne mit ihrer in Kirchen ueblichen Kuehle. So sitze ich eine Weile still fuer mich und bin mit Gott und der Welt zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends treffe ich dann Yiang, diesmal puenktlich. Bei einem gemeinsamen Abendessen der allerfantastischsten und in Deutschland niemals finanzierbaren Meeresfruechte nehme ich Abschied von ihr und Quingdao, denn am naechsten Tag geht es weiter nach Nanjing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal ist der Weg ein kleines Ziel und ich bereue es nicht die Moeglichkeit fuer den gleichen Preis zu Fliegen ausgeschlagen zu haben und statt dessen den ganzen Tag im Zug zu sitzen. Meine erste Reisebekanntschaft ist ein Dreigenerationengespann, Oma, Mama, Sohn. Anknuepfungspunkt ist natuerlich der Junge, etwa zwei Jahre alt, der mich mit seinen Spidermanhosen sofort fuer sich gewinnt (die uebrigens wie alle Hosen der Kleinkinder hier einen Schlitz im Schritt haben, anstatt Windeln zu benutzen...) Durch diesen Schlitz blitzt immer mal wieder ein kleinen Kinderhintern auf, was durchaus froehlich stimmt.&lt;br /&gt;Jetzt ist es allerdings an mir, auch seine zwar neugierig und doch unsicher blickenden Augen fuer mich zu gewinnen. Klare Sache, ich ziehe einen Luftballon aus der Tasche und beginne ihn aufzupusten- bis er mit einem lauten Knall explodiert (merke, wenn du Kinderherzen gewinnen willst, kaufe deine Luftballons besser nicht auf dem mongolischen Schwarzmarkt;).&lt;br /&gt;Doch trotz dieses Fehlschlags gelingt ein zweiter Luftballonversuch und bald bin ich nicht nur mit ihm, sondern eigentlich allen benachbarten Reisenden im wilden Fussballspiel vertieft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein neuer Freund steigt aber irgendwann mit seinem neuen Luftballon aus und ich bekomme einen neuen Sitznachbarn. Dieser entpuppt sich als der introvertierteste Chinese, den ich bis dahin getroffen hatte und bringt nicht einmal meinem motivierten "nihao" ein Laecheln entgegen. Nachdem zwei weitere Kommunikationsversuche meinerseits gescheitert sind (und das obwohl ich inzwischen ein fast perfekter Pantomime bin) sitzen wir ziemlich lange schweigend nebeneinander. Das Schweigen, ja unsere ganze unterkuehlte Beziehung, aendert sich erst als ich im lonely planet eine Karte von Nanjing aufschlage. Ploetzlich ist sowas wie Interesse geweckt und nachdem wir festgestellt haben das gleiche Ziel zu haben, stellt er sich mir sogar mit Namen vor. Trotzdem bleibt die Kommunikation zwischen Mr. Ja und mir schwierig, weil er sich nicht so ganz auf meine Gesten einlassen mag und ich trotz groesstem Willen einfach nicht verstehe, was er mir auf chinesich erzaehlt. Aber immerhin verstaendigen wir uns darin, dass er mir am Bahnhof helfen wird, mein Zugticket in die naechste Stadt zu kaufen. Dort angekommen stehen wir dann in einer ziemlich langen Schlange, wieder schweigend...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis der grosse Blonde das Interesse sowohl der Dame hinter, als auch vor uns erregt. Weil ich nicht verstehe was sie mich fragen, springt Mr. Ja ein und bis dahin habe ich ihn nicht so erlebt: Wortreich scheint er den beiden Damen alles ueber mich zu erklaeren und bringt dabei beide sehr viel zum Lachen. Stille Wasser sind tief und ploetzlich ist er wie ausgewechselt. Als das Vorruecken in der Schlange seinen Flirt beendet, bestellt er ebenso froehlich wie gegenueber den Damen beim Schalterbeamten mein Ticket und als wir das haben, beschliesst er mich noch zum Hotel zu bringen. Dabei hat er selbst keine Ahnung wo das ist, und fast mag ich behaupten ich haette es mit Hilfe des Planets schneller gefunden, aber Mr. Ja springt von Passant zu Passant und irgendwann liefert er mich im Hotel ab- natuerlich nicht ohne auch dort dem Rezeptionisten noch einiges zu erklaeren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich mit Mr. Ja die Freundlichkeit der Chinesen ein wenig karrikiere, traegt dieses Land den Titel "des Laechelns" eindeutig verdient. In Gegenseitigkeit fand auch ich viele Anlaesse zum Laecheln. Natuerlich in der Begegnung mit den Menschen und den vielen kleinen Geschehnissen und immer wieder im street food. Von den Nudeln hatte ich ja bereits Eingangs geschwaermt, auch das Essen mit Staebchen hat durchaus seinen Reiz, verliebt habe ich mich aber in das street food. Und zwar tauchen so gegen 23 uhr auf den Strassen Chinas lauter kleine Handwagen auf, die vollbeladen mit Nudeln oder Reis, sowie den verschiedensten Fleisch und Gemuesespiessen sind. Was immer das Herz begehrt wird gegrillt oder gebraten und als absolute Mitternachtskoestlichleit auf dem Rueckweg vom Feiern oder einfach einem naechtlichen Spaziergang serviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurueck nach &lt;strong&gt;Nanjing&lt;/strong&gt;, dessen Namen ich zuvor noch nie gehoert hatte, obwohl hier mehr Menschen leben als in Berlin und Hamburg zusammen (ist in China staendig so). Um mich in dieser 6 Millionen Einwohnerstadt zu orientieren, hatte ich eine Din A 5 grosse Karte im lonely planet, auf der etwa 15 Strassen namentlich erwaehnt waren (zum Vergleich sich in Hamburg mit 5 Strassennamen orientieren, klar Reeperbahn, aber dann finde mal den Elbtunnel...). Trotzdem schaffte ich es, im Laufe eines Fahrradtages, zwei erwaehlte Sehenswuerigkeiten zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lag vor allem daran dass ich tatsaechlich einfach viel (e Umwege) gefahren bin, ein wenig Glueck dabei war und nicht zuletzt waren meine Sehenswuerigkeiten in sich recht deutlich. Die erste war ein Berg:) Der aber zwischen anderen Bergen nicht absolut leicht zu unterscheiden war und den es sich aber letztlich zu besteigen lohnen sollte, weil man im Verhaeltnis zum sonst absolut smogigen China, eine recht gute Sicht ueber die Stadt hatte.Um zu verdeutlichen wie gross die Stadt aber doch war sei darauf verwiesen, dass ich meine zweite Sehenswuerigkeit, eine gigantische Bruecke, vom Berg aus nicht sehen konnte. Einfach alles zu gross hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber irgendwie habe ich es mit meinem Fahrrad doch auf die Bruecke ueber den Yangtze River geschafft und in ihrer Mitte eine ganze Weile auf die gewaltigen Schiffe geblickt. Ich glaube haette eines die deutsche Fahne gehisst, haette ich den Sprung gewagt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anstelle blieb ich aber noch einen weiteren Tag in Nanjing, was sich eindrucksvoll lohnen sollte. Und zwar bin ich in einer Gedenkstaette fuer die Opfer eines Massakers der Japaner gewesen, bei dem ueber 300.000 Chinesen brutal ermordet wurden. Alles sehr ergreifend installiert. Ohne persoenlichen Bezug ist mir das sehr nahe gegangen, was man mir wohl angesehen haben muss, denn mich sprach ein alter Chinese an, der ueber neunzigjaehrig, selbst Opfer des Massakers geworden war. Keine Ahnung wie er diesen Ort ertragen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle faellt mir der Uebergang schwer. Im Museum haben sie versucht mit dem Geschichtsgedanken an die Gegenwart anzuknuepfen, dass Geschichte ein sich immer wiederholender Prozess ist und Frieden deshalb dringend starke Fuersprecher braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht gelingt mir der Uebergang mit einer Geschichte, die ich ebenfalls im Memorial erfahren habe. Ein japanischer Kommandant, der im Zuge der Besetzung in China war, hat von dort eine bestimmte Blumensorte mit nach Japan gebracht. Er hat sie dort gezuechtet und nachdem der Krieg beendet war, zusammen mit seiner ganzen Familie begonnen diese Blume als Friedensblume ueberall in Japan zu pflanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Uebergang bleibt schwierig und tatsaechlich bin ich aber auch noch leicht angeschlagen von dem gesehenen, als ich Abends den &lt;strong&gt;Zug nach Guillin&lt;/strong&gt; besteige. Meine Retterin, die mich zurueck ins Leben holt, ist 8 Jahre alt. Eifrig malt sie diese Zahl in ein kleines Schreibheft, prima diese Kinder.Zusammen mit ihr, sowie fuenf weiteren Chinesen teile ich mir eine Art Abteil, mit Betten, denn die Fahrt nach Guillin geht ueber Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder beruht der Prozess des Kennenlernens in der Faehigkeit zu ertragen, dass man sich mit Worten nur begrenzt Verstaendigen kann. Kinder sind die Koenige dieser Disziplin und eine geschlagene Stunde Spielen wir das Papageispiel: Sie zeigt auf etwas, benennt und David sagt nach (was sie meistens zum lachen, in weniger Faellen aber auch zum Lob, veranlasst). So vergeht die Zugfahrt wieder in bester Gesellschaft und &lt;strong&gt;Guillin, Yangzhuo und Kunming&lt;/strong&gt; warten- etwas spaeter beschrieben zuwerden;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-452288408489996818?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/452288408489996818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/david-in-china-erster-teil_18.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/452288408489996818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/452288408489996818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/david-in-china-erster-teil_18.html' title='David in China- erster Teil'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-3427374720975983171</id><published>2009-10-15T05:39:00.001-07:00</published><updated>2009-10-15T05:50:23.378-07:00</updated><title type='text'>Mit schweren Herzen verlassen wir die Mongolei</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: times new roman,new york,times,serif; font-size: 12pt;"&gt;&lt;div style="font-family: times new roman,new york,times,serif; font-size: 12pt;"&gt;&lt;div style="font-family: times new roman,new york,times,serif; font-size: 12pt;"&gt;&lt;div style="font-family: times new roman,new york,times,serif; font-size: 12pt;"&gt;&lt;div style="font-family: times new roman,new york,times,serif; font-size: 12pt;"&gt;&lt;div style="font-size: 12pt; font-family: times new roman,new york,times,serif;"&gt; &lt;div style="font-size: 12pt; font-family: times new roman,new york,times,serif;"&gt;  &lt;div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;07.09.2009 - 09.09.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Transibteil war noch nicht ganz zu Ende? Noch befanden wir uns auf einem Teil der Strecke die als Transibirische Eisenbahn gilt. Der Unterschied besteht nur darin, dass wir uns nicht fuer die Transmongolische Eisenbahn entschieden haben, sondern fuer die lokale Variante. Fuer nur umgerechnet 5 Euro ging es auf der selben Zugstrecke in Richtung Grenze. Als wir unser Zugabteil betreten wurde schnell klar warum das Ticket nicht mehr kosten durfte. Fuer die 17 stuendige Fahrt wurden sogar die Gepaeckablagen als Schlafmoeglichkeiten verkauft. Keiner der Mongolen kam aber auf die Idee diese auch zu gebrauchen. Bis "unser" David kam!!! Er machte es sich auf der nichtgepolsterten Pritsche wenige Zentimeter unter der Decke gemuehtlich. Ich lag direkt unter ihm und machte mir schon im Halbschlaf einige Sorgen, dass ich spaeter unfreiwillig geweckt werde. Es knirschte, es knackte und es knarte aber zum Glueck blieb die Ablage in den Angeln. Lustig war eher die Diskussion mit dem Begleitpersonal. Wir brauchten nicht mongolisch zu vertsehen, um zu wissen welchen Grund die Auseinandersetzung hatte. David der schon vor sich hin daemmerte, bekam von dieser Unterhaltung wenig mit. Kurze Zeit spaeter taten es die anderen Fahrgaeste ihm nach. Gluecklich das jetzt jeder einen Schlafplatz hatte, ging es langsam zur chinesischen Grenze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon vorher wussten wir das der Zug diese nicht passieren wuerde und wir einen Jeep anheuern muessen. Zunaechst wunderten wir uns, warum es auf dem Bahnsteig alle so eilig hatten und in Richtung Bahnhofsparkplatz flitzten. Dort wartete eine ganze Armada von Bussen und Jeeps. Es ist immer wieder erstaunlich anzusehen wie sich die unterschiedlichsten Buisnessmoeglichkeiten entwickeln. Nach zaehen Preisverhandlungen hatten wir unseren Fahrer gefunden und kurze Zeit spaeter bemerkten wir, warum die Mongolen so geschwindt auf die Grenze zu steuerten. Alle Fahrzeuge die vorher an der Haltestelle auf die ankommenden Fahrgaeste warteten, verwandelten sich nun in eine kilometerlange Schlange. Wir sind mit die Letzten und stellten uns auf eine lange Wartezeit ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Die Kontrollen auf der mongolische Seite sind im Vergleich zu den chinesischen eher harmlos. Neben einer Fiebermessung in der Iannis die meiste Waerme ausstrahlte, muessten wir noch eine private Gepaeckkontrolle ueber uns ergehen lassen. Zureuck wieder im Jeep fuhr unser Fahrer uebereifrig ueber die markierte Linie in Richtung chinesisches Hohheitsgebiet. Mit einem millitaerischen schroffen Ton werden wir zurueckgerufen. Der Soldat schaut uns verwundert in die Augen und sagt etwas geschockt kurz und buendig "Welcome to China". &lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Mit verschiedenen Informationen (aus dem Lonley Planet oder von anderen Backpackern) beginnen wir am Taxistand mit der Orientierung. Ca. 2h ging es dann zwischen Bahnhof - Busbahnhof und Taxistand hin und her. Am Ende entschieden wir uns fuer eine Taxifahrt nach Peking. Wir sollten es bereuen. Eine Russin hatte sich noch in unser Auto geschlichen und war fuer 9h nicht bereit ihren Beifahrenplatz mit uns zu tauschen. 9h Stunden zu dritt auf der Ruecksitzbank laesst selbst den bequemsten Sitz unbequem machen. Ganz ueberraschend kamen wir schon nach ca. 30 km in eine Polizeikontrolle. Neues Land, neue Sitten! Der Beamte bittete den Fahrer auszusteigen und fuhr mit uns im Wagen zur Polizeistation. Unsere Passe waren wohl in Ordnung und wir konnten die Fahrt kurze Zeit spaeter fortsetzen.&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;In Sachen Fahrweise haben wir in  Russland und der Mongolei ja schon einiges erlebt. Doch die Chinesen setzten da noch eins drauf. Immer am Limit der Moeglichkeiten wurde der Fahrstil in der Dunkelheit keineswegs den Gegebenheiten angepasst. Als Beispiel moechte ich hier das Computerspiel GTA anbringen. Ueberholt wird da wo es moeglich ist. Nicht da wo wir es gewohnt sind, naemlich LINKS. Selbst der Not Streifen wurde genauso oft benutzt, wie die Linke-, Rechte- oder Mittel-Spur. Zwischen den LKW's gibt es noch mehr Moeglichkeiten? Der Unterschied zum Computerspiel bestand nur daran, dass wir unseren Wagen nicht wechseln konnten. Unglaublich auch, dass die Motorraeder auf den Landstrassen ohne Licht fahren und wir einen Unfall nur um haaresbreite entkommen sind. Mit dem voellig uebermuedeten Fahrer erreichten wir spaet, aber gesund Peking. Zum Glueck ist das Wort Taxi noch was wert und es laedt uns in der Naehe unserer naechsten Bleibe ab. Peking kann nun kommen!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-3427374720975983171?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/3427374720975983171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/mit-schweren-herzen-verlassen-wir-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3427374720975983171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3427374720975983171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/mit-schweren-herzen-verlassen-wir-die.html' title='Mit schweren Herzen verlassen wir die Mongolei'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-212531087942482456</id><published>2009-10-06T21:53:00.000-07:00</published><updated>2009-10-06T21:55:17.192-07:00</updated><title type='text'>Ulaan-Baatar, die zweite</title><content type='html'>&lt;font style="font-style: italic;"&gt;02.09. - 06.09.2009&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurueck von einer spannenden aber auch anstrengenden Tour, widmeten wir uns voller Inbrust der Regeneration. Die letzten zehn Tage hatten hatten ihren Tribut von Fahrzeug und Ausruestung ebenso wie von uns gefordert. Waehrend der Jeep eine Spazierfahrt durch die Waschstrasse inklusive einer kompletten Innenraumreinigung spendiert bekam, genossen wir Dusche, zu kurze Betten und ein Ueberangebot an kulinarischer Vielfalt, von dem der ein oder andere in den letzten Tagen des Trips schon traeumte...Pizza, Indian Cuisine, Berlin Burger oder eine Buddhistische Fastenspeise in der Cafeteria des Meditaionszentrums, und all das zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit, OHNE selbst kochen zu muessen...&lt;br /&gt;Unsere Aktivitaeten haben wir in alphabetischer Reihenfolge abgehackt, so dass auf kulinarische Sensation kulturelle Erfahrung folgten. In unserem Fall hiess das KINO...Oh du wunderbare Erfindung von wem auch immer. Krone der Schoepfung westlichen Ueberflusses. Wer auch immer den Bildern das Laufen lehrte muss ein Zauberer gewesen sein, oder zumindest ein herausragender Lehrer. Trunken vor Euphorie betraten wir den Palast des Lichtspiels, lediglich die bescheidene Auswahl an Filmen, einer weniger und man haette nicht mehr von einer Auswahl sprechen koennen, kratzte an der Oberflaeche unserer grenzenlosen Begeisterung. Unsere Wahl fiel auf...festhalten...&lt;br /&gt;G.I. Joe&lt;br /&gt;...der Hammer, es war laut, es war schnell, es war bunt, es war grell. Lediglich Maxx zeigte sich nicht komplett begeistert nach dem Film, fuer uns andere war es ein Highlight und liess Einen fuer kurze Zeit vergangene und zukuenftige Strapazen sowie die wachsende Entfernung nach Hause vergessen. Der groesste Kulturschock begegnete uns erst nach dem Kino, auf dem Weg hinaus durchquerten wir "Little Tokyo". Eine Automatenspielhalle die uns fuer einen kurzen Augenblick die Glaubwuerdigkeit der Realitaet in Frage stellen liess. Weniger die Groesse, vielleicht vergleichbar mit einem Tennisplatz, als die schiere Intensitaet in der es blinkte und piepte, in der gefahren und geschossen, getanzt und geboxt werden wollte, liess uns fuer einige Zeit orientierungslos zwischen den Spielkonsolen wandeln bis wir uns loesen und entkommen konnten.&lt;br /&gt;Tags drauf Kontrastprogramm, historisches Museum Ulaan-Baatar. Nach unserer enttaeuschenden Erfahrungen in Moskau waren wir zuerst ein wenig vorsichtig, aber weit gefehlt. Von der Entstehung der Menschheit bis zur demokratie Bewegung in den 90ern findet man gut strukturierte und interessant Aufbereitete Exponate und Erklaerungen...und zwar auch auf Englisch. Definitiv ein Highlight Ulaan-Baatars.&lt;br /&gt;Die letzten Tage verstrichen dann in fast schon routinierter Aufbruchvorbereitung. Zugverbindung recherchieren, Tickets beosrgen, Bekannte und Mitreisende verabschieden, Leon und Stefan brachen vor uns gen Beijing auf, waehrend Daniel und andere noch laenger in Ulaan-Baatar blieben und natuerlich Abschied nehmen, nicht nur von Ulaan-Baatar und der Mongolei, auch der Transsibteil unsere Reise ging mit dieser Etappe zu Ende und mit Asien wuerde nun ein neuer Abschnitt beginnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-212531087942482456?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/212531087942482456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/ulaan-baatar-die-zweite.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/212531087942482456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/212531087942482456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/10/ulaan-baatar-die-zweite.html' title='Ulaan-Baatar, die zweite'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-5108001771201736268</id><published>2009-09-29T23:10:00.000-07:00</published><updated>2009-09-29T23:18:12.347-07:00</updated><title type='text'>our mongol rally</title><content type='html'>24.08.- 03.09.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend der Zeit in Ulan Batar sind wir des oefteren auf ein recht eigenwillig (ueberwiegend englisches) Reisevoelkchen getroffen. Und zwar gibt es eine Rally von London nach Ulan Bator (Mongol Rally), bei der es weniger darum geht als erster anzukommen, denn vielmehr ueberhaupt anzukommen. Jene Autos die diese (Tor)Tour ueberstehen, werden in Ulan Bator fuer einen guten Zweck verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Anlehnung an diese Tour, nannten wir unser vorhaben "Our Mongol Relly" und wie Iannis ja bereits angekuendigt hat, begann alles damit dass ich meine Pin Nummer vergessen hatte. Muessig zu ueberlegen welche der diversen Alkoholeskapaden genau dieses Hirnareal geloescht haben mag, viel wichtiger eine Loesung zu finden. Diese hiess (diesmal)Naraa und arbeitet als Bankangestellte in Ulan Batar. Vor allem aber spricht Naraa fliessend deutsch und nachdem sie sich von einem Karaokeabend mit uns nicht hat abschrecken lassen, hat sie uns viel geholfen (Danke noch einmal).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hat uns dann auch ihren Cousin Mogi vorgestellt, der beruflich neben vielem anderen auch Jeeptouren anbietet. Also genau der richtige Mann fuer uns, denn wir hatten entschieden keine der vorgefertigten Touristentouren zu buchen, sondern moeglichst kostenguenstig etwas eigenes zu organisieren. Zu diesem Zweck (also zum Beispiel teilen der Benzinkosten) suchten wir drei weitere Reisende, die sich im Laufe der Reise nicht allein wirtschaftlich rentierten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits aus dem Bus in die Mongolei kannten wir Daniel, der wie Iannis bereits geschrieben hat, aus Hamburg bis nach Ulan Ude getrampt ist. Alles teil einer ziemlich ambitionierten Weltsicht ("no planes"), die in Form seiner Person spannende Geschichten mit sich brachte. &lt;br /&gt;Hinzu kam Stefan, der im Zuge seines Geologiestudiums eine Weile am Baikalsee gearbeitet hatte und nun ueber die Mongolei, China und Kirgistan auf dem Weg war seinen Vater zu treffen. Mit seinen fast 40 Kilogramm Gepaeck ist er immer etwas hinter der Gruppe geblieben, was ihm wohl auch die liebste Position war, um dann aber immer wieder mit Ausruestung oder Wissen wichtiger Teil der Gruppe zu sein.&lt;br /&gt;Sechster im Bunde war Leon, der vor Beginn seines Industriedesign-Studiums noch einmal seine Freiheit nutzte, um ein wenig von der Welt zu sehen. Dabei haben wir ihn zunaechst mit recht langen Haaren und unrasiert erlebt, bevor er bei unserem Wiedersehen in Pekin top gestylt erschien. So hat er wohl den ein oder anderen Spass mit uns getrieben, den noetigen Humor haette er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber beginnen wir endlich unsere Tour und dazu treffen wir an einem Montag-Morgen unseren Fahrer Mogi auf dem Parkplatz eines grossen Einkaufszentrums. Zwei Dinge werden recht schnell deutlich. Erstens haben wir ziemlich viel Gepaeck und sind insgesamt zu siebt eine ziemliche Aus- eher sogar Ueberlastung fuer den Jeep und zweitens sprechen Mogi und wir relativ wenig Woerter der gleichen Sprachen (Mongolisch, Englisch, Russisch). Trotzdem verstaendigen wir uns ueber die Situationen, zum Beispiel als schon nach wenigen Kilometern aus der Stadt der erste Stossdaempfer seinen Geist aufgibt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den sprachlichen Verstaendigungsschwierigkeiten abgesehen, ist Mogi ein echter Gluecksfall. Besonders weil er total aufmerksam ist und viel von uns versteht, ohne dass wir es ihm sagen koennen. So blieb als einzig wahres Problem der Sprachschwierigkeiten, dass man diesen interessanten Menschen nicht mehr Fragen konnte (denn waehrend wir alle Meisterschaft darin erlangen pantomimisch zu sprechen, bleibt dieser Disziplin die Philosophie und der Tiefsinn leider verschlossen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir wollten ja eh erst einmal weiter und so ist es gut, dass Mogi in recht kurzer Zeit den Stossdaempfer wechselt. Die Fahrt geht also weiter und baut zugleich einen Spannungsbogen auf, den jetzt haben wir nur noch einen Ersatzdaempfer bei immernoch ziemlich voller Ladung und deutlich schlechter werdenden "Strassen"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsaechlich muessen wir auch den kurz vor Abend noch einbauen (jetzt kein Ersatzdaempfer mehr!), bevor wir beschliessen vor dem dunkelwerden unser Lager aufzuschlagen. Jetzt beginnt eine Dynamik, der ueber zehn Tage zu ingespielter Routine werden wird. WAehrend die haelfte der Gruppe die Zelte aufbaut, beginnen die uebrigen zu kochen. DAzu haben wir meist eine Stunde Zeit, bis um sieben die Sonne untergeht und der TAg wenig Energie uebrig gelassen haette, so dass alle frueh fest schlafen (abgesehen von dem mit dem Schlafplatz neben Mogi, da dieser im Schlaf redet- mongolisch). Am naechsten Morgen dann das ganze rueckwaerts. Ein Teil baut die Zelte ab, waehrend die anderen Fruehstueck bereiten. Danach so wenig wie moeglich auf die Stossdaempfer verteilen und weiter gehts...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Grossziel ist eine Schlucht in der Wueste Gobi. Waehrend die Landschaft immer trister wird, sind wir im Auto recht kreativ dabei uns die langen Strecken unterhaltsam zu gestalten. Wir raten black-stories, auch Fernsehmelodien und spielen eine ganze Menge Schwimmen (Karten- auch Knacks genannt). Hinzu kommen ungeplante Abwecheslungen, wie der Jeep einiger koreanischer Businessmaenner in einem Graben, den wir mit vereinten Kraeften befreien, was zurueck in Ulan Bator entsprechend entlohnt werden sollte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erst einmal die Schlucht und danach noch eine klassische Sandduehne. Alles in allem ziemlich viel trockener Sand und ich bin ziemlich froh, als nach fuenf Tagen die Landschaft wieder gruener wird und zur Belohnung fuer alle Entbehrungen die erste Dusche in einem oeffentlichen Badehaus einlaedt (die gibt es, weil die Normaden in ihren Zelten auch keine Duschen haben). Jetzt leider doch nicht mehr so schoen gebraeunt, duften wir dafuer wohl um einiges weniger schlimm. Und das mit recht, denn es ist MAx Geburtstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits beim morgentlichen Fruehstueck hatte es einen luftballongeschmueckten Geburtstagstisch gegeben und zur Feier des Tages entgehen wir den naechtlichen Minusgraden im Zelt und schlafen statt dessen mit Ofen in der Jurte einger Einheimischer. Dazu gibt es neben der obligatorischen Flasche Vodka fuer unseren Fahrer eine Flasche Gin und die Pary steigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag fahren wir zum ersten Mal nicht und waehrend Stefan und Daniel wandern gehen, wagen wir anderen uns auf einen Reitausflug. Waehrend IAnnis Pferd aus unerfindlichen Gruenden mit einer Leine am Pferd des Fuehrers gehalten wird, setzt sich Maxx einige Male mit geschickten Reitmanoevern an die Spitze unserer Gruppe. Bekanntlich kommt aber der Hochmut vor dem Fall und so "steigt" er wenig spaeter "kontrolliert von seinem Pferd ab"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl bis auf Muskelkater alle den Reitausflug gut ueberstehen, bleibt das Auto bevorzugtes Fotbewegungsmittel. Wir kommen noch nach Karakorum, der Hauptstadt der Mongolei zu Ghinghis Khaan Zeiten. Dort verderben wir uns alle die Maegen, als wir zum ersten Mal nicht selbst kochen, sondern in einem Restaurant essen. So bevorzuge ich am naechsten Tag, als wir uns eine beruehmte buddhistische Klosteranlage angucken, eher die Naturreligion und bleibe im Schatten sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und letztlich erreichen wir wieder Ulan Batar. Alle ziemlich geschwaecht und mit deutlich schmutzigem Gepaeck, dafuer aber mit vielen Eindruecken und der Freude auf die Menge an Moeglichkeiten staedtischen Lebens...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-5108001771201736268?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/5108001771201736268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/our-mongol-rally.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5108001771201736268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/5108001771201736268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/our-mongol-rally.html' title='our mongol rally'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-2257559515227685520</id><published>2009-09-29T05:48:00.001-07:00</published><updated>2009-09-29T05:50:10.407-07:00</updated><title type='text'>Ulaan-Baatar, der Rote Held</title><content type='html'>&lt;font style="font-style: italic;"&gt;15.08. - 24.08.2009&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir von anderen den Reisenden den Tip bekommen haben, dass der Zug nur laecherliche 6 Stunden fuer die Grenzformalitaeten brauchen wuerde, entschlossen wir uns dazu diesen Teil unserer Reise mit dem Bus anzutreten. Abgesehen davon, dass auch diesmal schon andere Gaeste auf unseren Plaetzen sassen, irgendeiner von uns muss in den letzten Jahren echt mieses Karma angesammelt haben, verlief die Reise recht entspannt. Auf der Fahrt lernten wir unsere ersten mongolischen Vokabeln um kurze Zeit spaeter festzustellen, dass wir so langsam in Regionen vordringen, in denen sehr viel von der Aussprache abhaengt und nur weil wir den Unterschied zwischen unserer Version und der der Einheimischen nicht bemerken, heisst dies noch lange nicht, dass uns auch jemand versteht...&lt;br /&gt;Ausserdem lernten wir Daniel kennen, ein aus Hamburg stammender Vegetarier, eine echte Bereicherung, von solchen Menschen kann man nie genug kennen...Voller Faszination lauschten wir seinen bisherigen Reiseerfahrung, bis zu diesem Zeitpunkt ist er die komplette Strecke getrampt. Spannend und wen es interessiert sei sein Blog ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://no-planes.de/"&gt;no-planes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Ulaan-Baatar angekommen sind wir im Golden Gobi untergekommen. Ein schoenes Backpacker Hostel in Familienhand, die gesamte Belegschaft ist zwar ziemlich verplant aber dafuer nett und irgendwie halten sie das Hostel dann doch am laufen.&lt;br /&gt;Die Stadt entpuppte sich dann recht schnell als deutlicher Kontrast zu dem was wir bisher aus Russland gewohnt waren. Ein wenig lauter, deutlich unorganisierter und dreckiger. Dafuer aber deutlich internationaler, in der Hauptstrasse verkuenden Leutreklamen die Anwesenheit von diversen auslaendischen Restaurants, eine Wohltat nach der Zeit in den doch sehr einheitlichen russischen Kuechen, und Laendern fuer dies und das, und das ganze in den meisten Faellen sogar zweisprachig!!!&lt;br /&gt;Auf unserem Staedtebesichtigungsprogramm standen, ein Berg mit zweitem Weltkriegsmonument ausserhalb der Stadt, der so genannte Schwarzmarkt, ein riesiger Markt, groesstenteils unter freiem Himmel, auf  dem man wirklich alles kaufen kann, vorausgesetzt man bringt Geduld und Verhandlungsgeschick mit. Ausserdem ein Ausflug in den Terelj Nationalpark ungefaehr eine Stunde entfernt. Wunderbare Natur, wandern in den Bergen, schlafen in einer Jurte zusammen mit den Kindern der Gastgeber und typisch mongolische Kueche (Vielleicht auch ein Stueck Ziegenohr zum Fruehstueck?). Leider haben wir uns auf unser Wanderung am zweiten Tag wohl ein wenig uebernommen und jeder einen mehr oder weniger starken Sonnenstich abbekommen, so dass wir am dritten Tag stark geschwaecht zurueck in die Stadt trampten, in der Hoffnung, die sympathisch konfuse Hostelcrew habe unsere Reservierung nicht verschlampt und am Ende des Trips wuerde ein sauberes Bett auf uns warten.&lt;br /&gt;Derart geschwaecht haben wir die naechsten Tage mit Regeneration und dem Planen unserer Jeeptour durch die Mongolei verbracht. Mitstreiter fanden sich schnell, bei einem gemeinsamen Abstecher in eine Karaokebar wurde klar das koennte funktionieren und durch eine Verkettung unguenstiger Umstaende, an deren Anfang Davids Ratlosigkeit bezueglich seiner PIN stand und an deren Ende die Bekanntschaft mit Naraa, organisierten wir uns tatsaechlich privat einen Jeep. Gut der Fahrer konnte nur Mongolisch und ein paar Brocken Russisch, aber dafuer schien er freundlich und wir waren auf der Suche nach einem Abenteuer...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-2257559515227685520?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/2257559515227685520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/ulaan-baatar-der-rote-held.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/2257559515227685520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/2257559515227685520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/ulaan-baatar-der-rote-held.html' title='Ulaan-Baatar, der Rote Held'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-8728328769307871880</id><published>2009-09-24T18:08:00.000-07:00</published><updated>2009-09-24T18:14:42.377-07:00</updated><title type='text'>Ulan Ude- Ein Vorgeschmack auf die Mongolei</title><content type='html'>Im Reisefuehrer heisst es, dass man in Ulan Ude zum ersten Mal mit asiatischen Einfluessen konfrontiert wird. Das hat sich in Form der Architektur und auch der Menschen fuer uns bewahrheitet. Gleich am ersten Abend haben wir eine Gruppe junger Studenten kennengelernt, die selbstverstaendlich befreundet, zur Haelfte aus Leuten mit europaeischen- und zur anderen Haelfte aus Leuten mit asiatischen Gesichtszuegen bestand. Mit selbigen haben wir auch am zweiten (und gleichzeitig letzten) Abend einen wuerdig langen Abschied von Russland gefunden, bevor wir am naechsten Morgen frueh mit dem Bus in die Mongolei gefahren sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit es euch nicht so ergeht wie mir (in meinem Kopf war die Mongolei nur der Weg von Russland nach China), moechte ich euch mit ein paar Informationen auf die Mongolei vorbereiten, in die ich mich nach drei Wochen (und kurz vor unserem Aufbruch) ziemlich verliebt habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Gebiet der heutigen Mongolei haben um die Zeit von Jesu Geburt die Hunnen gelebt. Die kannte ich noch aus dem Geschichtsunterricht als Reitervolk, dass ploetzlich auftauchte und alle auf ihrem Weg ueberfiel. Nach mehreren Jahrhunderten unter tuerkischer Herrschaft leben um das Jahr 1200 mehrere Normadenstaemme in der Mongolei und auch heute sind (glaube ich?) noch die Haelfte der fast 3 Millionen Mongolen (in einem flaechenmaessig riesigen und landschaftlich wunderschoenen Land) Normaden, die in ihren Zelten zwischen Sommer- und Winterquartier wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war es um 1200 die grosse Leistung von Ghingis Khaan die einzelnen Staemme zu einen (und er wird bis heute unter anderem als Vodakalabel im taeglichen Alltag dafuer geehrt). Im Zuge erfolgreicher Kaempfe wird in den folgenden 2 Jahrhunderten die halbe Welt mongolisch (sowohl China, als auch Russland sind erobert und es liegt wohl nicht zuletzt am Tod von Ghingis Khaan, dass die Mongolen "nur" bis kurz vor Wien kommen).&lt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab dem sechzehnten Jahrhundert breitet sich er Buddhismus in der Mongolei aus, bis dahin war der Schamanismus vorherrschend. Auch in diesem Fall wirkt beides bis in die Gegenwart, was in unserem Falle besonders hilfreich ist, denn buddhistischer Lebensweise entsprechend gibt es hier viele vegetarische Restaurants.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis 1911 werden die Mongolen ueber 2oo Jahre von den Manschuren unterdrueckt (weshalb hier einige Menschen schlecht auf Chinesen zu sprechen sind), bevor die Mongolei mit russischer Hilfe ihre Unabhaengigkeit erreicht. In der Folge wird die Mongolei zum zweiten kommunistischen Staat weltweit, was unter anderem dazu fuehrt, dass viele Moenche getoetet werden und das buddhistische Leben stark zurueck gegangen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1992 finden in der Mongolei demokratische Wahlen statt und auch wenn viele Strassenkinder der europaeischen Aussenansicht deutlich zeigen, dass nicht alles gut laeuft, bietet die Mongolei gleichzeitig viele Moeglichkeiten fuer einheimische- und europaeische Normaden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-8728328769307871880?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/8728328769307871880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/ulan-ude-ein-vorgeschmack-auf-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8728328769307871880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/8728328769307871880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/ulan-ude-ein-vorgeschmack-auf-die.html' title='Ulan Ude- Ein Vorgeschmack auf die Mongolei'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-3766972139734392315</id><published>2009-09-19T01:50:00.000-07:00</published><updated>2009-09-19T01:51:54.746-07:00</updated><title type='text'>Urs Bargusin- Vom Weg abgekommen</title><content type='html'>10.08.- 13.08.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Erlaubnis an Bord kommen zu duerfen, tauschen wir das lieb gewonnene Ruckeln der Gleisnaehte gegen ein kontinuierliches Wogen der Wellen. Auch das ist schoen, denn "labt sich die liebe Sonne nicht, der Mond sich nicht im Meer. Kehrt wellenatmend ihr Gesicht nicht doppelt schoener her." Und tatsaechlich ueberqueren wir den tiefsten See der Erde eine ganze Weile bei herrlichstem Sonnenschein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Sonne malerisch im See versunken ist, inzwischen ringsum nichts als Wasser, geht der Mond auf. Jetzt wird es kalt, aber wir kuscheln uns an Deck in unsere Schlafsaecke und gucken in Millionen von Sterne. Auch wenn keiner der diversen Sternschnuppenwuensche nach einer Heizdecke in Erfuellung geht (war halt keine Kaffeefahrt) absolut lohnenswert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir NAchts um 3 Uhr auf der anderen Seite des Baikalsees in Urs Bargusin ankommen, wird uns recht ungemuetlich deutlich, dass wir vom Weg abgekommen sind. Denn es mag zwar so sein, dass jeder Backpacker in seinem Wunsch nach unbedingter Individualitaet seine eigenen Kapriolen schlaegt, gleichzeitig ebnen sie einander durch bebilderte Speisekarten oder Eintraege im lonely planet doch den Weg. In unserem naechtlichen Fall waeren eine Karte oder eine Hotelempfehlung deutlich angenehm gewesen- aber wir hatten ja Zelt und Isomatten;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So haben wir drei uns recht tapfer auf die Suche nach einem Schlafplatz begeben, wobei wir spontan in einer Sackgasse mit drei gefaehrlich bellenden Hunden landeten. Auf dem (recht eiligen) Rueckweg trafen wir auf ein franzoesich/polnisches Backpackerpaeaerchen, dass auch mit der Faehre gekommen war. Wir rieten ihnen von der Sackgasse ab und gemeinsam haben wir etwa gegen vier Uhr morgens eine Wiese zum campen gefunden (mal sehen, ob wir sie an den planet weiterleiten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen beschlossen die anderen beiden Urs Bargusin gleich wieder zu verlassen, waehrend wir uns von dem etwas anstrengenden Ankommen nicht entmutigen liessen. Waehrend Maxx unser Gepaeck sicherte, haben Iannis und ich uns auf die Suche nach einem Plaetzchen zum Campen am Meer begeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das fanden wir auch und nachdem wir dann auch Maxx wiedergefunden hatten, machten wir uns mit unsrem Gepaeck und weiteren Einkaeufen fuer das Ueberleben in der Einsamkeit auf den Weg in selbige. Nach etwa einer Stunde Fussmarsch erreichten wir ziemlich durchgeschwitzt eine Stelle an der Wald, getrennt von etwa zehn Metern Standsand, in See ueberging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Muehen sollten sich aber gelohnt haben, denn nachdem wir unser Zelt mit einigen kniffligen Sonnendacherweiterungen, sowie Iannis Haengematte installiert hatten, hatten wir uns ein richtig schoenes zuhause geschaffen. Als Einzugsgeschaenk brachte ein benachbarter Angler zwar nicht Brot und Salz, dafuer aber fuenf Fische. Die haben wir spaeter am Feuer geraeuchert und Iannis als konsequenter Vegetarier verschmaeht, Maxx tapfer gegessen und ich genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt haben wir leider nur zwei Tage barfuss zwischen Strand und Wasser, sowie zwei Naechte eingeleitet durch gemeinsames am Feuer sitzen an diesem schoenen Ort verbringen koennen, weil am dritten Tag heftiger Wind dunkle Wolken direkt zu uns blies. So entschieden wir am dritten Morgen spontan aufzubrechen und mit etwas Glueck und der Hilfe unser Freunde aus Jekat (grosses Glueck;) bekamen wir einen Minibus nach Ulan Ude. Superknacks!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-3766972139734392315?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/3766972139734392315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/urs-bargusin-vom-weg-abgekommen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3766972139734392315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3766972139734392315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/urs-bargusin-vom-weg-abgekommen.html' title='Urs Bargusin- Vom Weg abgekommen'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-3207391109004945900</id><published>2009-09-16T09:17:00.000-07:00</published><updated>2009-09-16T09:18:44.972-07:00</updated><title type='text'>Olchon Island - oder Reif fuer die Insel...</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;07.08 - 10.08.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kurze Nacht und eine langersehnte Dusche läueten den Aufbruch aus Irkutsk ein. Erst am Vortag in der Nacht angekommen, wollten wir nach gut drei Wochen Stadturlaub und Zugerlebnissen schnellstmoeglich aufbrechen um Beine und Seele ein wenig an den Ufern des Baikalsees baumeln zu lassen. Also Auschecken, Bus finden, nochmal Aussteigen, richtigen Bus finden, ankommen und Pfadfindern hinterherlaufen, die unserer Meinung nach das gleiche Ziel haben...&lt;br /&gt;Zu unserem Glück hatten sie das gleiche Ziel, zu unserem Pech hatten wir nicht die gleiche Kondition...man hätte auch um- statt aussteigen können. Aber egal, erschlagen aber zufrieden erreichen wir den Busbahnhof, entscheiden uns für Mini- statt offiziellen Bus, erstehen einen Grundstock an Vorraeten und fragen uns wie es auf der Insel aussehen mag, Strom? fliessend Wasser? Supermarkt? INTERNET???&lt;br /&gt;Unsere schlimmsten Ängste werden weiter geschürt als unser Minibus bepackt wird. Waehrend der Fahrer Gepaeckstuecke wie Tetrissteine in den für 10 Personen für uns ganz offensichtlich zu kleinen Bus wuchtet, wohl in der Hoffnung, wenn er nur eng genug packt wird sich das Gepaeck aufloesen, füllen drei Russische Paerchen Vodka aus Glasflaschen in PET um. Sollte es tatsaechlich keine Einkaufsmoeglichkeit geben? Einen russischen Laden ohne Vodka haben wir zumindest noch nicht gesehen...&lt;br /&gt;Kurz nach Fahrtantritt atmen wir auf, ein grossteil der Vorraete scheint Wegzerrung zu sein. Inzwischen um eine Erfahrung weiser lehnen wir heute den Begruessungs- und auch die restlichen Vodka ab. auf der sieben stuendigen Fahrt stellt sich heraus, einer der Mitfahrer spricht ein wenig deutsch und ist sehr motiviert dieses mal wieder zu trainieren.&lt;br /&gt;Nach einer scheinbar endlosen Fahrt erreichen wir einen Faehranleger und zum ersten Mal sehen wir den Baikalsee. Er ist, nun ja...also...in erster Linie gross. Umgeben von recht ansehnlichen Bergen, schon ein imposanter Anblick, den unser Fahrer kaum wuerdigt. Er draengelt sich geschickt an den wartenden Autos vorbei, um anschliessend ganz vorne zu warten.&lt;br /&gt;Die Ueberfahrt an sich verlaeft recht unspektakulaer, dafuer schlagen unsere russischen Mitreisenden ordentlich Laerm als man ihnen, auf der Insel angekommen, das russische equivalent zur Kurtaxe abknoepfen will. So macht mans also als Einheimischer. Wir zahlen, aber nicht fuer alle Tage, man lebt sich schliesslich langsam ein...&lt;br /&gt;Nach diesen Formalitaeten geht die Fahrt weiter, bis der Fahrer schliesslich hält, unser Gepäck ablädt zwei neue Mitfahrer einladt und uns herzlich verabschiedet. Wir sind uns nicht ganz sicher wo wir sind und ob unsere Fahrt an dieser Stelle endet, weil wir da sind wo wir hinwollten, oder ob der Fahrer eine Chance auf neue zahlende Kundschaft sah.&lt;br /&gt;Doch nach ein wenig herumfragen erfahren wir, wir sind richtig und das Hostel unser Wahl ist gar nicht so weit weg. Lediglich die knapp 38 Grad, unser Gepäck und eine staubige Strasse wie aus einem alten Western erwecken den Eindruck wir befaenden uns auf einer Wuestendurchquerung. Aber die Muehe lohnt sich, mein erster Gedanke als wir Nikitas Guesthouse erreichen, FUSION Festival !!! Ein grosses Areal vollgestopft mit kleinen Huetten, Tuermchen, viel Farbe gestaltet mit viel Liebe zum Detail bildet einen krassen Kontrast zu dem sonst sehr eintoenigen Ort. Schon am Eingang empfaengt uns ein Aufruf die Insel durch ein gemeinschaftliches Muellsammeln zu verschoenern. Als Max dann noch die Hintergrundinformation rausgibt, dass das Hostel von einem ehemaligen Tischtennisweltmeister geleitet wird und wir beim einchecken gefragt werden, ob einer von uns vegetarisch isst, wird klar dieser Ort ist auf seine eigene Art etwas besonderes.&lt;br /&gt;Kaum dass wir unser Zimmer bezogen haben, zieht es uns auch schon zum Strand und obwohl sich der Grossteil der Badegaeste schon auf den Rueckweg gemacht hat, geniessen wir das glasklare, dochleider arschkalte Wasser. Ein Ritual das Max in unserer restlichen Zeit auf der Insel mit beinahe religioesem Eifer tagtaeglich vollzieht.&lt;br /&gt;Doch schon am naechsten Tag wird die Idylle der Insel gestoert, wir erfahren dass die Schiffsverbindung von der Insel gen Osten nur einmal woechentlich gehen. Fuer uns heisst das entweder zurueck nach Irkutsk und den herkoemmlichen Transsibweg nehmen oder das Abenteuer ueber das touristisch kaum erschlossene Ostufer des Baikalsee, aber dafuer schon nach drei Tagen die Insel verlassen. Ein Hin und Her, welches noch ewig angedauert haette, waeren da nicht die Hannoveraner gewesen.&lt;br /&gt;Ein unverzeihlicher Fauxpas meinerseits, dass ich Fabian und die 2 Christians noch nicht erwaehnte, trafen wir sie doch schon am ersten abend...&lt;br /&gt;Ebenfalls auf den Schienen der Transsib unterwegs, entdeckten wir schnell einige Gemeinsamkeiten, mehr ueber ihre Reise zu erzaehlen wuerde den Rahmen dieser Randnotiz sprengen und ist darueber hinaus auch unnoetig, da die jungs selbst fleissig schreiben, vielleicht sogar einen hauch fleissiger als wir. Aber bildet euch selbst ein Urteil...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://kurzstreckenticket.de/"&gt;Kurzstreckenticket.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch zurueck zu unserem Konflickt, Christian, als Mann der Tat, war unsere Worte leid und da er gedachte an diesem Tag seinen Geburtstag zu feiern, zwang er uns mit eben diesem Argument mit Ihm und einigen Dosen Baltika №7 auf sein Wohl anzustossen. Schnell wurde uns klar dass wir schnell eine Entscheidung treffen mussten, unser Urteilsvermoegen hatte seine Tagesbestform bereits hinter sich gelassen. Ausschlaggebend war schliesslich das Argument, dass wir in der Naehe unser neuen Bekannten eh nicht mehr als drei Tage auf der Insel durchstehen wuerden. Wer mehr ueber die Geburtstagsfeier erfahren moechte, liest dies wohl besser bei den Hannoveranern. Abschliessend kann man wohl sagen, dass wir den Abend noch mit am Besten ueberstanden haben und am naechsten morgen trotzdem froh waren, nicht wie die Geburtstagskinder um neun Uhr auf eine Jeeptour ueber die Insel aufbrechen zu muessen...&lt;br /&gt;Der Geburtstagsabend hinterliess jedoch auch durchweg positive Spuren, so taten wir ein Zelt und eine Karte Baikal und Umgebung auf, welche wir aeusserst guenstig erstanden.&lt;br /&gt;Den Postgeburtstagstag beging dann jeder auf seine eigene Art. Max wusch seine Waesche, was sich durchaus als Tagesprogramm erwies...&lt;br /&gt;Ich verschlief das Fruestueck...&lt;br /&gt;...Und David wartete auf mich um dann zu einer gemeinsamen Wanderung ueber die Insel aufzubrechen...&lt;br /&gt;Und schon hiess es wieder Abschied nehmen, dachten wir zumindest... Denn nachdem wir, um perfekt auf unser Abenteuer fernab der touristischen Pfade vorbereitet zu sein, abreisende Touristen am "Busbahnhof" um ihre alten Isomatten beschwatzt hatten, erreichte uns die Information, die Faehre sei kaputt. Von nun an ueberschlugen sich die Geruechte, kaputt, faehrt eh am anderen tag, faehrt aber unbezahlbar...&lt;br /&gt;Nach einer Weile resignierten wir und beschlossen den Rest des Tages am Strand zu verbringen und am spaeten Nachmittag zu der wahrscheinlichsten Zeit am wahrscheinlichsten Ort auf die Faehre zu warten. Und so kam es auch: Wir warteten. Zusammen mit einer vielleicht zwanzig Koepfigen Reisegruppe, deren Anfuehrerin sich sicher war das Schiff wuerde kommen...&lt;br /&gt;Kam es auch und die Geruechte ueber die Ticketpreise bewahrheiteten sich auch. Fuer uns keine Option unterbreiteten wir der Crew unser Angebot, nahmen die Entschlossene Ablehnung entgegen und zogen uns zum Strand zurueck. Von dort beobachteten wir in aller Ruhe, wie die Reisegruppe das Schiff in Besitz nahm, einige Nachzuegler hinzukamen und die Mannschaft begann das Schiff loszumachen. Schon mit einem innerlichen Bein auf dem Rueckweg ins Guesthouse winkte uns der Kapitaen doch noch auf das Schiff und ohne die gleiche Sprache zu sprechen verstanden wir doch, dass unser kleiner Sonderpreis gleichzeitig unser kleines Geheimniss bleiben sollte...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-3207391109004945900?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/3207391109004945900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/olchon-island-oder-reif-fuer-die-insel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3207391109004945900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3207391109004945900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/olchon-island-oder-reif-fuer-die-insel.html' title='Olchon Island - oder Reif fuer die Insel...'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-1962175168604134771</id><published>2009-09-06T19:10:00.000-07:00</published><updated>2009-09-06T20:22:49.364-07:00</updated><title type='text'>Krasnojarsk die verbotene Stadt Russlands</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;03. August - 05. August 2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der nun mehr oder weniger erlebnisreichen Zugfahrt, erreichen wir nach einer weiteren Nacht ohne Zwischenfaelle zeitig frueh Krasnojarsk. Schon auf dem Weg dahin, hatten wir beschlossen dieser Stadt nur 3 anstatt der 5 geplanten Tage zu schenken. Viel mehr freuten wir uns schon auf die "Blaue Perle Sibiriens". Was gab es also zu tun! Fahrkarten in Deutschland stonieren und am Schalter neue kaufen. Doch bevor wir unseren Beduerfnissen nachkamen, galt es noch jemanden zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwin ein Spanier den wir auf der Zugfahrt kennengelernt hatten. Er war auf dem Weg von Sevillia ueber Moskau bis irgendwo an die Russisch-Mongolische Grenze, wo er ein Festival besuchen moechte. Den Rest seiner Zeit will er mit einem Musikinstrument verbringen. So wie ich ihn verstanden habe, muss es sich um ein aehnliches Streichinstrument handeln, was er studiert hatte. Anscheint gibt es in diesen Abschnitt der einen ehrwuerdigen Meister auf diesen Gebiet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ueber Erwin gibt es noch mehr zu erzaehlen. Mitten am Kater-Tag brachte ihn Iannis (von seinen Rauch-Auszuegen) mit ins Abteil und ich kam mit ihm ins Gespraech. Verbluefft von seinem perfekten Deutsch, fragte ich ihn, wo er dies gelernt hatte. Mit Freude berichtete Erwin von seiner studentischen Zeit in Leipzig. Prima dachte ich. Wir haben etwas gemeinsam. Ich kenne Leipzig durch meinen Bundeswehraufenthalt und durch meinen Bruder recht gut. Schon nach ein paar Minuten stellten wir fest, dass Erwin im selben Stadtteil Connewitz lebte. Nach einigen oberflaechlichen lokalen Koordinaten kamen wir auf genaueres zurueck und fanden heraus, dass Erwin das gleiche Stammlokal bevorzugte, in dem mein Bruder und ich auch einkehrten. Meine Gute dachte ich. Die Welt muss doch kleiner sein als ich es mir vorstelle. Natuerlich fragte mich Erwin gleich nach dem Namen meines Bruders. Und mit einem Male erstarrte mein Gegenueber. Nach einer Minute der Stille holte Erwin seinen Pass raus und zeigte mir, dass wir den gleicher Nachnamen besitzen. Jetzt war ich es der kurz durchatmen musste. Die Ausloesung erfolgte sofort. Erwins Grossvater ist in den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts nach Spanien ausgewandert. Nach weiteren Recherchen kam dennoch heraus, dass Erwin kein weiter Verwandter meiner Familie ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurueck zum Bahnhof. Wir 3 hatten den Spanier recht schnell ins Herz geschlossen. Unglaublich aber wahr, bewegte sich Erwin noch verpeilter durch die Gegend, als wir es anfangs getan hatten. Nach 4 oder 5 Tagen im Zug erklaerten wir ihm, dass in den russischen Zuegen und Bahnhoefen die Moskauer Zeit angezeigt wird. Sofort wurde ihm klar, warum er immer so lang auf seine Zuege hatte warten muessen. So hilflos wie er nun war, koennten wir ihn nicht im Bahnhof zuruecklassen. Also holten wir unser bestes Russisch in Verbindung unseres Woerterbuch raus und halfen ihm beim Kauf seiner Fahrkarte. Gluecklich und zufrieden verabschiedeten wir uns voneinander und gingen nach dem Ausstauschen der E-Mail Adressen getrennte Wege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krasnojarsk die Stadt mit seiner seltsamen Geschichte koente nicht das Erwartete bieten, was ich mir in ihr vorgestellt hatte. Ausgesucht hatte ich mir die Station nicht nur zum Wandern und der Sehnwuerdigkeiten, die es sogar auf den 10 Rubel-Schein geschafft haben, sondern auch der Tatsache wegen, dass Krasnojarsk bis in den 90iger Jahren noch fuer Auslaender die verbotene Stadt Russlands gewesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muede und nur mit fremder Hilfe finden wir ein halbwegs guenstiges Hotel. Das einzige Highlight an diesem Tage war das Aufsuchen der Hotel-Duschen. Man bedenke, dass wir im 2. Stock des Hauses ein Zimmer bezogen hatten. Eine viertel Stunde nach David machte ich mich auf dem Weg zum Duschvergnuegen. David kam mir auf dem Gang noch rechtzeitig mit den Worten "Bloss nicht beirren lassen!!! Immer weiter gehn!!!" entgegen. Was er damit meinte erfuhr ich sofort. Die Duschen befanden sich irgendwo im Keller des Hauses. Um dahin zu gelangen musste man also die 2 Stockwerke runter, die Rezeption links liegen lassen und geradwegs in den Keller, wo es auch nochmal um mehrere Ecken ging, bis man endlich 3 ziemlich verlassene Duschen vor sich fand. Das waere alles nicht so schlimm, wenn dies alles mit Klamotten passiert waere. Doch David und ich sind wie Touristen am Strand, nur mit Handtuch um die Huefte auf diese Erkundungstour gegeangen. Schoen das wir ein weiteres Male zur Belustigung der Leute einen Beitrag geleistet haben. Iannis blieb dieses Glueck erspart und begang den "Duschgang" auf unseren Rat noch in Klamotten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Tag darauf verbrachten die beiden fast voll und ganz im Bett. Iannis hatte noch mit seiner Erkaeltung zu kaempfen und David mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten. Ich machte es mir im Nebenzimmer gemuehtlich, um meine schriftlichen Aufgaben zu erfuellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Tag war weitaus interessanter. David beschloss wahrscheinlich schon in seinen Traeumen, endlich zum Arzt zu gehen (warum und weshalb erklaert er bestimmt bald). Da das Glueck nach wie vor an uns heftet, hatten wir fuer diese Aktion auch gleich die richtige Ansprechpartnerin. Wir riefen die deutschsprechende Elena aus dem Internetcafe an und fragten sie, ob sie David nicht zum Arzt begleiten moechte. Gesagt getan traffen sich die Beiden kurze Zeit spaeter vor dem Cafe. Zur Bewunderung David's wurde er mit dem Krankenwagen abgeholt und mit Blaulich durch die Stadt zum Krankenhaus gefahren. Nach David's Aussagen haben sich die Aerzte dort mehr mit seinen beruflichen Qualifikationen, als mit seiner Wunde beschaeftigt. Nach etwa einer halben Stunde bekam er eine Salbe und ein Fieberthermometer mit auf den Weg. Ohne zu bezahlen zu muessen, verlies er das Krankenhaus mit dem Gefuehl, dass bald alles besser werden wird. Den Rest des Tages ruhte er sich dann auf der Couch seiner Helferin aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iannis setzte sich den letzten Tag mit seinen schriftlichen Verpflichtungen auseinander. Auch Mami's wollen heutzutage noch mit Briefen versorgt werden. Bei der Suche nach der einmaligen Bruecke von Krasnoajarsk, hatte er sich wohl verlaufen. Mehr gab es von seiner Seite ueber diesen Tag nicht zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selber machte mich auf dem Weg zum Nationalpark. Am Bahnhof erkundigte ich mich, bei der schon sichtlich genervten Postfrau, nach dem Weg dahin. Ohne Woerterbuch (welches David bei sich hatte) stieg ich mit einem Zettel in den Bus und erklaerte der Fahrkarten-Frau, wo ich aussteigen moechte. Nach einer halben Stunde quer durch Krasnojarsk, aus Sicherheitsgruenden hatte ich schon meine Kamera im Rucksack verstaut, hielt der Bus mitten auf der Strasse an und ich wurde regelrecht in den Bus auf der gegenueberliegenden Strassenseite (der anscheint nur wegen mir stoppte) reingeschoben. Dort sprachen mich sofort 2 Einheimische an, wo ich doch hinwolle. Mit weiten Augen erklaerte mir eine nette Frau im perfekten Deutsch, dass es fuer Auslaender in dieser Gegend sehr gefaehrlich sei und ich nicht allein hier rumrennen sollte. Mit Flip Flops man nicht zum Wandern geht und es ohnehin zu spaet waere. Mit knirschenden Zaehnen hoerte ich auf diese Warnungen und fuhr mit meiner neuen Bekanntschaft zurueck in die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am spaeteren Abend trafen wir uns am Bahnhof und waren reif fuer unsere letzte gebuchte Fahrt zur "Blauen Perle Sibiriens", dem BAIKALSEE!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-1962175168604134771?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/1962175168604134771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/krasnojarsk-die-verbotene-stadt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/1962175168604134771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/1962175168604134771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/krasnojarsk-die-verbotene-stadt.html' title='Krasnojarsk die verbotene Stadt Russlands'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-376231261589302110</id><published>2009-09-04T21:40:00.000-07:00</published><updated>2009-09-04T21:41:18.483-07:00</updated><title type='text'>Zugfahrt nach Krasnoyarsk</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal; font-style: italic;"&gt;03. - 05. August&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Morgen danach...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wache wieder im Bett kurz unter der Abteildecke auf. In den anderen Betten liegen aber nicht etwa Iannis und Maxx, sondern drei russische Soldaten. Wieso das! Mit etwas Muehe waere es mir sicher moeglich das zu rekonstrueieren, aber fuer den Moment ist das Beduerfnis nach Akba (Aqua) dringlicher. Halb falle ich aus meinem Bett und lasse mich neben einen der Soldaten gleiten. Der versteht sofort und reicht mir eine Flasche Wasser. "Spasiba".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als naechstes lerne ich das Wort "bacha", also Kopf, auf den jetzt alle drei Soldaten zeigen. Ich durchsuche selbigen nach Erinnerungen und finde nichts, absolut nichts. Hilfe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn es sich scheisse anfuehlt, ich lebe, das ist soweit ganz gut. Was ist mit meinen Sachen? Die wichtigsten Dokumente trage ich in meiner Guerteltasche unter der Hose. Selbst wenn ich gewollt haette, haette ich die gestern wohl kaum mehr ausziehen koennen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotokamera und Musikspieler? Nicht da! Verdammt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab zu Iannis und Maxx. Die schlafen zwei Abteile weiter, getorkelt eine fast unueberwindbare Strecke. Aber geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden liegen in ihren Betten und schlafen. Auch ganz gut. Waehrend ich ueberlege was zu tun ist, beobachtet der Bettnachbar der Beiden alles mit einem allwissenden Laecheln und verfolgt was geschieht. Ich wecke die Beiden. Und nachdem klar ist, dass es "auch" ihnen "gut" geht, wird bei einem vergleich unserer Erinnerungen klar, dass da nicht viel zusammenkommt und so taucht die Frage nach Kamera und Musikspieler besonders dringlich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maxx meint die Kamera wohl eingesteckt zu haben, wo der Musikspieler jedoch ist kann sich keiner erklaeren. Ich finde ihn in Maxx Hosentasche, die Kamera aber bleibt verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch als ich spaeter mit den Russen mein Abteil durchsuche, bleibt die Kamera verschwunden. Ich kann mir das absolut nicht erklaeren, weil ich eigentlich keinem der anderen zutraue sie genommen zu haben. Letztlich gelingt es mir aber auch, mich nicht zu aergern. Denn was ist mir mit der Kamera letztlich verloren gegangen? Ein Wertgegenstand von 100 Euro, in einem Land in dem viele Leute ganz andere Sorgen haben. Ueberheblich! Vielleicht aber die Erinnerungen? Aber ich bin ja dabei gewesen. Undankbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verlust des Musikspielers waere weitaus schlimmer gewesen, den brauche ich jetzt naemlich ziemlich dringend. Ein ganzer Tag mit Kater im Zug steht bevor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Abend davor....&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begann damit, dass die oertlichen Bahnbeamten zum wiederholten Male nicht viel mit unserer Reservierung anfangen konnten. Lange Rede kurzer Sinn wir mussten uns aufteilen, Max und ich haben uns ein Abteil mit zwei russischen Lockreparierern geteilt (ganz schoen schwierig das ueberhaupt rauszufinden...) waehrend David in ein anderes Abteil wanderte.&lt;br /&gt;Unsere Gastgeber brachten mir ein russisches Sprichwort bei, dass sie wie folgend uebersetzten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Beer wisout vodka its a cash put on the wind!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und die Interpretation gabs gleich dazu...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Its a Russian Tradition buts a BAD Tradition."&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Waehrend unser eins froehlich Sprachfetzen aneinander stueckelte, war David mit 3 russischen Offizieren in ein Abteil geraten. Hier hielt sich niemand lange mit dem Versuch auf, grosse Worte zu uebersetzen oder das russische Lebensgefuehl mit Worten zu beschreiben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Max und ich kurze Zeit spaeter ins Abteil kamen, hatten die Vier schon eine halbe Flasche Vodka getrunken und ignorierten lautstark, dass der gegenueber kein Wort verstand...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine Stunde spaeter sassen Max und ich auch irgendwie dazwischen, waehrend zwei der Offiziere unterwegs gen Speisewagen waren um die naechste Flasche zu holen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Erstaunlicherweise waren es nun nicht mehr nur die Russen, die Probleme damit hatten David zu verstehen, auch Max und Icke mussten schon genau hinhoeren um zu erahnen was in im vorging...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dritte Flasche, Zeit nicht mehr zu rekonstruieren, David beschliesst ins Bett zu gehen, erweist sich als leider nicht ganz so einfach, er schlaeft oben, aber mit vereinten Kraeften schieben wir ihn in die Koje, komisch inzwischen sind wir zu 9.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Irgendwann beschliesst Max ebenfalls das Feld zu raeumen, 3 Minuten nach dem er mir noch versicherte, "wir halten zusammen die Stellung"...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zurueck im eigenen Abteil, unsere Mitbewohner weisen mich freundlicherweise in die Funktionsweise des Lichtschalters ein, meine Versuche mich im Lichte meines Feuerzeuges umzuziehen werden skeptisch unterbunden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Naechster Morgen, fuer mich und Max beginnt er nun ja irgendwann und irgendwie...fuer David schon interessanter, merkwuerdigerweise wurden die ueberwunden geglaubten Sprachbarrieren im Schlafe wieder neu errrichtet, trotzdem wissen die Russen Davids leidenden Blick richtig zu deuten, noch vor dem ersten Wortwechsel wird im eine Flasche Wasser in die Hand gedrueckt anschliessend betritt eine Polizistin das Abteil, David laechelt und nickt freundlich zu der Ansprache, funktioniert in Deutschland ja auch meisst ganz gut.... Anschliessend uebersetzen die Offieziere, sowohl Deutsche als auch Russische Partygaeste werden hoeflich aber vor allem entschieden darauf hingewiesen, dass der Rest der Reise ohne Alkohol zu absolvieren sei.Das tut zwar weh, funktioniert aber. Beim Zusammenpacken findet david seine Kamera in seinem Bett. Ende gut, alles gut.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-376231261589302110?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/376231261589302110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/zugfahrt-nach-krasnoyarsk.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/376231261589302110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/376231261589302110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/09/zugfahrt-nach-krasnoyarsk.html' title='Zugfahrt nach Krasnoyarsk'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-4632785890435758324</id><published>2009-08-21T03:02:00.000-07:00</published><updated>2009-08-22T07:29:16.855-07:00</updated><title type='text'>Jekaterienburg- fast zu wohl gefuehlt</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;27. Juli- 1. August 2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"heute hier morgen dort,&lt;br /&gt;bin kaum da muss ich fort"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich das Lied des Reisenden auf der Zugfahrt nach Jekaterienburg noch auf brutale Art bewahrheitet hatte (wegen einer Doppelbuchung mussten wir Mitten in der NAcht das Abteil wechseln und sind nach etwa 15 Wagons Schlafwandeln in einem Personalabteil untergekommen), haben wir uns letztlich in Jekaterienburg angekommen, weniger als Reisende sondern fast ein bischen zu wohl gefuehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lag vor allem an unserer Gastgeberin Illona, sowie an ihren beiden Freundinnen Irina und Mascha. Fuer sechs Tage mussten wir uns absolut keine Sorgen um Verstaendigungsprobleme mit der russischen Sprache machen, da wir drei absolut hilfsbereite Uebersetzerinnen hatten, mit denen wir uns nicht nur sprachlich sehr gut verstanden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so hatten wir eigentlich geplant, den Eintrag ueber Jekaterienburg von den Maedchen schreiben zu lassen, weil es vielleicht auch mal ganz spannend sein koennte zu lesen, wie wir unterwegs auf die Leute wirken. Wie auch schon zu unserer Zeit in Jekat, lassen sich die drei Diven damit natuerlich Zeit, aber wahrscheinlich sind wir die letzten, die sich ueber verspaetete Blogeintraege beschwaeren koennen;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich waere es fuer den ein oder anderen sehr vertrauten Leser besser, wenn unsere Berichte nicht&lt;br /&gt;jedes Mal mehrere tausend Kilometer verspaetet erschienen, aber irgendwie passiert zu viel, als dass wir auch noch regelmaessig Zeit faenden darueber zu schreiben. Und so bitten wir die Zeitverzoegerung als Indiz fuer gute verbrachte Zeit zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;...aber zu guterletzt haben die Mädchen es doch noch schneller geschafft als gedacht und uns sogar ZWEI !!! Berichte aus russischer Sicht zukommen lassen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht sicher, aber ich möchte über meine leibe))) neuen Freunde aus Deutschland in Deutsche Sprache schreiben. Das ist nicht so leicht, aber ich möchte versuchen.&lt;br /&gt;Zuerst, möchte ich sagen, dass ich nicht dachte, dass diese sechs Tage überspielt miteinander so wunderbar wurde. Das ist die pure Wahrheit.&lt;br /&gt;Erst benahm ich mich mit Ihnen sehr unfrei, weil ich eine Person der braucht etwa Zeit für die Neue Leute befreunden. Aber ich muss sagen, dass diese drei tolle Mensche mir  plitz platz überrrascht hatten.&lt;br /&gt;Unsere ersten Tage war sehr schön, aber ich muss sagen, dass diese Tage für unsere Kennen lernen galt. Wir sind in die Straße entlang  viel gegangen und dann gingen wir ins unsere Wohnzimmer in 25 Popova Straße, der wir ein lecker Abendessen hatten. Ianni-Ianni, David und Maxx hatten eine des leckersten Aufsatzes gekocht. Wir tranken auf unserem Wohl.&lt;br /&gt;Aber das Abend war nicht noch zu Ende sein. Es war etwa 11 pm als wir miteinander in die Gordon?s Pub getroffen werden. Aber es befriedigt unsere Erwartungen nicht, vielleicht weil es Montag war. Dann gingen wir entlang unsere Iset ?Fluß spazieren gehen bis zum ein Punkt wo wir einander auf Wiedersehen muss sagten. Ich hatte eine Schwierigkeit nach Hause zu gehen, weil es zu spät war, und  so bleibe ich mit Deutsche Knaben. Sie waren natürlich Gentleman, hilfsbereit gegenüber mir.&lt;br /&gt;Unser folgender Tag begann als wir miteinander daneben mit der Post getroffen werden. Und dann begann unsere sogenannt Registrierungstag, der eigentliche zwei Tag dauert.&lt;br /&gt;Und als sie glücklich seine Registrierung gehabt hatten, gingen wir nach Dacha!!!!!!!!!!!!!!!!&lt;br /&gt;Dacha ist ein spezieller Platz, normalerweise mit Banya.&lt;br /&gt;Banya ist ein tradizionelle Russische Spaß.&lt;br /&gt;Da machten wir viel Spaß, dass kann man ins Fotos sehen. Das ist sehr schwer alles was da passiert ins Worten beschreiben. Ich kann nur sagen, dass es  unvergeßlich, überwältigen, epochal und gigantisch war. Ich kann nicht vergessen, wenn Ianni-Ianni unsere Banyas Boddens zusammennahm. Ich glaube, dass Ianni-Ianni ein Man von Wort auch ein Man der Tat ist. Obwohl benutzt er schwierige grammatische Konstruktion in seine Deutsche Sprache, half er mir viel mein Deutsch besser werden. Ianni-Ianni Aka Rieseuzwerg Aka Arschavin ist ein der fürsorglichsten Menschen ich in der Welt sah.&lt;br /&gt;Um wieder auf besagten Dachas Verursachen zu kommen.&lt;br /&gt;Als  Ianni-Ianni arbeitete, David sein der besten Videos gemacht und sein der besten Song  besingt hatte. Er war groß, natürlich, obwohl sah ich es nicht am Leben.&lt;br /&gt;Dann hatten wir (Ich, Ilona, Masha, David und Ianni-Ianni) eine traditionelle Banya Erfahrung.&lt;br /&gt;Ich meine, dass Banya für Russische eine spezielle Bedeutung hat, so wollten wir unsere Gäste (der jetzt unsere Freunde gelten) dieses Atmosphäre erklären und zu spüren bekommen.&lt;br /&gt;Jammerschade, dass David diese ein bißchen negative Erfahrung in seinem Rücken in Penisform gegeben hatte .&lt;br /&gt;Übrigens hatte Maxx viele Fotos in Banya gemacht, aber wir können keine aus einen sehen, was ist los, Maxx - Superknack???&lt;br /&gt;Als Banya zum Abschluß kam, begannen wir eine andere Seite der Russische Banya auch Russische Herz versuchen. Natürlich war es nicht ein Russische aber Ukrainische Dinge, aber das war unwichtig. Ich meine Ukrainische Vodka mit Pepper darin . Als wir es begonnen hatte, war es schon etwa 4 oder 5 Uhr Morgens. Ich muss sagen, dass Ianni-Ianni eine harte Nuß ist, weil nur er gleich von Anfang an bis zum Ende mit unsere stand, sogar denn, als wir uns in Wald Spaziergehen beschloßen wurden. Gerade da wurde unsere Ianni-Ianni der Riesezwerg bekannt. Überhaupt wollten wir Sonnenaufgang sehen, aber wir sahen keine, nur Dunst.&lt;br /&gt;Ich glaubte, dass nach diese toll Nacht und Morgen wurden David, Maxx und Ianni-Ianni viel schlafen, aber ich irrende mich. Morgens aßen wir etwa und gingen nach dem Teich zu baden (Das Wetter war sehr schön).&lt;br /&gt;So viele Dinge in dieses Dacha passiert, als ob wir die ganze Woche da verbringt hatten. Ich meine, dass nach dieses Dacha wurden wir als eine Familie, wurden wir näher.&lt;br /&gt;Ich glaube, dass wir tolles Glück gehabt, dass wir mit diese drei Knaben kennen gelernt hatten.&lt;br /&gt;Aufrichtig gesagt, traf ich nicht solche einfache, responsabelen, mildherzigen, lustig Menschen.&lt;br /&gt;Dann kam Freitag und Couchsurfing Meeting. Niemand konnte, dass dieser Tag so wunderbar wird. Es war sehr kalt, aber als wir ins Che Guevara Club kamen, alles anderes war. Eigentlich, war es unsere ersten Mal da. Anfangs ging alles sehr langsam: wir saßen und sprachen und niemand tanzt. Aber Alkohol macht der Arbeit und alles begann. Das war eine der schönsten Partien, sogar Maxx nach etwa Zeit mit unser getanzt werden.&lt;br /&gt;Ich will nicht vergessen, als ich mit David und dann mit Ianni-Ianni letzte Schieber getanzt werden?&lt;br /&gt;Ich denke, dass diese letzten Tage die endlosen waren. Und diese letzte Nacht, als wir ins Hause gekommen waren, begannen wir Campagne trinken, nur Ich, Ilona und David, der dann als Professor of Noddles bekommen werde.)&lt;br /&gt;Und so kam die Zeit zu fortkommen?&lt;br /&gt;Aber sogar jetzt behalte ich in meinem Köpf die Momente als sie hier waren: wenn wir in die Grenze zwischen Europa und Asia gingen, oder wenn Maxx wollte uns die Blattspielregel erklären oder wenn er seine perfekte Frühstück gegessen hatte (vor allem Honig, das Eie, Trinkkakao und Käse :):):):)&lt;br /&gt;Ich hoffe darauf, dass wir uns in Bälde wieder sehen und verlängen unsere Deutsch-Russische Beziehungen verbessern!!!&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(136, 136, 136);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Irina&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6:30AM and the first call from 3 German guys. In 2 minutes another call from 3&lt;br /&gt;girls I was to meet. 6 people are waiting for me at the railway station. Lying to&lt;br /&gt;all of them I'll be in 10 minutes I took a bus. Finally I was at the station and&lt;br /&gt;immediately found the girls. Three girls - one Russian, one Pole and one Czech&lt;br /&gt;arrived in Yekaterinburg at 6:33. Our German guys told me they arrive early in the&lt;br /&gt;morning from Moscow and of course I was sure they are on the same train with the&lt;br /&gt;girls. What a mistake! There were completely different trains. And by the way I&lt;br /&gt;still don't know what time the Germans arrived. I found them at the platform of&lt;br /&gt;course by accident - I only saw the photo of one of them in glasses and knew they&lt;br /&gt;were three. Also the fact that they were alone at the platform helped me+&lt;br /&gt;I saw them and I thought - ok+One was bald, without any luggage and was not quite&lt;br /&gt;talkative (later one of my friends confessed to me he was not quite sure if he was&lt;br /&gt;Nazi or not haha sorry!!), second wore torn trousers and had too many bags with him&lt;br /&gt;and the third resembled me somebody but I couldn't understand whom+(of course it&lt;br /&gt;was Arshavin - a famous Russian footballer). And I thought again - ok+It will be&lt;br /&gt;fun!&lt;br /&gt;And here we started!&lt;br /&gt;6 days stayed in the form of flashes in my mind+and in some other forms they stayed&lt;br /&gt;for our travelers - I immediately remember penis-shaped-banya-print on David's back&lt;br /&gt;(some people say it looks like mushroom though+I don't know+tastes differ+).&lt;br /&gt;Shower + breakfast for 8 persons, looooong walks, that morning when I couldn't get&lt;br /&gt;into my flat cause the boys were fast asleep, 2-days-long process of registration&lt;br /&gt;always running, quaaaark evenings (this trio are just great cookers!!), Iannis'&lt;br /&gt;growing fat up to 80 kilos (thanks to Maxx's leg on the scales) and several days of&lt;br /&gt;taking piss out of his weight, dacha + banya experience and Iannis' miraculous&lt;br /&gt;losing weight (the truth revealed immediately after Iannis started to think to&lt;br /&gt;abstain from alcohol) - haha anyway people quickly found something else to give him&lt;br /&gt;hard time, Maxx's getting his second wind after we went to the dentist and constant&lt;br /&gt;"Betcha can't do this!" (finally I must confess+he won!), salsa night with other&lt;br /&gt;CSrs (none of us dances salsa actually), and tearful saying good-bye at the railway&lt;br /&gt;station diluted with no places (again!) for our guys in the carriage (welcome to&lt;br /&gt;Russia!)+that is how it was...Have fun!! Betcha can do this!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ilona&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-4632785890435758324?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/4632785890435758324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/jekaterienburg-fast-zu-wohl-gefuehlt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4632785890435758324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4632785890435758324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/jekaterienburg-fast-zu-wohl-gefuehlt.html' title='Jekaterienburg- fast zu wohl gefuehlt'/><author><name>daudi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09409689446002405042</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-7848597980172436891</id><published>2009-08-16T12:25:00.000-07:00</published><updated>2009-08-16T12:30:17.110-07:00</updated><title type='text'>Dazwischen: Bilder von Minsk und Moskau</title><content type='html'>&lt;div&gt;Für alle, die gerne Bilder gucken, hier nachgereicht und zum geniessen angerichtet:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/39544777@N06/sets/72157621919678295/show/"&gt;Diashow Minsk&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/39544777@N06/sets/72157621919402963/show/"&gt;Diashow Moskau&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-7848597980172436891?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/7848597980172436891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/dazwischen-bilder-von-minsk-und-moskau.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7848597980172436891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/7848597980172436891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/dazwischen-bilder-von-minsk-und-moskau.html' title='Dazwischen: Bilder von Minsk und Moskau'/><author><name>schoebs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17351744857451703435</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-4051950921853692927</id><published>2009-08-04T03:17:00.001-07:00</published><updated>2009-08-17T01:30:01.241-07:00</updated><title type='text'>Die Muehe der Visum-Beschaffung sollte sich lohnen ...,</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;17. - 19.   Juli&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; 2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... die Moeglichkeiten uns zu verstaendigen wurden aber nicht besser. Bereits im Zug bemerkte ich das ein wichtiges Gepaeckstueck (das Woerterbuch) fehlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch bevor ich die Erlebnisse in Minsk aufschreibe, moechte ich noch 2 Dinge loswerden. Als erstes einen riesen grossen Dank an unseren Administrator der diesen Blog weitesgehest erstellt hatte und somit die Moeglickeit bereitstellt, euch allen unsere Erlebnisse mitzuteilen. Vielen Dank an Jan Hoeger (Hoeggarr), dass du uns als Unterstuetzer erhalten bleibst und auch weiter die Naechte fuer uns opferst. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zweite soll die Aufklaerung des ersten Bildes werden. Eine Aufgabe dieser Reise soll sein, alle Farben des Wuerfels zusammen zu drehen ohne ihn auseinander zu bauen. Ich bin fuer jede Hilfe dankbar. Abgesehen von den ersten 2 Tagen, sah der Wuerfel kein Tageslicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.07.2009 Minsk empfaengt die 3 uns mit strahlendem Sonnenschein. Nach dem 2. Anlauf den harten Euro in weissrussische Scheine umzuwandeln, waren wir sehr ueberrascht wie viel Geld wir auf einmal in den Haenden hielten. Fuer kurze Zeit dachten wir auch, dass sich die Dame am Schalter zu unseren Gunsten verrechnet hatte. So hilflos wir wie da vor ihr standen, haette sie uns alles in die Haende druecken koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenig spaeter hatten mich die 2 Hamburger mehr oder weniger davon ueberzeugt das Gepaeck im Bahnhof zu lassen, wobei wir mehrere Leute ansprechen mussten uns bei der Abgabe zu helfen. Nach einigen Fehlanlaeufen von Iannis und mir, gelang es David jemanden davon zu ueberzeugen uns zu helfen. Wie auch immer er das macht, aber irgendwie scheint er das feundlichste Laecheln von uns 3 zu haben. Weil dies alles so schoen klappte, durfte er auch gleich eine Karte von Minsk kaufen. Bestens ausgeruestet fanden wir den Weg in die Stadt, der in einem Parkaufenthalt endete, in dem wir mit den letzten Eierlikoerbechern ueber die Kontaktaufnahme unserer Host nachdachten. Nun war es Iannis's Freundlichkeit die uns spaeter das Quartier sichern sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spaet am Abend also, trafen wir unseren Host Anastasia, welche uns ihre Couch fuer die naechsten Tage zur Verfuegung stellte. Nach einem kurzen Gespraech kam auch gleich heraus, dass sowohl Anastasia und wir die ersten Erfahrungen mit dem Couch-Surfing machen werden. Anastasia mit Gastfreundlichkeit bestens ausgeruestet, wurde unsere Stadtfuehrerin, Kontakte-Herstellerin und Uebersezterin in einem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von diesen Zeitpunkt an bewegten wir uns viel sicherer und ausgelassener durch die Strassen. Die Gewissheit eine Uebersetzerin bei sich zu haben macht das Reisen gleich viel erlebnisreicher. Am naechsten Tag trafen wir 2 perfekt deutschsprechende Freunde von Anastasia, von denen wir ueber die Stadt und auch das Land mehr erfuhren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minsk eine Millionenstadt, in der Hektik noch ein Fremdwort ist. Das Leben laeuft noch ruhig und gelassen ab. Die freundlichen Menschen mit denen wir in Kontakt kamen, fragten uns immer wieder die Frage, warum wir gerade Minsk besuchen. Es stellte sich auch heraus, dass Weissrussland nicht so viel vom Tourismus haelt. Das erklaerte auch die Schwierigkeiten, die wir mit der Visa-Beschaffung hatten. Die Innenstadt von Misnk erinnerte mich ein wenig an Dresden in seiner DDR-Zeit. Zwischen den alten renovierten Gebaeuden tauchen hin und wieder Betonbauten aus den 70er und 80er Jahren auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten 2 Tage liessen wir eher ruhiger angehen. Iannis konnte seine Kochkuenste unter Beweis stellen. Ein Fotoshooting mit den 2 alten Damen, die sich vorerst zierten, aber dem charmanten Laechlen von David und mir sich nicht entziehen konnten. Die Trettbootfahrt am fruehen Nachmittag, war wohl der Hoehepunkt des Tages. Sie endete im Desaster. Die 2 Jungs hatten wohl noch Made in Germany in den Koepfen und traten wohl etwas zu motiviert in die morschen Pedalen. Dies sollte sich spaeter mitten auf dem Fluss raechen. Ploetzlich schaltet sich der Leerlauf ein und wir trieben herum, ohne eine Moeglichkeit der Fortbewegung. Zum Glueck hatten wir Anastasia dabei, die die Situation voll im Griff hatte und ein Liebespaerchen fand, dass uns abschleppte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Tag verliessen wir Minsk im Regen. Auf halber Strecke funktionierten die Omibusse nicht mehr und wir mussten das letzte Stueck zu Fuss zum Bahnhof gehen. Durchnaesst und muede stiegen wir in den Zug mit der Erkenntnis, dass Minsk immer einen Besuch wert ist und das meine Russischkenntnisse, immer noch die Besten sind die wir haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein besonderer Dank geht an unsere neue Freundin und Host Anastasia.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-4051950921853692927?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/4051950921853692927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/die-muehe-der-visum-beschaffung-sollte.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4051950921853692927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/4051950921853692927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/die-muehe-der-visum-beschaffung-sollte.html' title='Die Muehe der Visum-Beschaffung sollte sich lohnen ...,'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-37118915061841414</id><published>2009-08-04T02:31:00.000-07:00</published><updated>2009-08-13T22:41:06.658-07:00</updated><title type='text'>Moskau, Moskau...</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;20. - 25. Juli&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsaechlich wurden wir durch diese Perle deutscher Dichtkunst am Morgen im Zug erweckt. Ungeachtet aller Vorbereitung auf diese Reise unsererseits brach am Bahnhof jedoch eine Welt auf uns herein auf die keiner von uns so richtig vorbereitet war. Rund sechsmal mehr Einwohner als Hamburg und schon fuehlte man sich ein kleines bischen weniger als Cosmopolitaner...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber von der schieren Groesse der Stadt wollten wir uns nicht einschuechtern lassen und nach dem wir unser Gepaeck im Hostel geparkt und einen Plan des Metrosystems aufgetrieben hatten, der deutlich naeher an der Realitaet lag als der in unserem Reisefuehrer (Im Buch waren die einzelnen Linien mit Buchstaben, in der Stadt jedoch mit Zahlen gekennzeichnet, und das war bei weitem nicht der einzige Unterschied...), stuerzten wir uns kopfueber in das Getuemmel der groessten Stadt Europas. Total verrueckt, aber zwangsindividualistisch veranlagt, wie man als Backpacker so durch die Gegend wandert, haben wir mit dem roten Platz begonnen... Auch auf die Gefahr wie der Lonely Planet zu klingen, kein Foto oder Filmausschnitt kann dem Anblick der St. Basils Cathedral gerecht werden. Sie wirkt ein wenig so als haette ein Walt Disney sich in Sachen Kitsch von den Russen inspirieren lassen um sich anschliessend ein Denkmal zu setzen, welches in jeder Hinsicht, Groesse, Form und Farbe...nun sagen wir lieber Buntheit, extrem ist. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei einem spaeteren Ausflug In den Kreml, mussten wir feststellen dass unser schlaues Buch leider auch daneben liegen kann.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Man konnte Fotoapparate mit hinein nehmen. Zumindest wenn man sie nicht, wie vom Planet empfohlen und von Max brav befolgt, am Eingang abgibt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Waehrend David und ich tapfer eine monumentale Kirche nach der anderen genossen und versuchten Faltplan und Realitaet in Einklang zu bringen um die Kurzbeschreibung der Bauten zum passenden Zeitpunkt vorzulesen, hatte Max arg mit dem Anblick diverser japanischer Touristengruppen zu kaempfen, die munter knipsend durch den Kreml wuselten. Sein Vertrauen zu Reisefuehrern jeglicher Art scheint seit diesem Tag ein wenig in Mitleidenschaft gezugen zu sein...aber keine Sorge heute zwei Wochen spaeter denkt er kaum noch an diesen Beinahekatastrophe zurueck...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zurueck im Hostel stiessen wir auf eine muntere Runde aus Franzosen und Spaniern die um einen runden Tisch sassen, dessen Mitte eine Vodkaflasche, diverse Spielkarten und viele kleine Glaeser zierten und den etwas skeptischen Blicken des diensthabenden Hotelier ein "Weeejaaannt drringinnnn...weeejaaarrrrnnjoing aaa kaaltssschhhurael eeegsssssperijaenz"...und wer uns kennt weiss, fuer ein bischen Kultur sind wir immer zu haben und welch Glueck, der Tisch war gross genug fuer drei weitere Mitspieler...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gestaerkt von dem Erfolgserlebniss des Abends und mit dem Wissen nun schon ein paar mehr Menschen in dieser schoenen Stadt zu kennen gingen wir den naechsten Tag an.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da wir inzwischen nicht mehr mit der blossen Orientierung im Metrosystem ueberfordert waren, konnten wir nun auch die Architektur der Metrostationen wuerdigen. Denn dieses, unseren Wissens nach eines der aeltesten Metrosysteme Europas, hat seinen ganz eigenen Charm. Zumindest im Zentrum bestechen die einzelnen Stationen nicht nur durch schiere Groesse, auch eine Liebe zum Detail und Losloesung von purer Funktionalitaet, die sich in einem Gesamtbild wiederfindet welches wir zu Hause vielleicht aus Opernhaeusern kennen, aber eher nicht mit Oeffentlichen Nahverkehr in Verbindung setzen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und in diesen erwuerdigen, alten Hallen bewegten wir uns zum historischen Museum. Um es kurz und knapp zu sagen, haetten wir gewusst, das saemtliche Revolutionen und Kriege und seperaten Museen behandelt und das der Audioguide lediglich beschreibt was man eh sieht bzw. die Verdienste russischer Wissentschaftler lobt, die dieses oder jenes Exponat konserviert oder restauriert haben, wir haetten die erste Haelfte des Tages wahrscheinlich anders verbracht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch es ging um so besser weiter. Treffen mit Eugene einem Moskauer Couchsurfer und irgendwie sind die 3 Franzosen vom vorabend mit von der Party und gemeinsam geniessen wir eine ausfuehrliche Stadtfuehrung, in deren Zuge wir Moskau von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Fernab der touristischen Pfade wird ueber die Unterschiede zwischen Russland, Frankreich und Deutschland gesprochen, schoen an dieser Stelle erwaehnen zu koennen, dass fast jeder Nichtdeutsche weis: "Bavaria ain't Germany, right?"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit soviel gemeinsamen Kulturverstaendniss erreichen wir schliesslich noch eine richtige Moskauer Kneipe, duerfen miterleben, wie ein Streit (wahrscheinlich gings um Fussball) von der Polizei geschlichtet wird und beschliessen den Abend viele, viele Stunden spaeter in unserem Hostel.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schlussendlich muss noch erwaehnt werden, dass unser Hostel super war. Nur drei Zimmer und rund um die Uhrbetreuung durch nette und interessante Leute, ausserdem&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;GRATIS INTERNET!!!&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Max hatte im Laufe des Aufenthalts Zahnprobleme und die Crew des Hostels hat alles getan um uns bei der Loesung dieser zu helfen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;David hat eine Sonnenbrille von Sweyta geschenkbekommen und ich mir wurde ungefaehr dreissigmal zum Geburtstag gratuliert, ebenfalls von Sweyta.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ausserdem weiss ich nun einiges ueber das Russische Film/ und Fernsehgeschaeft, das die Behandlung einer kranken Katze in Moskau ungefaehr halb so viel kostet, wie das ziehen eines Zahnes und woran mann einen guten Vodka erkennt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber letzteres bleibt vorerst mein Geheimnis...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Fotos folgen zu einem spaeteren Zeitpunkt, mehr als Text gibt die Internetverbindung zur Zeit nicht her.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-37118915061841414?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/37118915061841414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/moskau-moskau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/37118915061841414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/37118915061841414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/08/moskau-moskau.html' title='Moskau, Moskau...'/><author><name>Iannis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10079577834169881486</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-3635086999046361391</id><published>2009-07-23T08:39:00.000-07:00</published><updated>2009-07-23T09:32:48.434-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fahrt nach minsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='david'/><title type='text'>Zugfahrt nach Minsk- Sie wissen, dass sie nichts wissen</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span"   style="  ;font-family:Verdana;font-size:12px;"&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Genau vor einer Woche haben Iannis, Max und ich uns am Berliner HBF getroffen, um wenig spaeter mit dem Zug nach Minsk zu fahren. Meine Aufgabe soll es nun sein, unsere Erlebnisse aufzuschreiben, damit wir sie mit euch teilen koennen. In der Hoffnung, dabei den Spannungsbogen nicht schon zu Beginn des Berichts zu zerreissen, nehme ich vorweg, dass wir alle noch am Leben sind, keiner verhaftet, ernstlich krank oder aehnliches ist....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Nach nun einer Woche zeichnet sich zudem die Erkenntnis ab, dass man vieles vielleicht ein wenig besser haette planen koennen. Unsere mangelnde Vorbereitung (zum Beispiel Hotelbuchungen, Anfragen bei Couchsurfing, genauere Lektuere der Reisefuehrer- oder uberhaupt der Landesgeschichte) bestimmen ein wenig die erste Zeit. Ich bezeichne das mal als Nichtwissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Solches Nichtwissen wird einem leider meistens bewusst, wenn es zu spaet ist. Ohne genauer darauf eingehen zu wollen, fiel uns schon beim Gepaeckvergleich am HBF auf, dass mancher einiges vergessen hat...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Aber eben nicht aenderbar, denn derZug sollte in absehbarer Zeit losfahren. Also schnell noch am Bahnhof ein paar Broetchen und die Herrenhandtasche Astra als Reiseproviant gekauft und ab in den Zug. Bzw. zunaechst einmal entlang des Zugs, bis zum letzten Wagon- dritte Klasse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;An unserem Wagen dann ein erster Ausblick auf eine Zeit voller Nichtwissen, in Form einer jungen Frau unseres Alters, die fuer unseren Wagen zustaendig war. Sie hat uns ebenso wenig verstanden, wie wir sie (der Versuch mit dem Turmbau zu Babel war ne ganz bloede Idee!). Auch der Versuch, sich mit einem Laecheln zu vergewissern, dass man sich schon irgendwie verstaendigen wuerde, eher gescheitert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Dafuer war unser Abteil toll. Auf etwa vier Quadratmetern hatten wir gleich zu Anfang der Reise die Moeglichkeit, uns besser kennenzulernen. Zufrieden verteilten wir also all unser Gepaeck relativ willkuerlich auf dem Bett kurz unter der Decke. Zwei weitere Betten waren darunter angebracht, eines hochgeklappt, so dass wir auf dem dritten sitzen konnten. Ein kleiner Hocker bot die Moeglichkeit im Dreieck zu sitzen (Seitenlaenge in Zentimetern gemessen). Das war dann auch gleich die iedeale Grundvoraussetzung fuer ein Spiel Skat, als Minskmeisterschaft deklariert und mit einer Flasche Vodka dotiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Tatsaechlich fanden sich auch Zuschauer ein. Ein paar Abteile weiter reiste ein kleines Maedchen mit ihrer Mutter, die uns zusammen mit dieser mehrere Besuche abstattete. Zunaechst war das schoen, weil sie im Gegensatz zu den Leuten um uns deutsch sprach. Spaeter wurde es etwas viel. Im Endeffekt sollte es sich aber gelohnt haben, denn sie hatte eine Gabe auf die ich spaeter zu sprechen kommen werde, und ihre Zurechtweisung, dass wir mal Aufraeumen muessten (sie war uebrigens acht Jahre alt) leitete spaeter den gemuetlichen Teil des Abends ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Der Begann, als das Maedchen, Rosa uebrigens, zu Bett musste. Jetzt erreichte die Minskmeisterschaft (gegen Ende einer als Andenken an Maxx Mama geteilten Eierlikoerflasche) ihre entscheidende Phase und letztlich tat sich Iannis als edler Spender einer in Russland zu trinkenden Flasche Vodka hervor. Kurz vor Mitternacht teilten wir uns dann noch auf dem Warschauer Hauptbahnhof eine Gutenachtzigarette und bauten anschliessend unsere Betten. Iannis lag zu unterst, Max in der Mitte und ich wenige Zentimeter unter der Decke. Alles sollte seine vor und Nachteile haben...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Doch zunaechst lag jeder fuer sich und alle moegen wohl in diesen "ruhigen" Momenten (bevor einen die Gleisnaehte in den Schlaf schuettelten) ihre eigenen Gedanken gehabt haben. Ich bin im Kopf noch einmal die vielen Abschiede durchgegangen und finde, dass wir das sehr gut gemacht haben. So schlief ich mit guten Gedanken und vor allem tief (viele Abschiede waren Partys) ein.   &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Bis allerdings Mitten in der Nacht ein unschoen grelles Deckenlicht die Grenzkontrolle ankuendigte. Da es kurz vor drei war haette man durchaus muede sein koennen, tatsaechlich ist Adrenalin aber effektiver als Espresso (man sollte uber einen Grenzkontrollwecker nachdenken) und die Soldaten, die jetzt den Zug bestiegen, sorgten durchaus fuer inneres Kribbeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Nach etwa einer halben Stunde, die wir uns teilweise mit "Schlimmst-Moeglich-Phantasien", teilweise aber auch mit Humor, vertrieben, kam der erste Soldat in unser Abteil. Seiner Anweisung "Passporta" begegnete Iannis souveraen mit dem Aushaendigen seiner Registrationkard. Vielleicht haette das besser laufen koennen, aber immerhin waren von da an die Sprachverhaetnisse geklaert. Der Soldat beharrte auf seiner Forderung "Passporta" und schloss das sich ewigkeiten anfuehlende studium von iannis Reisepass mit den Worten "N--ja--nes Kaaas". Das Prozedere wiederholte er zunaechst mit Maxx und anschliessend mit meinem Pass. Dabei wurde er immer sicherer in der Aussprache und auch wir empfanden das in Anbetracht der Umstaende als durchaus freundliches Willkommen in einer fremden Welt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;So liess auch die Anspannung nach und zwischen zwei weiteren Kontrollen unserer Paesse schliefen wir sogar ein. Wobei Iannis bei jedem neuen Klopfen erneut als souveraener Ansprechpartner auftrat (merke, dass Bett ganz unten ist anstrengend).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Nach etwas ueber zwei Stunden zeichnete sich das Ende der Kontrolle ab, und obwohl es Mitten in der Nacht war, waren wir alle drei bester Stimmung. Nahezu ausgelassen wurde sie, als Maxx mit geschlossenen Augen auf dem Ruecken liegend seine Arme gen Flur ueber den Kopf streckte und ein vorbeikommender Soldat ihm einschlug.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Aber wisse, bzw lerne, fuehle dich niemals sicher, denn gerade dann passierts! Und tatsaechlich schloss sich der Passkontrolle eine Frau ebenfalls unseres Alters, sowie ebenfalls ohne Ueberschneidungen im Wortschatz, an. Nachdem wir uns eine ganze Weile konsequent nichtverstanden, ueberreichte sie uns einen Zettel auf dem auf deutsch geschriebn stand, dass wir nur einreisen duerften, wenn wir jeweils 5000 Euro Versicherung zahlen. Was tun, wo keine Moeglichkeit der Verstaendigung?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Auf einen Retter hoffen. Unser war acht Jahre alt und konnte nicht nur deutsch, sondern eben auch russisch sprechen. Zunaechst hat also Rosa fuer uns gedolmetscht, spaeter ihre Mutter und letztlich konnten wir klaeren, dass wir auch ohne Geld zu zahlen, unsere Reise fortsetzen konnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Und so erreichten wir am Vormittag des naechsten Tages Minsk mit der Erkenntnis, vieles nicht zu wissen. Einerseits macht das unsicher, andererseits laesst es alle Moeglichkiten offen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/39544777@N06/sets/72157621793367284/show/"&gt;hier klicken für begleitende Bilder in groß&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-3635086999046361391?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/3635086999046361391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/07/zugfahrt-nach-minsk-sie-wissen-dass-sie.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3635086999046361391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/3635086999046361391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/07/zugfahrt-nach-minsk-sie-wissen-dass-sie.html' title='Zugfahrt nach Minsk- Sie wissen, dass sie nichts wissen'/><author><name>schoebs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17351744857451703435</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2947742366324533888.post-6438322552978556663</id><published>2009-07-16T03:50:00.000-07:00</published><updated>2009-07-23T09:23:39.658-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='über uns'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='erster post'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einleitung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='david'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='beschreibung'/><title type='text'>Mitreisende</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'Helvetica Neue';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Relativierung des kulturellen Standpunkts, Abenteuerlust, Begegnungen, Sprachenlernen, kulinarisch Unerwartetes, der Erwerb seltener Krankheiten- Gründe eine Reise zu machen gibt es viele. Und für mich persönlich gibt es zwei weitere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Maxx&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt; (für gute Freunde mit zwei "x") ist der erste. Ich habe ihn kennengelernt, als ich vor zwei Jahren ins Wohnheim gezogen bin. Als Mitarbeiter des Studentenwerks hätten wir uns theoretisch bei Schlüsselübergabe kennenlernen können, da er sich jedoch mehr für die weiblichen Zuzüge zuständig fühlte, fand unser erstes Treffen wohl auf einer der diversen Wohnheimpartys oder einer der wöchentlichen Donnerstagstouren in "das Ding" statt.&lt;br /&gt;In der Atmosphäre des Wohnheims, in der unsere Nachbarn von überall aus der Welt kamen, waren eigentlich von Anfang an Teil unser Freundschaft die Träume vom Reisen. Dass wir uns diesen Traum jetzt erfüllen ist eine wunderbar schöne Fügung unserer Studienverläufe. Denn Anfang des Jahres hat Maxx sein Studium abgeschlossen und nennt sich seither "Diplom Bibliothekar FH". Leider erlaubt das Medium Schrift es mir nicht, den Titel noch einmal so schön zu lallen, wie wir es taten, als er den Brief von der Uni bekam: Dhiphlohmbhibleotheka.&lt;br /&gt;Damals sind wir gerade von einem Besuch unserer Wohnheimsfreundschaften (Nici) aus London zurück gekommen. So verfügen wir also bereits über ein wenig gemeinsame Reiseerfahrung, die Maxx vor allem durch ein halbes Jahr Neuseeland ergänzt.&lt;br /&gt;Für die jetzt bevorstehehnde Reise hat sich Maxx bereits in der Vorbereitung als weitaus Aktivster verdient gemacht. Und auch die Idee, überhaupt die angedachte Route zu Reisen, stammt von ihm. Was Maxx als Reisebegleitung aber besonders wertvoll macht, ist seine Fähigkeit, Dinge zu inszenieren. Meine beeindruckendste Erfahrung dessen ist, dass er zu Beginn seines Studiums den Film "Die Reise des jungen Che" geschenkt bekommen und ihn sich erst angesehen hat, nachdem er sein Studium beendet hat- und jetzt endlich endlich selbst reisen kann. Dabei erkläre ich mich absolut gerne bereit, mich in Szene setzten zu lassen und wer mag, kann sich selbst ein Bild machen. Bzw. kann die von Maxx' neuer Kamera aufgenommenen Bilder auf unserer Seite bewundern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Iannis&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt; ist mein zweiter Grund. Und für mich ist er das, was man gemeinhin als Sandkastenfreundschaft bezeichnen mag, denn ich kenne ihn seit dem Kindergarten und bin später 13 Jahre mit ihm in die selbe Schulklasse gegangen. Dass gemeinsame Erfahrungen verbunden machen habe ich zusammen mit Iannis tausendfach belegt, dass das aber 5 Jahre Hamburg- Köln als gute Freundschaft gehalten hat, ist fast noch wertvoller. Und vielleicht ein schöner Gedanke an alle, die wir für eine Weile nicht sehen werden.&lt;br /&gt;Wie bereits angedeutet, hat Iannis die letzten fünf Jahre in Hamburg, und dort in der legendären WG in der Stresemannstrasse, gewohnt. In Hamburg hat Iannis zunächst seine Ausbildung beim NDR als "Mediengestalter in Bild und Ton" (dazu bedarf es einiger Wodka mehr..) gemacht und anschliessend zwei Jahre beim Szene- Radiosender N-Joy gearbeitet.&lt;br /&gt;Davor und zwischendurch hat Iannis einiges von der Welt bereist. Der weiteste Trip war eine Reise nach Kuba. Und auch mit Iannis gibt es gemeinsame Reiseerfahrungen. Annähernd mit der bevorstehenden Reise vergleichbar ist vielleicht unser Trip mit Bus und Bahn durch Marokko. Um allerdings herauszustellen, warum Iannis für die kommende Reise unbedingt wertvoll ist, muss ich noch eine gemeinsame Reise weiter zurückgehen. Und zwar habe ich nach Jahren von Familienfahrten nach Skandinavien meine erste Reise gen Süden mit der Familie Kase in die Türkei unternommen. Das war für mich alles total aufregend und ich war ziemlich nervös. Als Iannis und ich aber im Zug nach Hamburg saßen hat Iannis zu mir gesagt, dass ab hier alles gut werden würde- und wie so oft hat Iannis damals seine Fähigkeit, Situationen gut einschätzen zu können, bewiesen. Sehr wertvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der dritte im Bunde bin ich, &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;David&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;. Zumindest zu Beginn der Reise bin ich noch das Bindeglied zwischen Iannis und Maxx und auch wenn ich sehr zuversichtlich bin, dass auch die beiden sich bald sehr gut kennen werden, will ich mir für die Reise Mühe geben, dass wir in guter Stimmung zusammenhalten. Meine Überzeugung, dass alles was kommen mag, seine Berechtigung haben wird, speist sich nicht zu letzt aus der Gute- Laune Quelle Studienabschluss, denn seit drei Wochen habe ich zwar noch keinen Titel, dafür aber ein abgeschlossenes Studium der Sonderpädagogik.&lt;br /&gt;Und so will ich diese Reise auch nicht wie vorige (vor allem durch Afrika) nutzen, um Selbsterkenntnis zu erlangen (oder aus sonst einem der oben aufgeführten Gründe), sondern allein um eine gute Zeit zu haben.&lt;br /&gt;Und hier kommt ihr als Leser ins Spiel. Denn ich habe auf meinen Reisen die Erfahrung gemacht, dass sich so manch fragwürdig angenehme Reisesituation viel lustiger erleben lässt, wenn man sie als Mail im Kopf mitformuliert.&lt;br /&gt;Im diesem Sinne hoffe ich auf einige Katastrophen, die Stoff für Blogeinträge bieten. Bis bald;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2947742366324533888-6438322552978556663?l=itinero-ergo-sum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/feeds/6438322552978556663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/07/mitreisende-relativierung-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/6438322552978556663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2947742366324533888/posts/default/6438322552978556663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://itinero-ergo-sum.blogspot.com/2009/07/mitreisende-relativierung-des.html' title='Mitreisende'/><author><name>Maxx</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08924260667143507194</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
